PressPausePlay – Sehenswerte Dokumentation über die digitale Kultur
Wir schreiben dazu nichts, guckt es euch an, das ist ein Befehl ;) (more…)
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Eva Reiner interviewte ADVERSUS zum aktuellen Release “Der Zeit Abhanden”. Erfahrt in diesem ausführlichen Interview alles, was man zum neues Schaffenswerk wissen muss. (more…)
Wir interviewten Carsten hundt von LAMBDA bezüglich seines Debütwerkes “Weites Land”. Warum der Ausnahmekünstler auf Solopfaden unterwegs ist und was er uns aus seiner musikalischen Laufbahn berichtet hat, erfahrt ihr im folgenden Interview….
Hallo Carsten, schön, dass wir uns heute einmal zusammensetzen können, um gemeinsam über dein Projekt LAMBDA und das Album „Weites Land“ zu Plaudern.
Nun, ich habe vernommen, dass du ja eigentlich auch bei ADVERSUS und Satyr musizierst und noch verschiedenen orchestralen Ensembles mitwirkst. Erzähle uns zunächst doch bitte einmal von dir als Musiker…..
Oh – Satyr, das ist lange her, weiß gar nicht ob es die Band noch gibt. (lacht) Aus einem Elternhaus voller Musikerinnen und Musiker kommend, lag es nahe für mich, diesen Beruf ebenfalls zu ergreifen, obwohl ich immer auch eine Schwäche für Elektronik hatte. Lambda verbindet beides. Für den Broterwerb habe ich eine halbe Stelle im Philharmonischen Orchester. Da spielen wir Klassik und Romantik, Oper und Sinfoniekonzerte. Vorne steht der Generalmusikdirektor und dirigiert. Da bleibt wenig Raum für Eigenes. Dennoch macht es mir Freude, Teil eines so großen Klangkörpers zu sein. Außerdem spiele ich Musik des Barock und der Renaissance. Als Berufsmusiker fährst du immer mehrgleisig.
ADVERSUS ist dann schon eher was „für die Seele“, Ausdruck einer anderen, dunkler gefärbten, inneren Welt. Stücken wie „Kellerkind“ oder „Berühr mich nicht“ gibt der Kontrabass eine ganz besondere, dunkle Note.
Wie lange schon spielst du Kontrabass?
1987 habe ich den Bass als MEIN Instrument entdeckt. Damals war ich vierzehn. Davor habe ich auf Anregung meiner (Musiker-) Eltern Cello gespielt.
Gibst du auch Unterricht? Ich würde das Spielen dieses Instrumentes zu gerne erlernen oder meinst du, dafür bin ich nun schon zu alt?
Ja, ich habe auch schon unterrichtet, wenn auch bisher recht wenig. Jetzt spiele ich gerade so viel, dass da kaum Zeit übrig wäre. Außerdem fühle ich mich noch nicht „reif“ genug. Das kommt vielleicht noch.
Zu alt bist du eigentlich nie, um ein Instrument zu lernen. Wenn du es professionell spielen möchtest, solltest du schon in jungen Jahren damit anfangen. Aber ich kenne nicht wenige Senioren, die noch aktiv genug sind, mit Musik machen zu beginnen. Das Alter, in dem viele junge Menschen mit dem Kontrabass beginnen, liegt so bei zwölf, dreizehn Jahren.
Schwenken wir doch nun zu LAMBDA, deinem Musikprojekt über. Der Name steht wofür?
Lambda ist der physikalische Ausdruck für die Wellenlänge einer Schwingung.
Die Bass-Saiten schwingen und erzeugen Wellen, es vibriert die Luft und auch in der Seele meiner Zuhörer möchte ich was zum Schwingen bringen.
Und aus welchem Grund ist der Titel des Albums „Weites Land“?
Die ersten Ideen entstanden tatsächlich beim Wandern über weite, thüringische Felder. Dieses Gefühl, ganz viel Himmel über mir zu haben und Sonne und Wind auf die Haut prasseln zu lassen, die Empfindung endloser Freiheit wollte ich dem Hörer musikalisch vermitteln.
Später kamen dann noch die Eindrücke der riesigen, französischen Kathedralen und Klosterkirchen dazu, die ja auch ihre ganz eigene Wirkung haben. So ein Bass-Ton klingt dort sechzehn Sekunden nach, das ist schon irre!
Musikalisch lässt sich LAMBDA in den Gefilden des Ambients einordnen. Warum ausgerechnet diese Stilrichtung?
Bei der Produktion von WEITES LAND war mir das Genre zunächst einmal völlig egal. Das Einordnen kam später erst. Die Musik auf dem Album sollte genau so klingen, wie in meinem Inneren auch. LAMBDA ist mein ur-eigener Klang. Dann war da noch der unbedingte Wunsch, meine beiden Leidenschaften – Musik und Elektronik – miteinander zu verbinden. Klaus Schulze und Anne Clark wurden meine Vorbilder.
Als Bandmembers hast du neben dir „BOSS BE-5B“ und „BOSS ME-50B“ aufgeführt. Was hat es damit auf sich?
Das sind meine „elektronischen Spielkameraden“ (lacht). Multieffektgeräte, die meinen Sound verzaubern können und die Töne, die ich spiele, nach kurzer Zeit wie ein Echo zurückwerfen. Dazu kann ich dann andere Töne spielen und daraus entsteht dann die eigentliche Musik. Bedient werden sie beim Spielen mit den Füßen. Das ist fast so ein bißchen wie „einmal Dirigent sein“! Im Laufe der Zeit werden sicher noch mehr dazu kommen und auch mit richtigen, lebendigen Musikern werde ich zusammen spielen.
Insgesamt sorgt „Weites Land“ für Entspannung pur. Einfach Augen zu und genießen. Bist du denn selbst ein Mensch, der stets auf der Suche nach Ruhe und Entspannung ist?
Stets würde ich nicht sagen. Eher bin ich auf der Suche nach einer guten Balance
Ich brauche beides: die Aktivität und die Entspannung.
Etwas Melancholie und Sehnsucht nach der Ferne schwebt jedoch auch mit. Was genau verarbeitest du mithilfe deiner Kompositionen?
Das liegt bei mir wohl im Wesen mit drin und ist schon so, seit ich denken kann. Da ist immer dieses nicht-mit-und-nicht-ohne-Gefühl. Nicht wirklich zu Hause zu sein. Fernweh. Da paßt der Musikerberuf mit seinen vielen Reisen auch ganz gut. Auch privat bin ich viel unterwegs, soweit die Zeit es erlaubt, am liebsten mit dem Fahrrad. Manchmal stehe ich auch auf dem Bahnhof und habe einfach nur Lust in irgend einen Zug zu steigen, egal wo der hin fährt – einfach nur weit, weit…
Der zweite Song trägt den Tiel „Abschied von Lohra“. Wer oder was ist Lohra?
Lohra – das ist eine Tausend Jahre alte Burg bei Nordhausen, südlich des Harzes. Ich habe da etwas mehr als ein Jahr gelebt. Dieses Jahr war eines meiner Stärksten. Und bin auch später, wann immer ich konnte, dort hin gefahren. Später hatte mich dann die Großstadt wieder.
Danach folgen zwei Renaissance Stücke. Was fasziniert dich an dieser Epoche? Ist es nur die Musik aus der damaligen Zeit oder auch der Lebensstil, die Kleidung?
Ja, es sind vor allem die Klänge, die Musik, die eine sehr starke Wirkung auf mich haben. Die Meister um 1650 haben tatsächlich schon mit „Surround-Sound“ gearbeitet. So gab es Komponisten, die 32 Musiker in einer großen Kirche überall verteilt haben und dann 4-chörige, bis zu 16-stimmige Musik-Architekturen (anders kann ich es nicht nennen) in dem ganzen Raum verteilten. Umwerfend! Doch gibt es auch intimste Kammermusik – kaum bekannt – die eine starke Strahlkraft und Virtuosität hat. Für Interessierte seien hier die Namen Giovanni Gabrieli oder Giovanni Paolo Cima genannt. Und für die Freunde der dunkleren Klänge John Dowland („In Darknes Let Me Dwell“)
Doch es ist nicht nur die Musik. Es gab auch schon Tage, da bin ich in Dresden in die Galerie Alte Meister gegangen und komplett in die Zeit „eingetaucht“. Es hat dann einige Stunden gedauert, wieder in die heutige Welt zurück zu finden.
Wenn du dir eine Zeit aussuchen könntest, in der man dich ins Leben wirft, könnte diese dementsprechend die Renaissance sein?
Hmm. Vielleicht? Reizvoll wäre das schon! Aber spätestens, wenn es darum geht, eine Zahnarztbehandlung zu überleben, dann bin ich eigentlich ganz froh, dass ich im späten 20. Jahrhundert geboren wurde. Auch wenn man die Kriegsbilder dieser Zeit anschaut – die Menschen waren scheinbar nicht eben zimperlich damals.
In die Zahl „Fünf“ lässt sich viel hineininterpretieren. Wurde der gleichnamige Titel einfach nur „Fünf“ genannt, weil er an 5ter Stelle des Albums platziert ist oder hat die Betitelung noch einen anderen Grund?
Anders herum. Das Stück steht an fünfter Stelle, weil es durch und durch „fünf“ ist. (man betrachte auch die Spieldauer) Der aufmerksame Hörer kann jede Menge große und kleine Fünfer-Strukturen erkennen. Ein „musik-gewordenes Pentakel“ sozusagen…
Worauf bezieht sich der schon fast popige Titel „Hovercraft“?
Ein Hovercraft, frei übersetzt: Luftkissenboot, ist ein futuristisches Fahrzeug, das mich fasziniert, weil es schwebend und scheinbar schwerelos sich fortbewegt. Das Stück zeichnet das Bild einer Fahrt mit einem solchen Gerät nach. Schnell und elegant gleitet es dahin und Schlaglöcher kennt es nicht…
„Parallelbewußtsein“ ein sehr spannender Titel, der viel Raum für Spekulationen bietet und tontechnisch auch ebenso spannend aufgebaut ist. Glaubst du an Paralleluniversen?
Was ist ein Paralleluniversum? Die Realität, wie Du sie wahrnimmst, ist höchst wahrscheinlich eine ganz andere, als meine. Und beide haben mit „der Wahrheit“ nur sehr begrenzt etwas zu tun.
Es ist eine Sache der Wahrnehmung. Unser Verstand ist so gebaut, daß wir immer nur ein winzig, winzig kleines Stück von dem realisieren, was wir „das Universum“ nennen. Und wenn dann, ausgelöst zum Beispiel durch einen Schockzustand oder ein ähnlich einschneidendes Erlebnis, unsere Wahrnehmung sich verändert und wir ein anderes, möglicherweise sogar erweitertes Stück sehen und hören, dann wähnen wir uns schon in „einem anderen Universum“.
„Parallelbewußtsein“ vertont einen solchen Schockzustand, der „Held“ liegt im Krankenwagen, nimmt zwar noch wahr, was um ihn herum geschieht, jedoch verfremdet und mit ganz viel Innerem, Anderem, angereichert.
Ein weiterer Song des Albums wurde „Michaelstein“ genannt. Hast du diesen dem „Telemannischen Collegium Michaelstein“ gewidmet, in welchem du auch mitwirkst?
Eher dem Kloster, wo das Ensemble seine Heimat hat. Ein wunderbarer Arbeitsplatz, ein Kraftort. Tief im Wald (vor dem Harz) gelegen, ist man dort ganz auf sich zurück geworfen und hat jede Menge Zeit und Möglichkeit, sich in die Musik hinein zu begeben. Dort sind viele Ideen für „Weites Land“ entstanden. „Michaelstein“ hab ich dort auch produziert.
Der Titel „Osmoseschock“ ist der elektronischste und flotteste auf der Scheibe. Bei diesem bekomme ich am meisten Gänsehaut! Wie ist dieser Song entstanden und wofür steht dessen Titel? Hat dieser etwas mit dem Fluss der Moleküle durch eine bestimmte Membran zu tun?
Wird es zukünftig noch mehr dieser popigeren Stücke geben?
„Osmoseschock“ war ein Geburtstagsgeschenk von Rosendorn, dem MasterMind von Adversus. Er hat all die Elektronik-Parts geschrieben und ich mußte mich dann mit meinem „Bass-Gesang“ nur noch drauf setzen. Das ist auch mal was sehr schönes und hat Lambda sehr viel Impulse gegeben, ja, auch für die Zukunft. Rosendorn ist begeisterter Aquarianer. Es gibt Tiere, die sehr empfindlich auf Veränderung des Salzgehaltes im Wasser reagieren und, wenn dieser sich zu schnell und zu stark ändert, einen Osmose-Schock erleiden können.
Wie schon gesagt – eine Komponente ist immer auch die Elektronik und so wird sicher auch in künftiken Produktionen der „Electro-angehauchte“ Sound zu hören sein.
Das Album endet mit dem Stück „Fall“. Warum wurde ausgerechnet ein so (ich nenne es einmal) deprimierender Titel ans Ende des Albums gesetzt?
Weites Land ist zum Entspannen da. „Ein Sehnen“ und „Fall“ sollen den Hörer nach den etwas „rhythmischeren“ Stücken sanft wieder da absetzen, wo die Musik am Anfang hergekommen ist. Daß es deprimierend sei, wird öfter mal behauptet. „Fall“ war so ein „Wurf“, da habe ich nicht viel daran herum gedoktort, das ist einfach live so entstanden.
Wie schaut es aus, kann man dich und deine wunderschönen Kompositionen auch Live auf der Bühne erleben? Wenn ja, wie genau kann man sich das dann vorstellen?
Danke für die Blumen! Lambda ist ursprünglich Live-Musik. Das Album ist entstanden, weil nach dem Konzert immer wieder Leute auf mich zu kamen und fragten, ob es eine CD gäbe. Dann hab ich mich hingestellt und eine gemacht.
Ideal ist es, wenn der Raum eine gewisse Atmosphäre mitbringt. Ein alter Burgkeller etwa, oder auch in der „Tonne“ der Leipziger Moritzbastei geht das sehr gut. Aber auch Spontan-Auftritte „auf der grünen Wiese“ hab ich schon gespielt. Das waren manchmal die Besten. Eigentlich ist es ganz einfach. Da steht ein Mann, streicht den Bass und bedient dabei mit dem Fuß verschiedene Effekt-Instrumente.
Und wie sieht es in deiner Zukunft aus, was steht als nächstes auf deinem Musikalischen Plan?
Ich steh schon wieder im Studio und probiere aus, übe, komponiere. In Zukunft werde ich aber noch einige (lebendige) Musiker einladen, mitzuspielen, vorzugsweise mit „exotischen“ Instrumenten, ich denke da zum Beispiel an einen Zink (wieder ein Renaissanceinstrument) und eine Santur (das ist ein Einfluß von Dead Can Dance) – außerdem habe ich eine traumhafte Sängerin gewinnen können. Der Klang wird harmonisch-meditativ bleiben und ab und zu einen Ausflug ins „freakige“ wagen. Ich bin ein Freund von abgefahrenen Sound-Effekten.
Vielen Dank für das Beantworten meiner Fragen und die Zeit, die du dir dafür genommen hast. Und vielen Dank auch für den leckeren Wein, welchen du mitgebracht hast. Da du in meinen Augen und vor allem in meinen Ohren ein sehr musischer Mensch bist, hast du doch bestimmt auch noch ein paar lehrreiche Worte an unsere Hörer da draußen….
Lehrreich – hmm – Ich bin Bassist, ob ich zum Propheten tauge, weiß ich nicht.
Zur Zeit ist mein Thema, die gute Balance zu finden und das wünsche ich auch meinen Hörerinnen und Hörern: die Balance zwischen Aktivität und Ruhe, Geben und Nehmen, Festhalten und Loslassen, Nach außen kehren und in sich gehen, Gesellschaft und Alleinsein, Klang und – Stille.
Lamda im Web:
www.streichbass.com
www.myspace.com/streichbass
www.facebook.com
Wir interviewten Rio Black von Atomic Neon. Was es zum zweiten Album “Change” zu berichten gibt und was er uns über den Bandmitgliederwechsel oder die Vergleiche zu The Cure zu erzählen hat, könnt ihr im folgenden Interview erfahren…
Hallo Rio, schön, dass wir mal wieder miteinander plaudern können. Wie geht es dir denn so?
Ich freu mich auch mal wieder mit dir „sprechen“ zu dürfen. Es hat ja nun doch etwas länger gedauert seit dem letzten Mal!
Wenn ich sagen würde, wie man das so sagt, ja danke, es geht mir gut. Würde ich lügen, aber sagen wir mal so, es ging mir schon schlechter die letzten zwei Jahre, hehe.
Und wie fühlst du dich, nachdem nun euer neues Album „Change“ fertig ist?
Ich bin erleichtert und voller Hoffnung, dass man wahrnimmt, wie viel mir dieses Album bedeutet und wie viel ich von mir selbst da reingelegt habe, in den Gesang und die Texte und auch wie gut die Band und Ralf, der die Musik zu „Alien“ und „Alone“ gemacht hat, ihren Part umgesetzt und wirklich tolle Musik gezaubert haben. In diesem Fall bin ich glücklich und fühle mich gut!
Wofür steht der Titel eigentlich?
Das Album heißt „Change“, weil sich in den letzten Jahren, seid Darkenia, so viel verändert hat: Umbesetzungen, neue Leute, andere, die zurück kamen, wieder gingen, neue Einflüsse!
So hat sich einiges getan. Die „Wechsel“ sind auf der ganzen Platte zu spüren. Auch in der Musik, die von rau zu romantisch wechselt, von dunkel in hell, von farbig bis schwarz-weiß, von hart bis samtweich, ein „WECHSELbad“ der Gefühle!
Ja, wie du bereits erwähnt hast, sind wieder einige andere Musiker bei Atomic Neon am Start. Stelle sie uns doch bitte kurz einmal vor.
Da wäre der „Trickser“ an der Gitarre , spielte auch früher schon hier und da mal bei AN. Er ist eingesprungen, wenn mal einer ausgefallen war, und nun ist er fester Bestandteil der Band. Ein Cowboy, der den größten Teil der Musik auf CHANGE geschrieben hat!
Dann ist da der „MoV“ am Keyboard, der mittlerweile auch schon wieder ausgestiegen ist. Mov kann man wohl nur als waschechten Klingonen beschreiben, mit Schwäche für diese ältere Frau Thomalla aus der Veltins Werbung, deren Vornamen ich grad verschwitzt hab (er hat ungelogen 20 Playboys zuhause von Ihr)!
Live spielt aber nun „Sandy“ das Keyboard, die erst seid ein paar Wochen fest bei AN ist, sie ist wie das Eichhörnchen aus Spongebob, hehe!
Am Schlagzeug ist „Karol“, der Pole. Er hat nie Zeit, wie das Kaninchen aus Alice im Wunderland, aber spielt alles immer richtig und perfekt!
An der zweiten Gitarre steht „Meikel X“, der Sid Visious von AN. Er springt auch gerne mal ins Publikum und tanzt dort mit den Leuten und merkt dabei manchmal nicht, dass er dabei die halbe Bühne abgeräumt hat, er ist der Größte!
Leider kann es sein, dass er auch bald wieder die Band verlässt, weil er sich um seine Karriere als Fotograf kümmern will, aber ich hoffe er bleibt!
Am Bass ist „Salvina“, die Domina unter den Bassistinnen, zickig wie Frauen eben sind. Musikalisch ist sie genial, sie hat gerade neue Songs für AN geschrieben, die sicher auf das nächste Album kommen!
Außerdem ist da noch „Ralf Engel“, mit welchem ich zusammen noch Songs am PC entwickelte, meist Homedemos für die Band aber auch Songs für das Album. Von ihm ist die Musik von „Alien“ und „Alone“ auf dem Change Album!
Und ich, Rio Black, bin auch noch da, die Mischung aus Meat Loaf und Robert Smith, wie mal einer schrieb in einer Kritik, hehe.
So werden wir wohl die nächste Zeit zusammen spielen und neue Songs entwickeln, wenn sich nicht mal wieder was ändert, hehe …CHANGE.
Warum eigentlich diese Fluktuation? Siehst du Atomic Neon eher als offenes Projekt oder doch eher als Band mit festen Bandmitgliedern?
Die Fluktuation ist nicht geplant. Ich weiß nicht, wie es anderen Bands so geht, aber es ist einfach wahnsinnig schwer, sechs Leute unter einen Hut zu bekommen. Da stehen Arbeit, Geld, weite Autofahrten, Partnerschaften, zwischenmenschliche Probleme und und und im Weg. Die Leute unterschätzen einfach die Arbeit, die hinter so etwas steht.
Dann gibt es Leute, die weniger schnell arbeiten und andere, die alles sofort haben wollen und ungeduldig sind. So gibt es immer wieder Spannungen. Am Ende ist es wohl tatsächlich so, dass ich für die Band stehe, weil ich ihre Stimme bin, aber es nervt mich auch, dass sich so viele so unschlüssig sind.
Womöglich ist es grade ein offenes Projekt, aber ich fände es schön, wenn einige Leute fest bleiben würden!!
Den einzigen Bruch, den ich persönlich aber bereue, ist der mit meinem alten Freund Dr. Mole, mit dem ich AN aufgebaut habe. Wir haben uns plötzlich nicht mehr verstanden, nach 16 Jahren Freundschaft und einigen Bands, die wir zusammen machten. Er hat damals viel Arbeit in Darkenia gesteckt, aber plötzlich hatten wir beide völlig andere Ansichten, wie das Leben so spielt. Aber wir kommen beide nun gut damit klar und wer weiß, vielleicht kommen wir in Zukunft auch noch einmal aufeinander zu!
Auf Plastic Frog Records ist kürzlich eure Vinyl-Single „A Desperate Dream“ erschienen. Wie kam es zu dem Coop?
Plastic Frog mag uns wohl ganz gerne und schlug vor, diese 7“ dort raus zu bringen. Nachdem unser Label Black Rain da nichts gegen hatte, haben wir das natürlich gemacht!
Auf der 7“ sind drei Atomic Neon Songs von Rio Black und Ralf Engel drauf, die sonst nirgendwo mehr erscheinen werden!
Und was fasziniert dich so an Vinyl?
………. nun, ich bin ja nun auch schon über 30 und hatte als Kind noch Schallplatten. Darum war es auch immer ein Traum, mal eine eigene Vinyl zu bringen. Dieser Traum ging damit schon mal im kleinen als Single in Erfüllung und soll natürlich noch ein schönes Extra sein für die Leute, die sich eine der streng limitieren Vinyls sichern konnten!
Wird es noch mehr von euch auf Vinyl geben?
Sicher ist so etwas immer ganz witzig und eine LP fehlt ja noch. Diese neben der CD raus zu bringen, wäre auch nicht schlecht. Man wird sehen, was die Zeit so mit sich bringt ?! ;-)
Atomic Neon wurde schon immer mit The Cure verglichen. Ist das für dich ein Kompliment?
Ein Kompliment, nur wenn man uns nicht als Cure-Coverband sieht, denn das sind wir sicher nicht. Klar, ich liebe Cure, (die übrigens auch nie gleich besetzt sind…CHANGE) …aber ich mag auch vieles andere. Aber an sich ist es doch ein Kompliment, wenn man uns mit Cure (mit der, für mich, besten Band, die diese Welt je zutage gebracht hat) vergleicht. Besser, als wenn man uns mit einer miesen Band vergleicht ! hehehe
Man kann also schon behaupten, dass die Fans von Atomic Neon auch gerne The Cure hören und anders herum?
Vielleicht auch eher nicht. Es kann sicher sein, dass ein Cure-Fan denkt, nee, die machen auf Cure, ich hör lieber das Original. Aber denen möchte ich sagen, ihr werdet die ersten sein, die hören, dass wir tatsächlich nur einen curigen Style haben und uns nicht wirklich genau so anhören und das kann doch dann wieder etwas für euch sein. Wir sind schon Atomic Neon und nicht Cure. Wir haben unsere eigenen Geschichten. Aber sicher gibt es eine gefühlsmäßige Verwandtschaft zwischen R. S. und R. B., hehe.
Wir können ähnlich gut jammern!
Lass uns doch nun mal auf ein paar einzelne Stücke des neuen Albums eingehen. Ich gebe dir einfach drei Titel vor und d erzählst etwas darüber, ok?
Titelstück „Change“:
Change ist sehr spät entstanden. Es war das letzte Stück, welches wir vor dem Studio geprobt haben. Deshalb war es auch für mich besonders schwer zu singen. Ich war noch nicht 100% darauf eingestellt und wusste nicht recht, wie ich das bringen soll.
Im Studio fiel mir dann ein, dass ich es auch schreien könnte. Es ist eben Change, bei dem alles möglich wäre, auch ein völliger Stilbruch. Allerdings war es mit reinem Geschrei zu heftig und klang fast nach einer Metallband. Also machten wir es zweistimmig, eine Idee vom Henne aus dem Studio. Im Text geht es um die vielen angesprochenen Wechsel in und um die Band und im Privaten!
BoOom:
BoOom ist angeblich (so sagte uns der Keyboarder MoV, der halber Finne ist) das finnische Wort für Baum. Ich hab es gegoogelt und in Wirklichkeit müsste der Song wohl Puu heißen, he he. Boom findet man da nicht, vielleicht stimmt es aber auch, egal, es ist ein Walzer, im Refrain wird gewechselt vom 3/4 zu 4/4 Takt. Im Text geht es um jemanden, der plötzlich erstarrt und zu einem Baum wird, die Zeit verrinnen sieht und sich nicht mehr rühren kann!
Last Light:
Einer der persönlichen Songs, über zerbrochene Träume, Liebe, Sehnsucht und Traurigkeit. In ihm steckt eine Menge Gefühl, eines meiner liebsten Lieder auf diesem Album. Dieses Lied kann man nicht beschreiben. Man kann es nur erfühlen, wenn man es hört!
Mit „Welt Ohne Farbe“ liegt auch ein deutscher Track vor. Warum eigentlich nur einer?
Ich hätte gerne wieder zwei dabei gehabt, aber es hat sich nicht so ergeben. Ich habe viel geschrieben in den letzten zwei Jahren. Auch viel Deutsches, aber die Songs, die auf Change sind, waren die für mich wichtigsten und da war eben nur eines dabei mit deutschem Text.
Ich habe aber für das nächste Album schon zwei Vorlagen für Fortsetzungen zu „Mein Kleid“ und „Herrgott“, die dann hoffentlich bis zum nächsten Album auch fertig sind!
Insgesamt ist das neue Album sehr emotional geworden. Lassen sich die darin befindliche Trauer, der Schmerz, die verlorene Liebe auf dein Privatleben zurückführen?
Wie gesagt, JA, privat und auch in der Band. Verlorene Liebe, verlorene Freunde, Erinnerungen, die einen quälen. Verlust von Menschen, die ich vermisse, so dass es Weh tut!
Live seid ihr ja auch immer öfters unterwegs. Wie schaut es mit den zukünftigen Gigs aus? Wann und wo kann man euch denn live sehen?
Wir lassen es dieses Mal ruhig angehen. Ehrlich gesagt sind die Angebote auch nicht gerade so, dass wir ausgelastet sind. Da kann gerne noch mehr kommen.
Wir machen am 25.03.2011 im Grend in Essen ein großes Release Konzert mit vielen Freunden und ein paar Gästen auf der Bühne sowie am Plattenteller auf der Party danach. Ich hoffe, es werden sich viele dort hin verirren! Also kommt vorbei und wir feiern zusammen im GREND , Westfalenstr. 311 ,45276 Esse. Flyer liegen aus und Infos dazu gibt es auf Facebook, MySpace und unserer Homepage www.atomic-neon.de <http://www.atomic-neon.de/>
Für nur 8 Euro seid ihr ein Teil des Abends und wir sind für euch auch nach dem Gig für ein paar Worte da!
Vielen Dank für deine Antworten und ganz viel Erfolg mit dem neuen Album!
Ein paar letzte Worte?
Ich danke dir für das Interview und den Support!
Meine letzten Worte gehen an die Leute: Ich hoffe wir bekommen die Chance von euch, unsere Leidenschaft weiter umher zu tragen und sie euch zu präsentieren. Ich hoffe weiterhin, euch gefällt unser Album CHANGE!
Besucht auch in Zukunft reichlich unsere Konzerte, denn das gibt uns alles, was wir brauchen an Kraft. Dann können wir euch auch weiter etwas von uns geben!
Please don’t kill me…….. you’re the last light…….. (last light)
Bandwebsite:
www.atomic-neon.de
Wir waren vor Ort und nutzten die Gelegenheit, um den Künstler ein wenig ins Kreuzverhör zu nehmen.
Video Interview Elias Matt & (the) Rescue Mission
Konzertdates:
10.02.2011 – Die Insel – Berlin (Einlass: 20 Uhr)
http://www.myspace.com/events/View/9121305/I-Achtung-AlphaBuhnenschau
19.03.2011 – Haus der Offiziere – Brandenburg (Havel), GERMANY
http://www.myspace.com/events/View/8709450/Buhnenschau-und-80erJahreParty
Bandwebsites:
www.eliasmatt.de
www.myspace.com/eliasmattppe
www.facebook.com
Wer NUDE anno 2011 live erleben möchte, sollte sich die folgenden Daten gut ins Hirn brennen.
NUDE das ist internationale Besetzung und kreativer, vielfältiger elektronischer Sound, der die besten Elemente aus Breakbeat, Drum’n’Bass, BigBeat und Elektropunk auf einzigartige Weise vereint.
Heraus kommt süchtig machende Dance-Music, voll Adrenalin ausschüttenden Beats, faszinierenden Hooklines, Mehrstimmengesang und wilder Elektronik, in der Tradition von BASEMENT JAXX, CHEMICAL BROTHERS, NOISIA, UNDERWORLD, FAITHLESS und THE PRODIGY.

Live-Dates:
02. Apr 2011 – D – NUDE live & NUDE DJ Guerilla – feat. PULL:180, CarPe Club, Eineborn
16. Apr 2011 – A – NUDE live & NUDE DJ Guerilla, Mosquitoclub Timelkam, Österreich
27. Mai 2011 – D - NUDE live & Transmitter, das Bett, Frankfurt am Main
16. Apr 2011 – UK – NUDE live, GoGo Festival, Headcom, Aerodrome-Ashford, Kent
Und wer noch nicht genau weiß, was da auf einen zukommt, dem sei folgendes Interview empfohlen:
NUDE Website:
www.nude-music.com
Bandlinks:
www.myspace.com/nuderiot
www.facebook.com/nuderiot
www.youtube.com/nudebox
twitter.com/nuderiot
A music documentary about swedish artists in Stockholm, found on vimeo.com. Great! (more…)
Wir interviewten Reza und Alexys von INERTIA zum aktuellen Album “Deworlded”, über 18 Jahre Banddasein, die Entwicklung und zu den Zukunftsplänen der Band. Was sie über Portion Control, NACHTMAHR und zum Beispiel auch über Combichrist und Covenant denken, erfahrt ihr in den folgenden Zeilen … (more…)
Wir interviewten Iron chris von STONEMAN zur dreijährigen Schaffenspause, zum neuen Album “Human Hater” und zur anstehenden Tour mit TIAMAT. (more…)
Wir interviewten die beiden Electropoper MeCha und SKIP von REIZstrom zu ihrem aktuellen Fulltimer “Dwarfs Like Giants”. Wie die beiden zueinander gefunden haben, was sie zu den Studioarbeiten und vor allem zu den Remixen zu berichten haben und was den beden in zukunft vorschwebt, erfahrt ihr im folgenden Interview.
Hallo ihr beiden, vielen Dank, dass Ihr euch die Zeit nehmt, uns ein paar Fragen zu beantworten.
MeCha, stelle uns doch bitte deinen Mitstreiter SKIP INTRO kurz einmal vor….
MeCha: Skip ist ein unermüdlich arbeitender Musiker dessen Kompositionen einen unnachahmlichen Stil haben und immer von der Masse abweichen.
Außerdem hat er immer einen lockeren Spruch auf den Lippen.
SKIP INTRO, was kannst du uns über MeCha erzählen?
SKIP: Ein Sänger und Musiker mit hohem Ideenreichtum, gib ihm ein Stichwort und er macht dir daraus im Handumdrehen einen Song. Außerdem verliert er nie das Interesse und das Ziel aus den Augen.
Eure beiden Pseudonyme bringen mich zum Nachdenken. Welche Bedeutung haben diese denn?
SKIP: Ich wollte mir für mein Musiker-Ego so einen coolen Namen wie zu den Anfangszeiten des Punk zulegen, so was wie Jonny Rotten, David Bowie oder Robert Rakete (oder so ähnlich). Eigentlich sollte „Skip Intro“ mal ein Songtitel werden, aber als mir auffiel, dass Skip auch ein Vorname sein kann, war der Name geboren.
MeCha: Das ist eigentlich mein echter Name in anderer Schreibweise und wird wie Micha ausgesprochen. Das kommt daher, dass ich mein Soloprojekt früher mal ME genannt habe. Als Skip mich dann nach meinem Künstlernamen gefragt hatte, musste ich über einen „Nachnamen“ nachdenken und mir ist nichts Besseres eingefallen, da mich eh jeder Micha nennt. Das können sie jetzt weiter tun. Außerdem gibt es eine geniale Definition des Begriffs „Mecha“ auf Wiki.
REIZstrom gibt es seit 2008. Wie habt ihr zueinander gefunden?
SKIP: Durch Zufall über MySpace, er machte eine Anfrage bei meinem Industrialprojekt (welches es nicht mehr gibt) ich war von seinem Projekt MENSCHLICHE ENERGIE gleich so begeistert, dass ich ihm bei der Verbreitung helfen wollte. Gegen später fragte ich ihn einfach, ob er nicht bei meinem EBM Projekt mitmachen wollte, mit dem ich frisch angefangen hatte. Nach einer langsamen Näherung legten wir dann richtig los.
MeCha: Jo, genau so war’s.
Wie lässt sich REIZstrom mit euren eigenen Worten am besten beschreiben. Synthetic Beat?
SKIP: Richtig, eine Fusion aus Elektropop und EBM, harte elektronische und melodiöse Songs, und da wir unsere Musik in keinem der beiden Bereiche richtig zu Hause fühlten, musste ein Begriff her, der neutral ist, aber man sagen kann: ja….der Begriff passt. Wir versuchen einfach nur die Spielwiese der Elektronik auszuloten.
MeCha: Reizstrom ist in seiner Ernsthaftigkeit verspielt, in seiner Härte melodiös und in seiner Rauheit sanft.
Kommen wir einmal zu eurem Debutalbum „Zettel Am Zeh“. Dieses erschien im Frühjahr 2009. Auf eurer HP (http://reizstrom-musik.de ) kann man sich in die Songs hineinhören. Ein Titel jedoch „Wütendes Glas – von Grauzone“ kann man nicht anhören. Was hat es mit dem Titel auf sich?
SKIP: Er darf wegen der GEMA nicht auf einer Homepage abgespielt werden, sonst müssten wir dafür Gebühren zahlen, schon ein totaler bürokratischer Mist, aber ist halt so. Dafür ist er auf der CD und auf dem „Darkness Before Dawn Vol. 1“ zu erwerben bzw. anhörbar. Aber bevor sich irgendwelche Leute aufregen, wir wissen natürlich, dass das Original besser ist!
MeCha: So? Davon weiß ich nichts. Ich finde unsere Version anders, aber nicht schlechter. Natürlich gebührt dem Urheber des Songs die Ehre.
Weshalb ausgerechnet eine Coverversion zu GRAUZONEs „Wütendes Glas“?
SKIP: Tja, nur ein Liebesbeweis an eine der besten Bands, die es jemals gab, wir machten eine EBM-Coverversion vom Song da ich in ihm schon immer dieses Potential sah und mir dieses Experiment schon immer in den Fingern juckte.
MeCha: Den Song hat Skip ausgesucht. Mich hat es gereizt, den Gesang an meinen Stil anzupassen.
Bereits auf eurem Debut habt ihr ordentlich Gastmusiker an Board. Wie ist der Kontakt zu beispielsweise LEATHER STRIP, klangstabil oder SPARK zustande gekommen?
SKIP: Durch Zufall oder weil ich die Leute direkt ansprach, das mache ich ganz gerne, da es für mich eine musikalische Erweiterung meines Horizontes bedeutet und es genau das ausmacht, was mich auch beim Musik machen so REIZt.
MeCha: Wen man halt so alles kennenlernt übers Internet und über die Musik.
Wie wurde euer Debut von der Presse und vom Publikum angenommen?
SKIP: Eigentlich sehr gut, aber ohne Label und mit begrenzten Werbemöglichkeiten kann man es teilweise schwer einschätzen, ist ein wenig wie ein Blindflug, da halfen die Freunde da draußen doch immer wieder, um auch weiterzumachen.
MeCha: Ich war sehr zufrieden mit den Reaktionen, aber es ist natürlich so, dass man negative Stimmen selten zu hören kriegt wenn man unbekannt ist. Da lohnt sich das Schreiben wahrscheinlich nicht.
Kommen wir nun zum aktuellen Silberling. Er hört auf den Namen „Dwarfs Like Giants“. Der Titel steht wofür?
SKIP: Das ist das tolle, es kann für so unendlich Vieles stehen, neben meinen Kindern sehe ich uns auch ein wenig in dieser Rolle, denn im Business sind wir doch eigentlich ein kleiner Mückenschiss, aber wir lassen uns nicht unterkriegen und versuchen es mit Stolz geschwellter Brust diesem Markt entgegen zu stellen.
MeCha: Genau. Der Titel steht dafür, dass man auch als kleiner Zwerg riesiges vollbringen kann. Zumindest manchmal.
Ihr scheint euren Fans und allen, die es noch werden wollen, immer eine Menge bieten zu wollen, sind auf euren Alben stets jede Menge Songs. Wie kommt es?
SKIP: Recht simpel, wir sind überproduktiv, die übrig gebliebenen Songs verschenken wir immer gerne in Form einer digitalen EP, deswegen wird auch noch die „Mismatch EP“ im Dezember folgen.
MeCha: Ursprünglich schwebten mir höchstens 10 oder 11 Lieder vor, aber da wir immer mehr Material hatten, auf das wir nicht verzichten wollten, sind es dann halt so viele geworden.
Und auch auf „Dwarfs Like Giants“ habt ihr euch wieder Kollegen ins Boot geholt. NTRSN, Defence Mechanismn, Titans und LPF 12.
Wie zufrieden seid ihr mit den Remixen?
SKIP: Natürlich toll, sonst hätten wir sie auch ehrlich gesagt nicht veröffentlicht, da sind wir schon gnadenlos, und ich bin auch froh nur die Leute um Remixe gebeten zu haben, deren Musik ich im Augenblick auch sehr bewundere.
MeCha: Sehr zufrieden :D
Wie ist es für euch, die eigenen Songs in einem anderen Gewand zu hören?
SKIP: Aufregend, Hauptsache es klingt nicht zu sehr nach dem Original, und da hat DEFENCE MECHANISMN wirklich den Vogel abgeschossen, so was hätte ich in meinen kühnsten Träumen nicht erwartet, aber hört es euch lieber selbst an.
MeCha: Ich bin immer wieder begeistert, meine Stimme in Songs zu hören, die von anderen interpretiert wurden als von uns selbst. Und dieses Mal haben sich die Remixer selbst übertroffen und ganz neue Songs daraus gemacht.
Nachdem ich nun das Album durchgehört habe, fehlen mir fast die Worte. Stimme, Musik, Vielfalt, Remixe, …. – alles passt und ich bin begeistert. Wie lange haben die Arbeiten an dem Album gedauert?
SKIP: Nach der halbjährigen Babypause machten wir uns ans Werk, dann war es also so ca. nur ein dreiviertel Jahr, wie schon erwähnt wurde, wir haben viel Tatendrang. Vielleicht sollten wir unser nächstes Album doch „Shoot me, I’m restless“ nennen :-)
MeCha: Nee, den Titel hatten wir doch schon abgelehnt. Ich will nicht erschossen werden ;-)
Allein schon „Simple Addition“ macht Laune auf mehr und man kommt nicht umhin, einfach weiterlauschen zu wollen. Von fetzig über verträumt, poppig und tanzbar, hier ist eine Menge Stoff, der Laune macht! Wie kommt es zu dieser aufregenden Rezeptur?
SKIP: Könnte daran liegen, dass ich ein seltsamer Kerl bin, ich liebe so viele Arten von Musik, Industrial ist immer noch eine große Liebe von mir, aber irgendwie habe ich auch nie den Pop aus mir vertreiben können, aber was will man von so einem Freak wie mir erwarten, der seit seinem vierten Lebensjahr der Musik verfallen ist, aber damals war NDW mein ein und alles.
MeCha: Wir planen eigentlich nichts im Voraus. Das ergibt sich einfach aus unserem Musikgeschmack und dem Drang, als Künstler immer was ausprobieren zu wollen, was wir so noch nicht gemacht haben.
Auch wenn es euch noch nicht sooo lange gibt, klingen euer Sound und die Stimme perfekt. Gab es vor REIZstrom schon musikalische Wege, ich meine, so etwas kommt ja nicht mal eben von heute auf morgen, oder?
SKIP: Ich bin noch nicht mal so lange dabei wie MeCha, ich mache erst seit ca. fünf Jahren Musik, und die Anfänge waren extrem peinlich, aber ich machte immer weiter wie ein Besessener. Wenn es Kritik gab, nahm ich sie konstruktiv auf oder benutzte sie als Anlass das Gegenteil zu beweisen. Brauchbar sind die Sachen aber erst seit 2008.
MeCha: Ich hatte in den 80er Jahren schon eine Band, und natürlich noch mein Soloprojekt MENSCHLICHE ENERGIE seit 2004 oder so.
Mit „Mensch gegen Mensch“ liegt auch ein deutscher Song vor. Warum nur einer?
SKIP: Hatte sich so ergeben, war keine Absicht, wir planen nicht „jetzt müssen fünf deutsche Songs drauf“, aber ich bin mir sicher dass es beim nächsten dafür einige mehr geben wird, mir schweben jetzt schon ein paar Sachen vor.
MeCha: Eigentlich liegt es auch daran, dass Skip seinen Rohsongs immer einen englischen Arbeitstitel verpasst und ich mich davon dann zu einem Text inspirieren lasse.
Welche „glorreichen Tage“ haben euch zu dem Song „Glorious Days“ bewogen?
SKIP: Ui, wenn ich mich recht erinnere hatte der Song sogar anfangs einen anderen Namen, aber dass kann der MeCha besser erklären.
MeCha: Das resultiert aus dem Gefühl, dass alles immer schlimmer zu werden scheint. Also muss es im Umkehrschluss mal besser gewesen sein. Die glorreichen Tage eben. Oh Mann. Jetzt gehöre schon zu den „früher war alles besser“ Laberern. Ich werd echt alt.
Der Song „The Hurting Light“ ist gleich zwei Mal auf dem Album im Remix zu hören. Zum einen in einer sehr eingängigen Version von NTRSN und zum anderen in einer eher auf Future Pop aufgebauten Nummer von Defence Mechanism. Warum zwei Remixe zum gleichen Song?
SKIP: Weil „The Hurting Light“ sozusagen die inoffizielle Single des Albums ist, und die beiden erfüllten ihren Job perfekt, deswegen konnten wir uns von keinem der beiden Versionen für die „Mismatch EP“ trennen, die mussten beide druff.
MeCha: Wenn ich mich recht erinnere, haben die sich den Song selbst ausgesucht. Kann mich auch täuschen.
Der TITANS Remix zu „Paralyzed“ ist auch sehr popig angehaucht. Wie war es, als ihr diesen zum ersten Mal gehört habt?
SKIP: Also ich war schon leicht verdutzt, denn so kannte ich die TITANS gar nicht, aber er war gut und ich unterstütze immer gerne musikalische Experimente, als Künstler versuche ich gerne Unterstützung und Mut zu geben, den ich auch gerne mir gegenüber sehen möchte.
MeCha: Mir hat’s von Anfang an gefallen, da sie die zweite Stimme im Refrain zur ersten Stimme gemacht haben. Das ergibt eine ganz andere Atmosphäre als im Original.
LPF12 nahmen sich dem Song „Tackle“ an und verzauberten diesen in einen sehr beatigen und soundlastigen Mix. Wie seid ihr darauf gekommen, LPF12 mit ins Boot zu holen?
SKIP: Freundschaft, ich machte auch schon einen Remix für ihn und er fand meine industrielle Zerstörung auch gut, da merkte ich, dass wir auch auf einer Wellenlänge lagen.
MeCha: Außerdem habe ich unlängst eine Gastgesang für LPF12 gemacht, und er wollte sich auch revanchieren.
Beide Alben sind in Eigenregie entstanden und ihr kommt auch ohne Label gut voran. Welcher Gedankengang verbirgt sich dahinter?
SKIP: Eine Mischung aus dem Autonomie-Gefühl und grenzenloser Freiheit, wir bestimmen alles von der ersten bis zur letzten Sekunde, wir müssen nicht mit einem Gefühl wie Sodbrennen von Album zu Album wandern, da Jemandem das eine oder andere nicht passen könnte.
MeCha: Wir haben nicht bewusst gesagt, „hey, wir machen das ohne Label“. Wir wollten jetzt aber auch keine unnötigen Energien in die Suche eines Labels investieren. Es gibt ja auch nicht so viele, zu denen wir passen würden.
Meint ihr nicht, dass es einfacher wäre, mit einem Label, dass einem den Rücken hält?
SKIP: Doch, natürlich, aber die Szene und die Labels sind nicht mehr dass was es mal war, auch hier ging die Moderne nicht spurenlos vorbei, teilweise haben die Labels tatsächlich ihre Bedeutung verloren. Deswegen denke ich „Ganz oder gar nicht“, da muss schon was Attraktives dabei sein, aber bisher lief es bei den ganz wenigen Gesprächen nicht so optimal, was aber nicht heißen soll, dass wir uns nicht noch von einem einfangen lassen, aber warten wir einfach ab.
MeCha: Einfacher, was das Organisatorische angeht, aber komplizierter was das Musik machen betrifft.
Und wie geht es nun weiter mit euch? Kann man euch auch mal live erleben oder seid ihr eher eine Studioband?
SKIP: Nee, keine Studioband, wir wollen auf der ganzen Linie überzeugen und unsere Liebe zu den Songs gerne auch mit anderen Menschen teilen, deswegen wird es natürlich Live-Auftritte geben, unser nächstes ist erst einmal das Jubiläumskonzert von SOLITARY EXPERIMENTS zu eröffnen und einen guten Anheizer darzustellen. Pläne für weitere Konzerte haben wir in der Hinterhand, aber es ist mit unseren persönlichen Situationen nicht ganz einfach, aber wir werden alles geben, um den Leuten noch die Chance für ein Konzertbesuch anzubieten.
Vielen Dank für eure Antworten. Wir wünschen euch alles Glück der Welt und weiterhin viel Erfolg!
Die letzten Worte gehören nun euch …
SKIP: Seid „DWARFS LIKE GIANTS“ und bleibt tapfer.
MeCha … und laßt euch reizen ;-)
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Wir interviewten Marianne von Poésie Noire. Warum nach 19 Jahren Funkstille plötzlich wie aus dem Nichts ein neues Album erschien, was Jo, Marianne und Herman in dieser Zeit machten und wie es nun mt Poésie Noire weitergeht, all dies und mehr erfahrt ihr im folgenden Interview. (more…)
Am 9.10. 2010 interviewten wir Isabelle, Marc, Georgie und Flo auf dem diesjährigen Elektrisch Festival in Zwickau. Kurz vor ihrem Gig schnappten wir uns die Vier und verzogen uns in eine dunkle, ruhige Ecke, wo wir ihnen mit so einigen Fragen auflauerten.
Was aus der Band SABOTAGE Q.C.Q.C. wurde, was die nackte Wahrheit über NUDE ist, wie man sich NUDE live vorstellen kann und was es zum neuen Album “Basic Guerilla Moves” zu erwähnen gibt, erfahrt ihr alles im folgenden Interview….
Hallo zusammen, schön, dass wir uns heute hier zusammensetzen und ein wenig plaudern können. NUDE ist ja eigentlich ein Nachfolger der Legende „Sabotage Qu’Est-Ce Que C’Est“. Isabelle Gernand und Marc Werner, diese beiden Namen fallen, wenn man sich genauer mit der Historie dieser Band beschäftigt. Diese beiden Namen fallen auch in der Biographie von NUDE, dem Ende 2007 gegründeten Projekt. Isabelle, Marc, erzählt doch mal, warum hat sich „Sabotage Qu’Est-Ce Que C’Est“ aufgelöst?
Marc: Wir waren mit SABOTAGE ja ziemlich erfolgreich, wollten aber neue Wege gehen, die so mit SABOTAGE nicht möglich gewesen wären.
Isabelle: Mich hat die damalige Szene gelangweilt, die Labelarbeit war extrem nervig und wir haben damals mit Daniel B. von F242 beschlossen, ein neues Projekt zu starten.
Georgie: Ich schmücke mich ungern mit fremden Federn.
Und wie kam die Idee mit NUDE?
Marc: Aus der Notwendigkeit heraus, etwas vollkommen anderes zu machen.
Isabelle: ich fand den Namen passend, dieses Getue von Leuten und Bands hat mich einfach nur noch abgestoßen, ich wollte, dass wir uns weiterentwickeln.
Georgie: Darf ich jetzt was sagen?
Klar Georgie, das darfst du ;)
NUDE bedeutet ja wortwörtlich übersetzt: NACKT. Was genau ist so „nackt“ an euch? Die „nackte“ Wahrheit, das Hüllenlose oder doch eher eine Art der Entblößung?
Marc: Als Künstler entblößt man sich ständig. Man kehrt sein Innerstes nach außen und ist in gewisser Weise so dem Äußeren ungeschützt ausgesetzt. Das hat aber auch etwas Unverstelltes und auch Ehrliches.
Georgie: Di Woarheid, nossing bud se Woarheid!
Isabelle: Der nackte Wahnsinn.
Heute genau erscheint euer Vinyl „Souvenir“ – im Original von „Sabotage Qu’Est-Ce Que C’Est“. Welche Idee steckt hinter diesem Re-Release?
Georgie: Ich fand den Titel geil und musste einfach mal ran.
Isabelle: Es war aber eigentlich kein Plan, etwas zu covern, das hat sich einfach so ergeben…
Marc: Auf der Suche nach Titeln, die wir covern könnten, sind wir über Umwege auf den „eigenen“ Titel gestoßen. Dann kamen noch LET ME GO von HEAVEN 17 und BEING BOILED von HUMAN LEAGUE dazu.
NUDE seid ja nicht nur ihr drei…. Es sind ja viel mehr Leute am Start: Georgie, stell dich und die anderen Mitstreiter doch bitte einmal vor…
Georgie: Hallo, mein Name ist Georgie – ich bin der Sklave, der im Keller sitzt und die Peitsche anhimmelt.
Flo ist unser Drummer und ein Freak im Bezug auf Funkcuts – wir nennen ihn auch „tightness“
Johannes ist unserer Musiker aus Österreich, er bringt ganz gern den Schmä in unser Set.
Tweeky ist ein Rapper/Sänger/Musiker aus Schweden und ihr hört ja was er macht.
Eure Musik ist (und das mit Sicherheit ganz bewusst) nicht in irgendwelche Schubladen zu stecken. Sie ist eher eine große Kommode mit vielen verschiedenen Schubfächern. Umschreibt uns euren Sound doch mal ein wenig…
Marc: Es geht um die Umsetzung purer Energie, dabei bedienen wir uns der verschiedensten Genres, auf die wir uns aber nicht festschreiben wollen. Wir machen in jeder Schublade (Genre) was wir wollen und drücken Ihr unseren unverwechselbaren Stempel auf.
Georgie: So wie du und ich unterschiedliche Musik hören, setzen wir diese frei Schnauze auch um und bringen das, was uns Spaß macht auf die Bühne.
Ihr wohnt ja nicht alle am selben Fleck. Wie läuft es da mit dem Musikmachen?
Marc: Isabelle, Georgie, Flo und ich leben in derselben Gegend, während Johannes in Wien und David –Tweeky–Ahlund in Stockholm lebt. Das ist aber kein Problem, denn über Internet etc. können wir uns bestens verständigen. Schließlich haben wir uns so ja auch alle kennengelernt.
Isabelle: ich stell mich in Georgies ungelüfteten Schuhschrank, dann bin ich schneller beim Einsingen!!
Georgie: Ich versuche ideale Bedingungen für alle Künstler zu schaffen und so hänge ich einen Ball getragener Schuhe, über Wochen, zu einem Kreativen Käsemauken-Inspirations-Duftball in dem besagten Schuhschrank auf.
Wer zeichnet sich eigentlich für die Texte verantwortlich?
Marc: Die schreibt bei uns eigentlich jeder. Vieles entsteht aus dem Bauch heraus und bei der Arbeit an den Titeln.
Georgie: Es werden Themen hin und her geschoben und am Ende feilt jeder an den Parts sodass es passt.
Was könnt ihr uns zu den Vorabauskopplungen des Songs „Ruff, Rugged + Raw“ und dem Cover von Heaven 17’s „Let me go“ verraten?
Marc: Mit diesen Vorabauskopplungen wollten wir unser Feld abstecken, von den etwas härteren Stücken (RUFF, RUGGED + RAW) bis hin zu den eingängigeren Titeln (LET ME GO). Um schließlich dieses Feld mit dem Album dann doch wieder zu überschreiten.
Georgie: Ich wurde gezwungen – wie bereits erwähnt (Keller-Peitsche)!
Werdet ihr zukünftig noch mehrere ältere Sachen neu vertonen?
Marc: Ende diesen Jahres wird es noch eine weitere Auskopplung vom Album BASIC GUERILLA MOVES geben, die ebenfalls eine Coverversion ist: BEING BOILED von HUMAN LEAGUE. Aber ansonsten werden wir vermutlich keine weiteren Titel mehr covern.
Georgie: Also ich hab grad ’nen Lauf und werde mich ausschließlich dem Vergewaltigen von Bohlen’s altem Material widmen – Geronimo’s Cadillac here i come RMX.
Flo, ist ja der Schlagwerker bei NUDE. Und leider ist er nicht immer mit dabei. Warum eigentlich?
Marc: Flo ist unser fester Drummer, der leider nicht immer kann. Deshalb haben wir weitere Drummer am Start, die sich jedoch nicht in dem Sinn kreativ an den Produktionen beteiligen. Manchmal treten wir auch mit zwei Drummern gleichzeitig auf.
Georgie: Flo ist ein fester Drummer – ist immer ein Fest mit Flo als Drummer.
Flo: Äh…
Flo wie kommst Du mit den ganzen Breaks, Beats und Hits zurecht, ich stelle mir das ziemlich schwierig vor. Wie kommst du mit den ganzen Sets klar?
Flo: Hi, Ich arbeite eng mit Georgie zusammen und schaue, dass wir genug Raum für Livesets schaffen. Die Drumloops, die ich einspiele, werden von Ihm nachgebaut oder eben so manipuliert, dass bestimmte Elemente wie Breaks oder Drumrolls von mir zusätzlich im Liveset getriggert werden.
Es ist einer der spannendsten und neuartigsten Dinge, die es live zu sehen gibt.
Euer neues Fulltimewerk heißt „Basic Guerilla Moves“ – wofür steht dieser Titel. Da lässt sich ja so einiges hinein interpretieren ….
Marc: Ja, und das ist auch gut so. Was wir mit diesem Album liefern, ist der Soundtrack zum Aufruhr. Die Gesellschaft gerät derzeit in Bewegung und das versuchen wir in unseren Stücken und auch vom Artwork her zu verarbeiten.
Isabelle: Es wird auch höchste Zeit, da wir jedes Mal die Krise bekommen, wenn wir die Kommentare unserer ach so demokratischen Politiker zu demonstrierenden Schülern z.B. hören: O-Ton: das ist Missbrauch der Eltern an der Demokratie. Wie jetzt? Wenn man erst 13 ist, darf man keine Meinung kundtun? Ja super!!
Georgie: Die Jugend wurde lange genug stillgehalten mit Drogen, TV und Alkohol, – jetzt gibt’s Revolte und Musik, die dazu anspornt mal auf die Barrikaden zu gehen. Verschafft euch Gehör und schreit raus was Ihr wollt !
Auf dem Album BASIC GUERILLA MOVES guten Stück sind neben einem Intro, einem Outro und einem Bonustrack 13 Songs zu hören. Wie lange haben die Arbeiten am Album gedauert?
Marc: Ja, das ist ne Menge Zeug … Wenn man alles so zusammen zählt, war das eine Arbeit von ca. 2 Jahren. Die meisten Titel sind schon vor langer Zeit entstanden. Wir sind in dieser Zeit sehr viel aufgetreten, an den verschiedensten Orten, vor unterschiedlichstem Publikum. Dann waren wir als NUDE DJ GUERILLA auch viel unterwegs, dieses Jahr auch knapp drei Wochen in den USA. Da bastelt man immer wieder an den Stücken und so entwickeln sie sich.
Georgie: Wir haben das Album ganz eigenständig produziert und das Liveset ist eben ein echtes Liveset, wie wir uns das vorstellen als elektronische Band – bei uns geht es nicht um das Auswendiglernen von Akkorden für die Bühne, sondern darum, ein sonares Erlebnis zu schaffen, das dir deine Sinne komplett in Aufruhr bringt.
Bitte nehmt euch doch – jeder für sich selbst – einen Favorit heraus und erzählt kurz uns etwas zu dem jeweiligen Stück…
Isabelle: Mir gefallen natürlich alle gut, aber live mag ich momentan am meisten RUFF; RUGGED + RAW.
Marc: Das ist schon schwierig, da ich jeden Titel vom Album liebe. Aber derzeit gefällt mir BEING BOILED sehr gut. Er hat genau die richtige Mischung von eingängigen Hooklines und einem extremen Beat, der sehr nach vorne geht. Und die Mischung von männlichen und weiblichen Vocals, Rap und Gesang gefällt mir sehr gut.
Georgie: HEADBITE und HERE I COME sagen viel. Aber ich mag die Vielfalt und somit auch SOUVENIR als Beispiel für Diversität.
Flo: trinkt einen Schluck und schüttelt den Kopf
Auch euer Artwork, die ganzen Logos, Bilder und der gesamte Internetauftritt machen ordentlich etwas her. Wer ist dafür zuständig?
Marc: Darum kümmere ich mich hauptsächlich. Hierfür arbeite ich mit Ralf, einem alten Freund, zusammen, mit dem ich mich nahezu blind verstehe, da wir schon sehr viel zusammengearbeitet haben. Er setzt meine Ideen immer genial um. Und ich denke, wenn man die Folge unserer Releases sieht, haben wir auch im Grafischen unseren ganz eigenen Stil gefunden.
Ja, das stimmt Marc, schwenken wir noch kurz zum Thema LIVE Auftritte über: Wie kann man sich eine Show von euch vorstellen?
Marc: Du musst stark sein, um unsere Shows überleben zu können. Wir geben auf der Bühne Alles und erwarten das von unserem Publikum ebenfalls. Wir spielen echt live und jeder Auftritt klingt anders. Es lohnt sich also immer wieder zu kommen.
Isabelle: ich wundere mich oft, wenn ich hinterher Fotos oder Videos sehe, weil ich gar nicht immer mitbekomme, was da so hinter und neben mir passiert!
Georgie: Ich schwimme meist auf der Welle des Publikums und ab einem bestimmten Zeitpunkt haben sich alle daran gewöhnt, dass es nicht eine Show ist zum Hinsetzen und Zuschauen – sondern Mitspringen und uns ebenfalls anfeuern, dann passieren meist Dinge, die ich nicht bewusst plane.
Flo: …Äh, ja…
Aber ist es nicht schwer, wenn man sich die Songs von euch anhört, all das auf der Bühne live umzusetzen?
Marc: Um den Sound, den wir bieten, live praktizieren zu können, nutzen wir eine relativ aufwendige Technik. Mittlerweile ist das Publikum einen Sound von gemasterten hochgerechneten CD‘s gewohnt, der so live eigentlich nicht umzusetzen ist. Wir wollen das aber bieten und orientieren uns von der Qualität an den ganz großen Stars. Wir arbeiten deshalb mit wie auf CD gemasterten Basics, die wir auf einen 24-Spur-Harddiskrekorder (Roland VS-2480 mit 24×24 Spuren und bis ans Maximum aufgerüstet), nach Instrumentengruppen (Bass, Drumbasics, Flächen, Leads, Vox, Effekte) aufdröseln, anordnen und live mischen und loopen. Es kann so also das Mischungsverhältnis manipuliert und den örtlichen Gegebenheiten angepaßt werden, als auch die zeitliche Abfolge bearbeitet werden. An dieser Stelle kann also geloopt werden und live relativ viel improvisiert werden und wir klingen dann immer noch wie von einer gemasterten CD ;) Insgesamt gehen wir nach vorne zum Stagemischer mit dem Endmix nur stereo wie ein DJ raus, damit der Mix nicht weiter von Dritten manipuliert werden kann. In den Mischer auf der Bühne geht dann auch noch das Signal der Roland-Grooveboxen (MC-909, manchmal auch mit der Roland MV-8000 Workstation) mit Samples und Beats, die live gefiltert werden. Ebenfalls von der Bühne gemischt wird das Signal der Livedrums. Unser Drummer (manchmal auch treten wir auch mit 2 Drummern auf) spielt selbstverständlich wirklich live. In den Basics vom VS-Mischer befinden sich jedoch natürlich die stark effektierten Sounds und Loops über die die Livedrums gespielt werden. Hierzu verwenden wir die Roland-V-drums in Kombination mit akkustischen Drums. Bei den Stimmen verfahren wir im Grunde ähnlich: Wir haben auf dem Mischer einige Stimm-Effekte, Phrases und Aufnahmen, die Live mit dem Gesang vor Ort gemischt werden. Live findet ein ReSampling der Stimmen statt und Bearbeitung über Kaos-Pad und die internen Effektgeräte des VS-2480. Also ich finde „liver“ kann man mit der Art von Musik und diesen Ansprüchen nicht sein ! ;)
Und welche Teile der Welt habt ihr schon alles bereist und v.a. bespielt?
Marc: Ich denke in Europa waren wir schon so ziemlich überall und in den USA waren wir dieses Jahr auch unterwegs. Da fehlen also „nur noch“ Afrika und Asien…haha. Es wird also ab jetzt richtig abenteuerlich.
Georgie: Asien – das wird spannend! Oder Turkmenistan !
Wo kann man euch als nächstes auf der Bühne antreffen?
Marc: Wir werden einige einzelne Shows in loser Folge hinlegen. Wir machen ja nachwievor unsere „Black Gix“, bei denen wir unangekündigt irgendwo auflaufen… Außerdem sind wir mit der NUDE DJ GUERILLA Ende des Jahres nochmal in den USA unterwegs.
Vielen Dank für das Beantworten unserer Fragen und eure Zeit!
Habt ihr noch etwas auf dem Herzen, was ihr schon immer einmal loswerden wolltet?
Marc: Vielen Dank! Ja, kauft unser neues Album und kommt zu den Shows –sonst habt ihr was verpasst!
Georgie: Make me fu§$%&! RICH!!!
Isabelle: Move your ass and start a riot!
Bandwebsite:
www.nude-music.com
NUDE @ MySpace:
www.myspace.com/nuderiot
NUDE @ Facebook:
www.facebook.com/nuderiot
NUDE @ Twitter:
http://twitter.com/nuderiot
NUDE @ Youtube:
www.youtube.com/nudebox
Interviewpartner: Isabelle, Georgie, Flo und Marc
Abstinent: David und Johannes
Ort: Elektrisch Festival Zwickau (09.10.2010)
Wir interviewten die drei “Steiger” Stefan, Sascha und Christopher zu ihrem Debütalbum “Abwärts”. Was es mit dem vor fünf Jahren erschienenen Demo “Schachtplatte” auf sich hat, warum die Arbeiten am ersten Album soooo lange dauerten, wie man auf Texte und das “Bergbau” Konzept kam und wie man sich SCHACHT live vorstellen kann, erfahrt ihr alles im folgendem Interview … (more…)
Pünktlich zum Albumrelease von „Rock Monarchy“ im Oktober haben sich die Jungs von King´s Tonic Zeit genommen und wurden von uns mit außergewöhnlichen und untypischen Fragen gelöchert. (more…)
Ein neuer Podcast der zwanzig-zehner Serie ist online. Diesmal geht es um: Das E-tropolis 2011, das Amphi Festival 2011, den bevorstehenden 16. Geburtstag der Gothic Industrial Party, das 2010er Maschinenfest in Oberhausen … und das alles mit einer kranken Marta.
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Wie heute schon berichtet bringen die junggebliebenen “Alt-Barden” von “Deine Lakaien” eines neues Album Namens “Indicator” auf den Markt. Hier gibt es nun das Video-Interview zum Albumrelease. (more…)
Die 1989 gegründete Erlanger Fun-Metal-Kultband J.B.O. stand uns kurz vor dem Auftritt am 7.8.2010 auf der Burg Wertheim für einige Fragen zur Verfügung. Es geht um das Leben auf und hinter der Bühne, um twitter, myspace, soundcloud und andere Web 2.0 Dienste. Interessant, verrückt und lustig anzusehen – JBO halt :) (more…)
Wir interviewten den Spanier Sathorys Elenorth, ein Musikgenie ohne Grenzen. Wer ihn nicht von Lugburz oder Endless Asylum kennt, kennt ihn bestimmt von Der Blaue Reiter oder Narsillon.
Sathorys Elenorth hat in den letzten Wochen gleich zwei Alben heraus gebracht. Zum einen über den Namen Endless Asylum und zum anderen über Lugburz. Über beide Alben wollen wir nun für euch bescheid wissen….
Zuerst möchte ich über Lugburz und das Soloalbum “From Forgotten Land” sprechen. Natürlich habe ich Tolkien gelesen wie auch die Filme gesehen. Es ist heroische Fantasy und so würde ich nach erster Überlegung eher bombastische Klänge erwarten. Das Album gibt sich aber eher leise und entspannt. Welche primären Aspekte der Geschichte haben dich dazu inspiriert?
Die Essenz des Albums umfasst verschiedene Aspekte der Geschichte. In Mittelerde war ja nicht alles nur Krieg und Zerstörung, es gab auch viele Momente von Frieden und Harmonie. Aus diesem Grund haben wir versucht, eine breitere musikalische Vision von Tolkien Schöpfung heraufzubeschwören, irgendwo zwischen Licht und Finsternis.
Du bist ja ziemlich schwer beschäftigt mit musikalischen Aktivitäten, mehrere Projekte mit Lady Nott, Live Support für Arcana und zwei Solo Projekte. Lässt dir das noch Zeit für andere Aktivitäten, wie zum Beispiel Universität oder anderes?
Die Musik absorbiert die meiste Zeit. Dummerweise muss ich auch noch jeden Tag arbeiten, aber das alles lässt mir immer noch ein wenig Zeit, um Sport zu treiben und Kunstgeschichte an der Universität zu studieren.
Neben allen diesen Aktivitäten arbeite ich auch noch als freier Fotograf unter dem Künstlernamen „Distant Art Creations“, eine Beschäftigung, von der ich gerne leben würde diese Tage.
Wenn ich „From Forgotten Lands“ mit anderen so genannten neo-klassischen Alben vergleiche, dann höre ich eine wesentlich höhere musikalische Dichte und einen sicheren Umgang mit Harmonien, Melodien und Instrumentation. Wo hast du diese Fähigkeiten erworben? Denn das ist deutlich mehr, als man mal so schnell Zuhause am PC zusammenbasteln kann.
Ich habe mit Sieben angefangen, Musik am Konservatorium zu studieren (eine Art höhere Musikschule) bis ich 20 Jahre alt war. Während meiner gesamten Kindheit habe ich mich mit Musiktheorie und Klavier beschäftigt. Das gab mir viele Gelegenheiten, verschiedene Dinge einfach zu probieren und musikalische Inspirationen umzusetzen, die mir in den Kopf kamen.
Wenn wir über Sauron nachdenken, so ist es vielleicht das Finsterste und Hoffnungsloseste, was man sich vorstellen kann. Trotzdem würde ich das Album nicht als sonderlich finster bezeichnen, im Gegensatz zu dem Album von Endless Asylum (welches übrigens fantastisch ist). Gibts es eine bestimmte Message die du transportieren möchtest?
Wenn der Wille unterdrückt ist und es keine Freiheit mehr gibt, dann erschafft das ein tiefes Gefühl der Trauer und das ist die Dunkelheit, die ich versuche mit Lugburz auszudrücken. Dies ist sehr unterschiedlich zu der Dunkelheit im eigenen Ich, daher ist Endless Asylum von einem weit dunklerem Konzept getrieben, und ich glaube, das kannst du bei den verschiedenen Songs des Albums auch hören.
Wie viele akustische Instrumente spielst du eigentlich?
Abhängig von der Situation spiele ich verschiedene Instrumente. Bei Auftritten, die mehr auf Akustisches fokussieren. Bei z.B. Lugburz, Narsilion, Edram spiele ich üblicherweise Gitarre, Keyboards, Melodika, Bodram und andere Percussion. Als ein interessantes Detail würde ich gerne noch erzählen, dass ich für Endless Asylum meine eigenen Instrumente aus Industrie-Materialien gemacht habe, aus Ventilationsrohren, Ölfässern, verschiedenen Metallteilen und so weiter. Dies hat dem Projekt einen sehr persönlichen Klang gegeben.
Welche Band würdest du gerne als Lugburz auf der Bühne sehen?
Momentan ist es für mich sehr schwer, Lugburz Live in einem Konzert zu sehen, da ich viel zu beschäftigt bin. Sollte es aber eines Tages so weit sein, dann wird das sicher etwas ganz Besonderes, mit einer großen Dosis Requisiten und einem großen Kino ähnlichem Konzept. Ich habe da schon viele Ideen.
Im Gegensatz zu Lugburz ist Endless Asylum sehr viel finsterer, geht tief in die Abgründe der menschlichen Seele, jedoch nicht auf der Sonnenseite. Was war deine Motivation dahinter?
Ich habe schon immer geglaubt, dass das übelste der Menschheit im Geiste liegt, wenn es ein kranker Geist ist. Stell dir vor, in welchem Maße jemand degenerieren kann. Dazu kommt die Erkenntnis, dass das meiste über die Seele immer noch im Verborgenen liegt, unverstanden ist. Dies alles hat mir genügend Impulse gegeben, ein solches Projekt zu erschaffen. Nebenbei bemerkt, ich interessiere mich sehr für klinische Psychologie.
In einigen der Stücke finden sich lange Text Samples, wie gehst du da vor, findest du zuerst das Sample oder schreibst du zuerst die Musik und suchst dann ein passendes Sample ?
Für das Album Konzept habe ich zuerst viele Informationen recherchiert. Einige Audio Samples haben mich dabei inspiriert. Im Nachhinein habe ich sie dann genutzt, um Songs zu schreiben.
Warum gerade Danvers State ?
Nachdem ich den Film Session 9 (ein amerikanischer psychologischer Horrorstreifen aus dem Jahre 2001 von Brad Anderson) gesehen habe, hat mich die Psychiatrie darin inspiriert und der beeindruckende Ort hat mich förmlich absorbiert. Ich mag auch insbesondere verlassene Orte und Gebäude und hier sind psychiatrische Kliniken sicherlich die faszinierendsten.
Endless Asylum umfasst so ziemlich alles, was man in Institutionen wie Danvers State und anderen Plätzen als Patient erleben kann, dennoch gibt es einen Track mit dem Namen „Beyond Mental Illness“ der eine weit positivere Atmosphäre verbreitet, da stellt sich mir die Frage, ob dieser Song etwas besondere aussagen soll ?
Sogar im tiefsten Wahnsinn ist immer ein Funken Licht, auch wenn wir diesen vielleicht niemals verstehen oder sehen können.
Woher kommt die Inspiration für dieses spezielle Thema?
Die Fälle der klinischen Psychologie und der unerforschte menschliche Geist haben mich schon immer interessiert und wie ich schon sagte, selbst im tiefsten Wahn ist doch immer wieder ein kleiner Funke von Klarheit.
Das Album ist ziemlich komplex. Wie lange hat es gedauert, alles in Form zu bringen?
Die Wahrheit ist, dass es viel schwerer ist, den richtigen Moment für den Anfang zu finden, als es dann umzusetzen. Nur, um ein Beispiel zu geben, es hat zwei Jahre gedauert, den Moment zu finden mit Endless Asylum anzufangen, um dann alles Material innerhalb von einem Monat zu erstellen, ins Studio zu gehen und das Projekt fertig zu stellen.
Wie arbeitest du? Schreibst du einen Song nach dem anderen oder gibt es kreative Pausen während der Komposition?
Ich denke zuerst über das Konzept nach, teile es in Abschnitte, organisiere diese und arbeite dann an ihnen. Die Zeit kann aber von Song zu Song sehr unterschiedlich sein.
Welche Band würdest du gerne als Endless Asylum auf der Bühne sehen?
Endless Asylum fängt die Gefühle eines Patienten ein und überträgt sie auf das Publikum mit verschiedenen Audiovisuellen Stilmitteln.
Wenn ich beide Projekte vergleiche, dann muss ich sagen das sie sehr unterschiedlich sind, gibt es eine Präferenz für eines der beiden?
Nein, eigentlich nicht obwohl ich momentan sehr an Endless Asylum interessiert bin, weil es neue Inspirationen bringt, auf musikalischer Ebene wie auch auf konzeptioneller Ebene.
Du bist ja der Kopf von vielen Projekten oder zumindest involviert. Wie stellst du sicher, dass die verschiedenen Einflüsse sich nicht mischen oder machst du das manchmal absichtlich?
Normalerweise hat jedes Projekt seinen eigenen Moment und ich versuche, nicht an zwei Dingen gleichzeitig zu arbeiten, was aber nicht immer möglich ist. Lugburz und Endless Asylum wurden ja fast zur gleichen Zeit herausgebracht.
Ich habe dich ja in Belgien mit Narsilion gehört, sind da mehr Pläne für Auftritte mit deinen Soloprojekten? Und es war ein wenig verwirrend auf MySpace Narsilion und auch Lugburz zweimal zu finden, auch wenn die beiden anderen doch ziemlich Heavy Metal waren.
Mit Endless Asylum bin ich bereits aufgetreten und habe ein paar weitere Konzerte geplant. Wie ich zuvor schon einmal erwähnte, für Lugburz habe ich einfach noch nicht den richtigen Moment gefunden, aber wenn, dann wird es ein fantastisches Konzert, da bin ich mir sicher.
Ich weiß natürlich von den anderen Bands mit den selben Namen. Bei Narsilion hat sich die Band aufgelöst, bevor ich angefangen habe und bezüglich Lugburz würde ich sagen, dass es sowieso fast unmöglich ist, einen Namen aus dem Ring zu finden, der nicht schon mehrfach verwendet wird.
Und am Ende noch ein paar persöhnliche Fragen, weil es immer interessant für die Leser ist, ein wenig mehr über die Person hinter der kleinen silbernen Scheibe zu erfahren. So was ist dein Lieblings… Essen, Getränk, Buch, Film, Musiker, Künstler und was kannst du nicht ausstehen?
Mein Lieblingsessen ist Italienisch. Mein Lieblingsgetränk ist Tee. Ich mag zu viele Filme, als dass ich mich da festlegen kann. Mein Lieblingsmusiker ist Mike Oldfield und mein Lieblingskünstler ist Jahn Pawson.
Basierend auf dem musikalischem Aspekt, würde ich sagen, dass ich unaufrichtige Menschen nicht ausstehen kann.
Vielen Dank für das Beantworten meiner Fragen und viel Erfolg!
Interview, Text und Übersetzung:
Holger Karas (freier Fotograf: http://www.seventh-sin.de )
Wir interviewten den Veranstalter vom nunmehr 5. NCN Festival in Deutzen. Was er uns zu seinem Festival zu berichten hat, welche Bands da alles zu hören und zu sehen sind, was es noch so alles zu erleben gibt und vor allem wo das Festival genau stattfindet, könnt ihr im folgenden Interview nachlesen. Viel Spaß! (more…)
Heute im Interview: Die kanadische Band Tribal Machine, welche jüngst nach ca. vierjähriger Produktionszeit ihr mittlerweile drittes Album “The Orwellian Night” auf den Markt gebracht haben. Marta hat nun Bandgründer Sever Bronny vor’s Mikro geholt und er steht ihr Rede und Antwort. (more…)
Ein neuer Podcast der zwanzig-zehner Serie ist online. Diesmal geht es um: Die Tragödie bei der Loveparade 2010 in Duisburg, wir diskutieren ein wenig warum es dazu kommen konnte; das parallel stattfindende Amphi Festival in Köln auf dem wir gewesen sind und um noch vieles mehr, wie z.B. Bands mit schlecht gemasterten Promo-/Debüt-Alben …
(more…)
Hallo Daniel. Nun ist euer drittes Album draußen, wie geht es euch nach der Produktionsphase und wie schnell war die Scheibe im Kasten?
Also die Produktionsphase war ja schon vor über 3 Monaten beendet. Die Hauptarbeit steckt meistens in dem ganzen Online-Bereich, Promotion, Artworks, Fotosessions, Druckvorbereitungen etc. pp.
Nur die Musikproduktion hat insgesamt 2 Monate gedauert. Aber die Ideen für die Tracks zusammen zu stellen hat schon vor über einem Jahr begonnen.
In der Presse-Info zum Album wird behauptet, SAM dürfe bei keiner Autobahnfahrt mit 200 km/h fehlen. Läuft man da als Hörer nicht Gefahr, die Hauptrolle in der nächsten Folge „Schneller als die Polizei erlaubt“ zu spielen?
Ach wir schätzen unsere Fans, sehen das auch mit einem Augenzwinkern. Wir haben häufig von Fans das Feedback gehört, dass sich die Musik hervorragend zum Autofahren eignet – diese Aussage haben wir dann etwas überspitzt in den Pressetext übernommen.
Wie würdet ihr eure eigene Entwicklung vom Debüt-Album „Synthetic Adrenaline Music“ bis zu „Brainwasher“ beschreiben?
Unser erstes Album „Synthetik Adrenaline Music“ war eher zufällig beim Experimentieren entstanden. Damals musste man erst noch lernen, wie man bestimmte Klangerzeuger und Effekte programmieren musste, um bestimmte Ergebnisse zu erzielen. Bei Brainwasher war man so weit entwickelt, dass es im Prinzip nur noch darum ging, gute Ideen zu entwickeln. Das Produzieren der Tracks war keine so große Herausforderung mehr.
Euer drittes Album hört auf den Titel „Brainwasher“, also Gehirnwäsche.
Eine klare Ansage an eure Fangemeinde?
Diesmal hat unser Album tatsächlich eine klare Aussage: „Wir waschen Euch die Köpfe“. Wir wollten ein Album machen, dass als Gegenpol zur alltäglichen und unbemerkten Gehirnwäsche steht. Die Zielgruppe wird von uns konditioniert.
Das Album beginnt gleich mit dem Opener „Warning“, in dem ihr ausdrücklich vor Gehirnschäden beim Konsum dieser CD „warnt“ und zum stoppen der Disk auffordert. Jeder, der eurem Rat folgt, ist doch selber Schuld, oder?
Diese Warnung mussten wir aus rechtlichen Gründen abspielen, da es in der Tat zu Bewusstseinsveränderung und evtl. Nervenschäden kommen kann. Dies ist das Ziel dieses Albums, darum wollten wir den Hörer zumindest vorher gewarnt haben!
„Bull Fucking Shit“ wurde ja bereits im Vorfeld des Albums zum Clubhit. Was macht den Erfolg speziell dieses Stückes auf den Dancefloors aus?
Es ist simpel und einprägsam… Die Leute können zu diesem Track einfach mit schreien und ausrasten. Außerdem schätzen wir, dass das überdurchschnittlich schnelle Tempo auch ein Faktor ist.
Wenn man Google mal nach dem Titel des letzten Songs „MKSearch“ befragt, bekommt man als Antwort, dass dies ein „Entwicklungsprojekt für eine Metadata Suchmaschine“ sei. Welche Idee steckt bei euch dahinter?
MKSEARCH ist die Weiterentwicklung des MKULTRA Versuchsprojektes. Es handelt sich dabei um Methoden zur Gedankenkontrolle. Wir haben einige dieser Techniken in diesem Song angewandt, deshalb fanden wir den Namen ganz passend.
Gibt es im Hause „Meyer“ eigentlich auch mal Familienstreitigkeiten bei der Produktion eines Albums oder hinter der Bühne?
Nein, zum Glück sind wir uns beim Thema Musik sehr einig in welche Richtung es gehen soll. Wir hören uns die Tracks zusammen an und überlegen gemeinsam, was wir noch verbessern können.
Daniel, wurdest du eigentlich schon mal mit einem gewissen anderen Daniel Myer verwechselt?
Ja manchmal kommt das schon vor. Aber das Problem liegt einfach auch darin, dass der Name „Daniel Meyer“ im Prinzip ein Allerweltsname ist. Allein in Kassel haben wir davon schon mehrere. Dazu kam noch, dass ich vor etwas längerer Zeit ein paar Demo-Songs die nichts mit SAM zu tun hatten auf MySpace hochgeladen hatte und diese aus Zeitmangel einfach Selftitled gelassen hatte. Dies hatte etwas zu Verwirrung geführt.
Ihr habt schon viele Remixe für namhafte Künstler und Bands wie Reaper oder [:SITD:] gemacht. Welches war euer Lieblingstrack, den ihr neu durch den Mixer gejagt habt?
Wir finden der beste Track, den wir bis jetzt gemixt haben, ist „Fail“ von „Everything goes cold“. Der Remix ist ein Mix aus Electro mit Metal-Gitarren gemischt. Aber natürlich mögen wir auch unsere anderen Remixe. Besonders Spaß hat auch der „Rot“ Remix von [:SITD:] gemacht.
Der „Markt“ elektronischer Dancefloor-Musik ist momentan ziemlich übersättigt. Wie seht ihr eure Stellung in diesem Genre?
Es gibt zwar eine große Auswahl an elektronischer Musik auf dem Markt, doch leider oft nichts Neues. Wir versuchen unsere Zuhörer mit neuartigen Sounds und Ideen zu versorgen. Das läuft bis jetzt ganz gut.
Wie denkt ihr, wird sich die Clubszene in den nächsten Jahren entwickeln?
Hm, gute Frage. Wir finden, dass sich die Clubszene, besonders im Industrial/Dark-Electro Bereich, leider fast gar nicht weiterentwickelt hat. Viele Songs haben noch immer genau das selbe Schema, wie als wir diese Musik zum ersten Mal gehört hatten. Das ist sehr schade… wohl aus diesem Grund hören wir privat eigentlich ausschließlich andere Musik.
Eure Musik klingt streckenweise „technoid“. Könntet ihr euch vorstellen, dass eure Songs auch auf Techno-Parties, der MayDay oder ähnlichen Veranstaltungen laufen?
Natürlich, das wäre ein Kompliment und würde zeigen, dass unsere Musik unterschiedliche Schichten an Hörern erreicht. Wir haben auch nie den Anspruch erhoben in eine bestimmte Szene zu gehören.
Ihr habt ja schon im Vorprogramm diverser Bands, wie z.B. Combichrist gespielt. Gibt es eine andere Band auf eurer Wunschliste, die ihr gerne einmal begleiten möchtet?
Eigentlich haben wir bisher jede Band schon begleitet, die wir begleiten wollten. Wirklich. Natürlich würde man mit manchen Bands gerne noch mehr in Zukunft machen, daran arbeiten wir auch schon. Es macht Spaß unter Musikern und Gleichgesinnten zu sein, außerdem sind die Menschen von denen man erwartet, dass sie arrogant wären, es nicht mal.
Wo bekommen wir euch denn dieses Jahr noch live zu sehen?
Die Bookings für dieses Jahr laufen noch, aber fest steht eine Performance in Frankfurt auf dem Highvoltage Festival und in Utrecht auf dem Summer Darkness Festival, welches ein exklusiver Niederlande Auftritt werden wird.
Gemäß eurer bisherigen Diskographie müsste das nächste Album 2012 erscheinen…
Wenn wir den bisherigen Zyklus einhalten wollten, ja. Aber wir legen uns da nicht fest, es kommt halt, wenn es kommt.
Die letzten Worte gehören euch:
Wir möchten uns gerne bei unseren Fans bedanken, die uns den Antrieb für SAM geben!
SAM @ MySpace: www.myspace.com/projectsam
Interview: Dietmar Fels & Astrid Kerber
Heute im Interview mit NEROTUNES, Pål-Magnus Rybom von Echo Image … (more…)
Wir können euch hier und heute das erste Interview nach zweitausendzehner Bauart präsentieren. Heute im Interview Luke von Das Fortleben, einem Projekt das Kurzgeschichten und Klang vermischt zu einem sehr interessanten lyrischen Klangexperiment. Am Anfang des Interviews hört ihr einen kurzen (ca. 3 Min.) Ausschnitt aus dem Programm von Das Fortleben. (more…)
Wir sprachen mit Pascal von [x]-RX. Was er uns zum dritten Longplayer der Kölner Industrial-Raver sagen kann, erfahrt ihr im folgenden Interview.
Hallo Pascal, mit „UPDATE 3.0“ erschien euer drittes Album. Gab es bei der Produktion / beim Ablauf dieses Mal Unterschiede zu den beiden Vorgängeralben?
Ja natürlich jedes Album hat einen anderen Entstehungsprozess, andere Geräte, andere Möglichkeiten, andere Ziele. Mit „update 3.0“ wollte ich einen Schritt weiter gehen und ein abwechslungsreiches Album produzieren, was sowohl Zuhause als auch im Club überzeugen kann .
Verlief denn alles nach Plan?
Wenn ich jetzt auf das Ergebnis blicke, muss ich sagen: mehr als nach Plan, eine runde Sache.
In unserem letzten Interview habt ihr berichtet, dass ihr mit allem, was ihr in die Finger bekommt, Musik macht. Was geriet euch dieses Mal so alles in die Hände?
Viele neue Synthesizer Software sowie -Hardware.
Und wie beschreibst du die Musik, die ihr macht mit deinen eigenen Worten?
Industrial rave music for industrial rave people.
Gehen wir doch einmal genauer auf „UPDATE 3.0“ ein. Der Titel hat doch mit Sicherheit einen ganz bestimmten Grund?
Update, weil wir wieder einen Schritt weiter nach Vorne gegangen sind. Die Technik sowie die Skills haben ein großes Update erfahren. Die Zahl 3.0, weil es halt die Nummer 3 ist.
Insgesamt sind 13 Tracks auf dem Album vertreten. Spielt die Zahl „13“ da eine besondere Rolle?
Nein, das ist Zufall :)
In unserem letzten Interview war deine Antwort auf unsere Frage, ob ihr euch vorstellen könnt, auch einmal Vocals einzubauen: „ Nein, nein und nochmals nein :) Vocals sind und werden bei [x]-RX kein Thema.“
Nun Pascal, was sagst du zu deiner Verteidigung?
(Lach) nichts ohne meinen Anwalt. Nein, da war ich wohl etwas vorschnell, ich muss aber dazu sagen das die Vocals bei „Push it“ anderer Natur sind als ich damals im Interview meinte. Ich dachte da eher an richtigen Gesang, bei „Push it“ ist das Ganze wohl eher als Gegröle zu verzeichnen :)
Und warum habt ihr die Vocals ausgerechnet bei „Push it!“ eingesetzt?
Ich habe den Track bewusst so produziert. Ich wollte etwas machen, worauf die Leute live Mitgrölen können.
Auch der Prediger ist wieder am Start. Was fabriziert er denn dieses Mal?
Er erzählt uns etwas über seine Kauleiste.
Auch neu auf „UPDATE 3.0.“ ist die Tatsache, dass ihr euch Remixer ins Boot geholt habt. Wie kam es dazu?
Da ich in letzter zeit selbst ein paar Remixes für diverse Interpreten gemacht habe, dachte ich mir, warum versuchen wir es nicht auch einmal. Es ist immer wieder interessant, in welche Richtung sich ein Track entwickeln kann, wenn er einfach von einer anderen Band gemacht wird.
Was oder wer ist „Kra“?
Eine Krähe ;)
Was fällt dir zu den Stichworten Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ein?
Vergangenheit: die Sexualkiste der Hölle, Gegenwart: Stage 2 , Zukunft: UPDATE 3.0.
Und was zu den folgenden?
Drums: Takt
Bass: Drive
Drogen: Musik
Noize: Party
Rock’n Roll: Synthetic
Wie schaut es in eurer Zukunft, Live-Auftritte betreffend, aus?
Ich hoffe zahlreich. Lassen wir uns überraschen.
Vielen Dank für deine Antworten! Wir wünschen euch viel Erfolg mit „UPDATE 3.0.“.
Hast du noch ein paar abschließende Worte für all eure Fans da draußen?
Vielen Dank an alle [x] – Rx Headz da draußen, die all die Jahre zu uns gehalten haben und uns immer wieder bestätigen, dass wir das Richtige machen. Ohne euch sind wir nichts ! Danke Leute!
[x]-Rx @ Myspace: myspace.com/xrxindustrial.
Hallo ihr Drei, wie lieb von euch, uns heute ein paar Fragen zu euch und eurem Debüt-Album „Auf Die Fresse???“ zu beantworten. Der Titel klingt ziemlich provokant. Was hat euch so wütend gemacht?
Stephan: Ja, also wir müssen erstmal eins klarstellen: Wir sind eigentlich gar nicht wütend, wir sind tatsächlich ´ne ganz lustige Truppe, allerdings ist ja der Alltag gespickt mit entsprechenden Sachverhalten! (lach)
(more…)
Viel Spaß beim anhören des NEROTUNES Pottkaast 2010/3 :)
(more…)
Wir sprachen mit Dr. Hyde und Nachtschwester K. über das neue Album “Unschuldsblicke”. Dass hinter dem Album ein Konzept steckt, welches sich sehen und hören lassen kann, ist ja bereits beim Anschauen der CD ersichtlich. Darüber haben wir im folgenden Interview noch einmal ausführlich debattiert …
Hallo Nachtschwester K., hallo Dr. Hyde nun haltet ihr euer neues Album „Unschuldsblicke“ in den Händen. Welche Unterschiede könnt ihr uns zu dem Vorgängeralbum „THX LD 50“ nennen?
Dr. Hyde: Durch einen privaten Schicksalsschlag, kurz vor Fertigstellung von THX LD50, wurde ich komplett aus der Bahn geworfen und war nicht mehr im Stande klare Gedanken zu fassen. Weswegen ich zum ersten Mal mit dem Gedanken spielte, „Das Präparat“ aufzulösen. Glücklicherweise heilt die Zeit bekanntlich Wunden und mit etwas Verspätung konnten wir das Album fertig stellen. Dieser Tiefpunkt in meinem Leben spiegelt sich dadurch deutlich in dem letzten Album „THX LD50“wieder.
Inzwischen bin ich zu 100% wieder hergestellt und mir geht es so gut wie noch nie in meinem Leben! :)
Unser neues Album „Unschuldsblicke“ ist auch vielleicht deshalb wesentlich strukturierter und bewusster entstanden und nicht mehr ganz so subjektiv und eigenwillig. Unsere Musik ist zwar Eigentherapie soll aber auch ein Dankeschön an alle Fans sein, die uns begleiten. So ist „Unschuldsblicke“ wesentlich druckvoller und tanzbarer. Ganzschön ambivalent eben! Zuhause sollen die Texte zum Nachdenken anregen und auf der Tanzfläche kann man dann alles rauslassen und tanzen. Wir sind sehr zufrieden damit!!!.
Betrachtet man eure Website und lässt sich dazu euren Bandnamen „Das Präparat“ durch den Kopf gehen, kommt man nicht umhin, daran zu denken, dass einer von euch etwas mit Medizin zu tun. Liege ich da richtig und wenn ja, wer von euch beiden ist denn in welchem medizinischen Beruf tätig?
Dr. Hyde: Keiner von uns arbeitet in einem medizinischen Beruf. Der Bandname „Das Präparat“ ist schön vieldeutig und steht als Metapher für uns und unsere Musik. Eine Art Gegengift oder Heilmittel gegen den tristen Alltag und die oftmals grausame Realität. Unsere Musik soll fremde Welten öffnen, ähnlich wie auf Droge, jedoch ohne Nebenwirkungen aber mit Suchtgefahr ;)
Der Albumtitel „Unschuldsblicke“ hat an sich nichts mit Medizin zu tun, inwieweit kombiniert ihr hier die Medizin mit der Musik / den Texten?
Dr. Hyde: Es ist auch nicht unser Ziel, nur weil wir „Das Präparat“ heißen, bis zum Ende unsere Tage nur über Krankheiten oder Medizin zu philosophieren, obwohl es da wohl genügend geben würde! ;)
Aber natürlich gibt es auf dem Album auch versteckte Anspielungen zu dem Thema wie z.B. bei „Fetus in Fetu“ oder „Mondscheinkind“. „Mondscheinkind“ ist eine Vampirgeschichte. Hier wird ein Mensch als Vampir wiedergeboren und muss die Welt mit all seinen Facetten neu entdecken. Das gleichnamige Krankheitsbild hat wahrscheinlich in der Vergangenheit dazu geführt, dass der Vampir-Mythos weiter gereift wurde. Wahrscheinlich wurden Kinder, die im Mittelalter an dieser Krankheit litten von einem Exorzisten behandelt oder ihnen wurde ein Pflock durchs Herz geschlagen; als würden sie nicht schon genug gestraft worden sein.
Ok, dann kommen wir doch mal zu euch. Dr. Hyde, was kannst du uns über Nachtschwester K. verraten?
Dr. Hyde: Ich liebe ihre Klavierstücke und halte sehr viel von ihr, als Musikerin und Mensch. Wir beeinflussen uns gegenseitig und sind musikalisch sehr aneinander gewachsen und erweitern ständig unseren Horizont.
Und Nachtschwester K., was fällt dir zum Doc ein?
Nachtschwester K: Ja ja, der Doc!!! Ich freu mich immer, wenn er sich freut, denn er steckt einen einfach an! Er geht so selbstverständlich durchs Leben, beneidenswert!
Wir bringen uns jede Menge Respekt entgegen und können dennoch mit viel Ironie und Humor miteinander umgehen! Das macht einfach Spaß! Der Doc ist einfach der Doc, der stets das Kind in sich bewahrt und einfach durch ein sehr großes Herz strahlt!
2001 habt ihr euch zusammengetan, wie genau kam es dazu?
Dr. Hyde: Wir sind früher zusammen auf eine Schule gegangen, haben uns dann aber aus den Augen verloren. Einige Jahre später trafen wir uns wieder und es ergab sich das Kirsten den Refrain für „Tanz mit Deinem Gefühl“ einsang. Ich war so begeistert von ihrer Stimme, dass ich sie sofort fragte, ob sie Interesse an einer festen Bandmitgliedschaft habe. Seitdem machen wir mit viel Begeisterung zusammen Musik.
Und inwieweit bekommt ihr Hauptberuf und Hobby unter einen Hut?
Nachtschwester K.: Das ist nicht immer einfach, schnell ist eine Woche rum und dann die nächste! Aber wenn man etwas wirklich will, dann kann man sämtliche Energien bündeln und Kraft sammeln und irgendwie klappt das, Beruf und Hobby unter einen Hut zu bekommen.
Dr. Hyde: „Das Präparat“ ist vielmehr als ein Hobby für uns!
Nebenbei arbeite ich aber noch im Medienbereich. Diese beiden Sachen unter einen Hut zu bringen ist oft sehr anstrengend, weshalb hier die Grenzen des Öfteren verschwimmen. Das Musikgeschäft war auf jeden Fall eine gute Schule für meinen jetzigen Beruf, denn das Film- und Fernsehgeschäft ist mindestens genauso „verdreht“ :) !
Bevor ich es vergesse, wir haben für „Emily“ einen Musikkurzfilm gedreht der ab dem 01.07. auf MySpace und Youtube zu sehen ist.
Was inspiriert euch neben der Medizin noch zum Musizieren und Texten?
Dr. Hyde: Mich inspirieren vor allem Filme, Liebe, Hass, Neid und eben der allgemeine gesellschaftliche Wahnsinn, den man Tag für Tag antrifft.
Nachtschwester K.: Für jede Schreckensmeldung ein Lied!
Dem Pressetext lässt sich entnehmen, dass ihr nun auch „Jazz“ und „Kabarett“ mit dem bisherigen Sound kombiniert. Wie kam es dazu?
Nachtschwester K.: Bei „Das Präparat“ gibt es keine Grenzen und so erfinden wir uns immer wieder neu! Da es in der Vergangenheit schon Stilmischungen gab, darf das jetzt natürlich auch nicht fehlen.
Da ich nicht aus der Szene komme, ist die Arbeit am Präparat sehr interessant. Immer wieder entstehen ganz neue Stilrichtungen. Ursprünglich komme ich aus der Klassik und habe dann zum Jazz gewechselt. Außerdem fand ich es schon immer beeindruckend, wenn man Musik nicht unbedingt einer Stilrichtung zuordnen kann! Bei “Du störst!” soll natürlich auch die Widersprüchlichkeit des Kinderkriegens, obwohl man es gar nicht will, musikalisch wiedergespiegelt werden! Und so entstand dieser swingig, jazzige fast schon positive Klaviersound mit einem harten, ernsten und leider sehr realitätsnahen Text!
Euer aktueller Longplayer trägt also den Namen „Unschuldsblicke“. Das Konzept dreht sich hier vollends um die Kindheit und die Ängste der Kindheit. Der Titel ist deshalb sehr gut gewählt. Auch die Fotos und das Cover passen bestens dazu.
Die Samples, sind eingesprochen von einem Mädchen. Ist es das gleiche Mädchen, welches man auch auf den neuen Pressebildern und dem Cover sieht?
Dr. Hyde: Die Kinderstimmen, die auf dem Album zu hören sind, sind ausschließlich aus Filmklassikern wie z.B. „Shinig“ von Stanley Kubrick.
Worum dreht sich der Song „Lilith“?
Nachtschwester K.: In der jüdischen Mythologie ist die sagenhafte Dämon Lilith als furchterregende Entführerin und Mörderin neugeborener Babys und lüsterne Verführerin schlafender Männer eine zentrale Figur. Als besonders schutzbedürftig vor dem Dämon gelten Neugeborene und Wöchnerinnen, die von Lilith und dem sogenannten bösen Blick bedroht sind. In Israel ist es üblich, die Babyausstattung und die Krippe erst nach der Geburt zu kaufen, aus Furcht vor Unglück. An die Krippe werden dann häufig Schutzamulette mit Chamsa und blauem Auge gehängt. Erhält eine Mutter ein Kompliment über die Schönheit des Kindes, sagt sie oft «Tfu, tfu, tfu» – ein angedeutetes Spucken gegen den bösen Blick.
Lilith verkörpert sowohl männliche Ängste (Verweigerung gegenüber männlicher Dominanz, Bedrohung der Potenz) wie auch weibliche, etwa die vor der Aggression gegen das eigene Kind oder die vor Sexualität und der lebensbedrohenden Mutterschaft.
Die Mythen die sich um Lilith ranken passen also ziemlich gut in das kritische Konzept.
Des Weiteren benutzte sie, die Feministen-Bewegung als Symbol für Ihre Unabhängigkeit im Kampf gegen das Patriarchat.
Laut Talmund war Lilith die erste Frau Adams und ihm völlig gleichberechtigt…
Den meisten aus der Szene sollte die Geschichte bekannt sein, wem nicht, der sollte sich diese einmal antun – äußerst interessant.
Der Song „Onkel“ ist rein instrumental, verziert mit melancholischem Gesang. Warum wurde ausgerechnet dieser Song in diesem Stil geschrieben?
Nachtschwester K.: Was soll ich sagen, erschreckend, was in unserer Welt so geschieht und manchmal direkt vor der eigenen Haustür! Ich versuche immer durch das Instrumental ein Gefühl zu vermitteln, d.h. das Instrumental soll schon für sich sprechen! Weiter nehme ich kein Blatt vor den Mund, ich will, dass die Hörer, eins zu eins verstehen, was ich meine! Das kann manchmal auch wehtun, ich weiß! Es ist mir wichtig, dass man Bilder vor Augen hat! Es soll berühren und man soll nachdenken! Und so entstand dann „Onkel“!
„Sucht“ ist ein weitgefächerter Begriff. Um welche „Sucht“ handelt sich beim gleichnamigen Song?
Nachtschwester K.: Auf dem Weg zum Erwachsen werden lauern viele Gefahren wie z.B. Drogen, die auf dem Schulhof oder sonst wo angeboten werden.
Dr. Hyde.: „Sucht“ handelt aber auch von Abhängigkeit an eine bestimmte Person, die durch falsche Versprechungen und Erpressungen versucht, die Macht zu erlangen und eine Sucht nach ihr auslöst. Diesen „süchtigen“ Menschen fällt es schwer sich von der Person zu lösen, auch wenn ihnen eigentlich bewusst ist, dass sie nur ausgenutzt werden und erleiden einen regelrechten Entzug bei der Trennung. Frauen, die geschlagen werden, zeigen oft diese Verhaltensweisen. Aber auch in „normalen“ Beziehungen trifft man häufig eine Art Sucht nach dem Partner an. Der Mensch neigt von Natur aus zum „Sucht“-Verhalten, angefangen von der Neigung zur Routine bis zur Liebe des Bewährten. Es gilt nur, dieses in gesundes und ungesundes Verhalten zu unterscheiden.
Warum wurde das Album nach dem Titel „Unschuldsblicke“ benannt? Und was könnt ihr uns zu diesem Song erzählen?
Dr. Hyde: Der Titel ist schön mehrdeutig. Unser primäres Bild dabei ist aber die Frage „Wie kann ein Kind mit „Unschuldsblicken“ missbraucht und misshandelt werden?“.
Eigentlich ist der Titeltrack „Unschuldsblicke“ genauso wichtig, wie jeder andere Track auf dem Album auch. Würde ein Song fehlen wäre das Puzzle der Geschichte, die wir mit dem Album erzählen, nicht vollständig.
Die Besonderheit bei diesem Stück ist aber, dass hier nicht klar ist, wer Opfer oder Täter ist. Wir möchten in dem Album kein Bild publizieren und damit eine Meinung setzten, wir möchten vielmehr Fragmente zum Nachdenken und zur Auseinandersetzung geben. Aus diesem Grund haben wir diesen Titel auch als Album-Namen gewählt.
Getreu dem Motto: „Kunst, die nicht provoziert ist keine Kunst!“
Der Track „Mondscheinkind“ ist zusätzlich im WELLENCOCKTAIL Remix auf dem Album. Hier gibt es auch Gitarrenklänge auf die Ohrmuscheln. Was hat es mit der Betitelung „WELLENCOCKTAIL“ auf sich? Vielleicht das WELLENCOCKTAIL Tonstudio in Hannover?
Dr. Hyde: Für den Remix von „Mondscheinkind“ ist Achim Dreßler (Wellencocktail – Tonstudio und Musikproduktionen) verantwortlich. Ich fragte ihn bei unseren vielen „Fachgesprächen“, ob er nicht Lust hätte, einen Remix für uns zu machen. So entstand dieser wirklich fette Remix von „Mondscheinkind“. Wie schon erwähnt gibt es für uns kaum Stilistische Grenzen.
Ein weiter Remix ist zu dem Song „Folge mir“ zu hören. Was hat es mit dem „Ins weiße Licht“ Mix auf sich?
Dr. Hyde: Es ist meiner Meinung nach eines der stärksten Stücke des Albums und schreit förmlich nach einer neuen musikalischen Interpretation.
Warum wurde ausgerechnet der Song „Spielzeugland“ als letzter Song auf dem Album gewählt. Das hat doch mit Sicherheit einen bestimmten Grund?
Dr. Hyde: Na ja, Song ist wohl übertrieben, es ist das Outro des Albums. Hier habe ich eine alte Spieluhr aufgenommen. Ich finde es passt sehr gut zum Konzept des Albums und ist ein schöner Ausklang.
Wie schaut es aus mit LIVE Gigs in nächster Zeit? Werdet ihr euer neues Album auch auf der Bühne präsentieren?
Dr.Hyde: Selbstverständlich werden wir unser Album auch auf der Bühne präsentieren! :)
Bisher haben wir noch keine konkreten Termine, wenn sich dies ändert, geben wir diese sofort bekannt. Bei Interesse, uns zu buchen, einfach eine
E-Mail an: drhyde@das-praeparat.com
Vielen Dank für eure Zeit und das Beantworten unserer Fragen. Vielleicht habt ihr noch ein paar letzte Worte für unsere Leser / Hörer?
„Das Präparat“: Ein riesen Dank an euch, unsere treuen Fans, für eure lange Unterstützung.
Wir haben natürlich schon neue Ideen und Pläne und sind schon wieder fleißig am Basteln! Auf jeden Fall wird es wieder etwas ganz anderes und neues werden! Man darf gespannt sein!
Wir bedanken uns bei Dir für das interessante Interview!!!
Das Präparat @ www:
www.das-praeparat.com
Das Präparat @ Myspace:
www.myspace.com/daspraeparat
Wir sprachen mit Bill Leeb über das neue Album “Improvised Electronic Device”, die Zusammenarbeit mit dem neuen Line-Up und wie es dazu kam, aber auch über Gott, die Welt und das Denkmal des unbekannten Soldaten. Was das alles jetzt mit der einflussreichen kanadischen Band zu tun hat, erfahrt ihr in diesem ausführlichen Interview.
Front Line Assembly sind ja nun schon seit unfassbaren 24 Jahren nicht mehr aus der Electro/Industrial-Szene in Nord-. und Südamerika und Europa wegzudenken. Auch nach einigen Bandbesetzungsänderungen seid ihr immer eurem Stil treu geblieben. Stellt doch bitte zunächst einmal eure derzeitige Besetzung und die Funktion aller Bandmitglieder vor.
Bill Leeb – Gründungsmitglied und Songwriter, Texter und elektronischer Henkersmann
Chris Peterson – Electronic-Industrial Programmierung, Produktion
Jeremy Inkel – Programmierung, Synthesizer, Produktion, Songwriter
Jared Slingerland – Gitarrist, Songwriter, Programmierung
Wie kommt es das Rhys Fulber diesmal nicht mit am Start ist?
Bezüglich des Lineups vertrat Front Line Assembly schon immer eine offene und lockere Einstellung. Nachdem wir mit unserem jetzigen Lineup ausgiebig auf Tour waren, hatte sich zwischen uns Vieren ein einzigartiges Verhältnis entwickelt. Eigentlich wollte Rhys sich an der Entstehung zu IMPROVISED ELECTRONIC DEVICE beteiligen, aber er war zu beschäftigt mit seiner Arbeit an anderen Projekten (u. a. Fear Factory). Als sich dann Rhys’ Zeitplan etwas lockerer gestaltete, hatten wir aber schon den Grundstein zu unserer neuen Platte gelegt – und wir hatten das Gefühl, dass alles genau so, wie es in diesem Augenblick war, nicht hätte anders sein können. Natürlich gibt es immer die Möglichkeit, dass Rhys in Zukunft wieder fester Bestandteil von Front Line Assembly sein wird, aber in diesem speziellen Fall gestalteten sich die Umstände eben so, dass er an der Entstehung der Platte nicht beteiligt war.
Auf „IMPROVISED ELECTRONIC DEVICE“ befinden sich wieder (genau wie auf “Civilisation”) deutsch gesungene Textpassagen. Dürfen die deutschen FLA Fans das als Kompliment aufnehmen oder fühlt ihr euch auf eine andere Art mit Deutschland verbunden?
In Anbetracht der Tatsache, dass ich in Wien geboren wurde, habe ich Deutsch schon immer als meine Muttersprache angesehen. Daher werde ich mich auch immer mit Deutschland und Österreich auf enge Art und Weise verbunden fühlen. Außerdem wollte ich einen Tribut an alle deutschsprachigen Menschen zollen, da ich der Meinung bin, dass elektronische Musik in Deutschland geboren wurde und somit auch alle deren Vorväter dort zu finden sind, wie z.B.: Kraftwerk, Tangerine Dream, Klaus Knomie usw.
Einige der Songs z. B.: „Hostage“ sind sehr technoid und wieder andere z. B.: „Release“ klingen eher sehr rockig. Das letzte Album war dagegen ausschließlich elektronisch. Wie kommt es, dass die Songs auf „IMPROVISED ELECTRONIC DEVICE“ so unterschiedlich sind?
Das liegt schlicht und ergreifend in der Tatsache begründet, dass dieses Album eine großartige Melange aus der Zusammenarbeit von vier kreativen Köpfen ist und somit auch eine große Vielfalt an Sounds aufweist. Jeder von uns ist ein Meister jeweils in seinem speziellen Gebiet – wenn du das alles miteinander vereinst, erhältst du genau das, was man auf IMPROVISED ELECTRONIC DEVICE hören kann. Des Weiteren wollen wir auch keine eindimensionale Band sein – wir lieben es, geeignete musikalische Elemente miteinander zu verbinden ohne dabei irgendwelchen Beschränkungen zu unterliegen. Grundsätzlich wollen wir uns selbst nicht auf den einen oder anderen Stil oder Sound festlegen – wir überlassen unserer Kreativität einfach freies Spiel.
Nach dem ersten Hören von „IMPROVISED ELECTRONIC DEVICE“ bin ich der Meinung, dass sich das Album wie eine Zeitreise durch die gesamte Schaffenszeit von Front Line Assembly anhört. Ist das Absicht oder nur Zufall?
Wir haben die besten Elemente unserer bisherigen Schaffensperiode miteinander vereint – und dennoch denke ich, dass wir unserem Sound einige neue Aspekte hinzufügen konnten, da wir die ganze Zeit über ständig neuem Input und vielfältigen Inspirationen ausgesetzt waren. Abgesehen davon sind wir der Meinung, dass, wenn man einmal einen eigenen Sound geschaffen hat, sollte man sich auch nicht entmutigen lassen, diesen wieder aufzunehmen oder ihn beizubehalten. Das Gesicht und die Originalität einer Band werden dadurch bestimmt, wie sie sich selbst ihren Blick auf das künstlerische Medium Musik bewahrt.
Um einmal in der Zeit ein Stück zurück zu gehen. Ich bin u. a. ein großer Fan eures vorletzten Albums „Civilisation“. Wie kam es, dass ihr damals ein so stilles und ruhiges Album veröffentlicht habt? Es erinnert mich sehr an dein Nebenprojekt Delerium.
Das war eine der seltsamsten Zeitpunkte in der Geschichte von Front Line Assembly. Delerium wurde immer dominanter – und FLA geriet irgendwie ein wenig ins Hintertreffen. Zu dieser Zeit ging jeder seine eigenen Wege. Als Rhys und ich uns dann entschieden, dieses Album zu machen, entstand es tatsächlich innerhalb nur eines Monats. Da zu dieser Zeit Delerium eher im Vordergrund stand, fielen einige Grenzen zwischen den Projekten und es entstand eine Art Kreuzung aus beiden. Es fühlte sich wirklich so an, dass dies das letzte Front Line Album sein würde, und das, obwohl ich den Gedanken daran tief in meinem Inneren wirklich hasste. Das lag einfach daran, dass ich fühlte, dass dieses Album nicht wirklich dem Charakter von FLA entsprach. Dazu kam auch noch, dass ich zu diesem Zeitpunkt inmitten einer schweren Scheidung lag (daraus entstand auch der Song Vanished). Kurz zusammengefasst: Das war sicherlich eine der schlimmsten Front Line Assembly-Zeiten – persönlich als auch musikalisch.
FLA wird in Deutschland oft im gleichen Atemzug mit dem im Deutschland und Nordeuropa beheimateten EBM erwähnt. Mögt ihr europäischen EBM, und könnt ihr euch damit identifizieren?
Es gibt so dermaßen viele Arten von elektronischer Musik, dass ich behaupten möchte, dass es in jeder Richtung gute als auch schlechte Beispiele gibt. Es gibt sowohl guten EBM als auch schlechten EBM. Wie auch immer, es gibt auf jeden Fall den bahnbrechenden EBM von Bands wie Nitzer Ebb, DAF, Portion Control und Front 242, welche mit Sicherheit als Klassiker bezeichnet werden können. Ich werde diesen einflussreichen Bands immer eine Hommage erweisen.
Wo seht ihr die Zukunft der elektronischen Musik in Amerika und Europa?
Elektronische Musik hat sich so vielfältig und so artenreich entwickelt, dass es schier unmöglich erscheint, eine Diagnose über weitere Tendenzen abzugeben. So lange sich die Technik weiterentwickelt, wird sich auch elektronische Musik weiterentwickeln – in guter als auch in schlechter Art und Weise.
Was habt ihr eurer Meinung nach aus historischer Sicht als Künstler für die Allgemeinheit geschaffen?
Ich hoffe, wir konnten einen Beitrag dazu leisten, dass sich das Industrial/Electro-Genre weiterentwickelt und wir vielleicht zukünftige Musiker in ihrem eigenen Schaffen inspirieren können. Außerdem hoffe ich, dass wir andere Künstler dazu angeregt haben, diesen ˆihren eigenenˆ Weg weiterzugehen.
Was ist der philosophische Hintergrund des Front-Line-Assembly-Konzeptes?
Traue Niemandem und denke immer daran, dass es zu jeder Geschichte mehr als nur eine Seite gibt. Übe dich in eigenem Denken und ergib dich nicht der Scheinheiligkeit oder den von Menschen gemachten Gesetzen, die versuchen, unsere Zivilisation zu indoktrinieren.
Die Cover eurer CD’s sind jedes Mal ein kleines Kunstwerk für sich. Arbeitet ihr immer mit demselben Künstler zusammen oder sucht ihr gezielt nach Künstlern die eure eigenen Ideen umsetzen?
Wir betrachten Dave McKean als offizielles Mitglied von Front Line Assembly. Wir denken, dass er mit seinen kreativen Illustrationen immer genau den Nerv trifft, den wir mit unserer Musik ansprechen wollen. Aus diesem Grund werden wir wahrscheinlich auch in Zukunft weiterhin mit ihm zusammenarbeiten. Das einzigartige an Dave ist, dass wir ihm nie vorgeben, welche Art von Bildsprache wir suchen. Er setzt sich kritisch mit unserer Musik auseinander und reagiert darauf mit seinen Arbeiten. Das ist wahrscheinlich die bestmögliche Zusammenarbeit zwischen zwei Künstlern, die es geben kann.
Wo kommen bei eurem neuen Album Musik und Cover zusammen?
Dave und wir arbeiten und funktionieren in dieser Hinsicht auf der selben Ebene. Ich denke, dass, wenn man sein Artwork und unsere Musik zusammen betrachtet, wird ganz schnell klar, wie diese beiden Elemente miteinander funktionieren und zusammenarbeiten.
Nun noch einmal zu den Songs im Einzelnen. Besonders hervorheben möchte ich da gleich mal „Afterlife“. Eine wunderschöne typische FLA-Ballade ganz im Stil von „Treshold“. Was ist das Hauptthema dieses genialen Songs?
All die verlorene Zeit, die ich mit meinem inzwischen verstorbenen Vater nicht erleben konnte. Bei unserem ersten und einzigen Treffen nach 20 Jahren in Wien hatten wir viel zu wenig Zeit, um uns beide wieder anzunähern und kennenzulernen. Ich hoffe, es gibt im Leben mehr als nur den Tod.
„Angriff“ ist für mich einer der wohl besten Songs auf „IMPROVISED ELECTRONIC DEVICE“. Hier finden wir auch die zuvor schon beschriebenen deutschen Textpassagen. Was wollt ihr mit diesem Titel zum Ausdruck bringen?
Dieser Song entstand bei unserer ersten Reise nach Russland, was für uns ein sehr bewegendes und mitnehmendes Ereignis war. Der geschichtliche Hintergrund und die bedeutsame Symbolik des Landes an sich sind zudem auch ziemlich vergleichbar mit der Wort- und Bildsprache von Front Line Assembly. Insbesondere beim Besuch des „Grabmals des unbekannten Soldaten“ entstanden die Lyrics zu „Angriff“. Eine tiefgehende Reise in ein denkwürdiges Land. Das war für uns eine einschneidende Erfahrung, die wir nie vergessen werden.
„Stupidity“ klingt Dank Al Jourgensen von Ministry komplett anders wie die anderen Titel. Wolltet ihr damit mal richtig Gas geben und einen richtigen Industrialkracher abliefern oder ist das schon mal ein Vorgeschmack auf kommende FLA-Alben?
Dieser Song war eine gleichberechtigte Zusammenarbeit zwischen allen daran beteiligten Künstlern. Wir luden den Gast-Gitarristen Justin Hagberg von 3 Inches of Blood ein und ebenso Al Jourgenson. Wir haben uns überhaupt nicht darauf konzentriert, einen Industrial-Smasher zu produzieren, oder irgendeine Art von Aussicht auf kommende Platten zu geben. Wir haben Al die Freiheit überlassen, den Song in seiner Art zu beeinflussen und zu interpretieren. Und dabei kam eben ein Harsh-Industrial-Hit heraus – gewollt oder nicht.
Wie macht sich das Raubkopieren und illegale Downloaden der letzten Jahre bei euch bemerkbar?
Unsere Verkaufszahlen haben denkbar schwer unter dem Thema illegaler Downloads gelitten. Ob nun diese ganze Sache gut oder schlecht ist – wir können die Zeit nicht zurückdrehen, alles passiert aus einem bestimmten Grund. Zur Zeit fühlt es sich jedoch so an, als ob Musik zu einem billigen Wegwerfprodukt geworden ist, dass man sich schnell und kostenlos von zahllosen Torrent-Sites ziehen kann. Was die Zukunft bringt, vermag keiner von uns zu sagen. So lange sich jedoch die Einstellung der Menschen zum Thema illegalem Download nicht ändern wird, kann uns auch die beste Technologie nicht weiterhelfen.
Was meint ihr, kann man dagegen unternehmen?
Das ist schwer zu sagen. Viele Labels und Künstler versuchen sich in den verschiedensten Ansätzen, z.B. durch extra Bonus-Beigaben zu CDs usw. Die Industrie unterliegt einem tiefgreifenden Wandel und wir werden sehen, wie sich das Ganze in den nächsten Jahren entwickeln wird.
Wie motiviert man sich als Band (nun fast 25 Jahre) immer weiter zu machen und gemeinsam kreativ zu sein?
Ich bin der Meinung, dass Kreativität etwas ist, was aus deinem tiefsten Inneren kommt und nicht auf Befehl an- und abschaltbar ist. Ich bin ein sehr reaktionärer Mensch. Ich wache jeden Tag auf und bin die ganze Zeit über mit verschiedenen Meinungen und Standpunkten konfrontiert, mit denen ich mich auseinandersetzen will und auch muss. So lange dies der Fall ist und ich dieses Gefühl des Auseinandersetzens noch in mir spüre, werde ich weiterhin kreativ bleiben.
Ich freue mich auf eure diesjährigen Konzerte in Europa. Tourt ihr lieber durch eure Heimat Kanada oder spielt ihr lieber im Ausland? In welchen Ländern habt ihr die vollsten Konzertsäle und wo die verrücktesten Fans?
Wir spielen überall in der Welt sehr gern, aber in Europa haben wir bei weitem die bestbesuchten Konzerte. Die verrücktesten Fans gibt es wahrscheinlich in Russland, was sicherlich daran liegt, das solche Künstler wie wir erst seit ein paar Jahren in dieses Land einreisen dürfen.
Wo und wann wird man euch in Europa sehen können?
16 Jul 2010 Tivoli, Utrecht, Niederlande
17 Jul 2010 Gothic Festival, Waregem, Belgien
18 Jul 2010 Corporation, Sheffield, Großbritannien
19 Jul 2010 Classic Grand, Glasgow, Großbritannien
20 Jul 2010 O2 Academy Islington, London, Großbritannien
22 Jul 2010 Lucerna Music Bar, Prag, Tschechien
23 Jul 2010 Majestic Music Club, Bratislava, Slowakei
25 Jul 2010 Amphi Festival, Köln, Deutschland
28 Jul 2010 Ikra, Moskau, Russland
29 Jul 2010 Zal Ozhidaniya, St. Petersburg, Russland
Höchstwahrscheinlich kommen wir im Oktober wieder zurück nach Europa, um dort eine großangelegte Tour zu unserem neuen Album zu machen. Freut euch auf viele neue und alte Songs.
Und wo seid ihr überall außerhalb Europa’s unterwegs?
Wahrscheinlich werden wir auch in naher Zukunft einen Monat in Nordamerika auf Tour sein.
Gibt es auch Städte, auf die ihr euch besonders freut? Wenn ja, warum?
Für uns ist jede Stadt, durch die wir touren und jeder Fan von gleicher Wichtigkeit und Bedeutung, da wir nicht so oft als Band unterwegs sind.
Wie sehen eure Pläne für die Zukunft aus? Ist ein Video in Planung oder vielleicht etwas ganz Besonderes zu eurem 25jährigen Jubiläum?
Nasty Byte arbeitet gerade an einem Video für unseren Song „Shifting Through the Lens“. Wir können aber noch nicht mit Gewissheit sagen, wann dieses fertig sein wird.
Vielen Dank für das Beantworten unserer Fragen. Vielleicht möchtest du euren Fans noch ein paar Worte mit auf den Weg geben?
Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen Fans für die großartige Unterstützung über all die Jahre hinweg bedanken. Wir hoffen, dass euch das neue Album gefällt und dass ihr mit dabei seid, wenn wir in eurer Stadt spielen.
FLA @ www: www.mindphaser.com
FLA @ MySpace: www.myspace.com/thefrontlineassembly
Translation: Enrico Kunze
Zufällig trafen wir Boris auf dem Blackfield Festival 2010, was wir selbstverständlich gleich dazu nutzten, ihn über klangstabil und die kürzlich erschienene EP „Vertraut“ auszufragen. Wie es dazu kam, dass der Song „Vertraut“ nun auf einer EP mit acht Remixen erschien, wie Boris heute über die im Song beschriebene Situation denkt und was es für die Zukunft zu berichten gibt, könnt ihr nun im folgenden Interview nachlesen…
Hallo Boris.
Hi.
Es ist mir eine große Ehre, heute mit dir dieses Interview führen zu können. Danke, dass du dich dazu bereit erklärt hast.
Ja, natürlich.
Wie lange kennt ihr euch eigentlich schon und wie hat alles angefangen?
klangstabil hat 1994 angefangen. Ich habe Maurizio über einen Freund kennen gelernt, mit dem ich immer zu Maurizio gefahren bin. Maurizio machte zu dieser Zeit schon Musik. Der Freund hat uns irgendwann verlassen und ich bin bei Maurizio geblieben. Wir haben ein wenig herum experimentiert und ich hatte noch ein paar Ideen im Kopf, die ich verwirklichen wollte. Irgendwann dachten wir „das ist alles Schwachsinn, lass uns etwas Neues machen.“
Es hat irgendwie gleich funktioniert. Wir haben gleich an den ersten Tagen unserer Treffen, angefangen irgendwelche schwachsinnigen House-Tracks zu produzieren. Dann kamen die analogen Synthesizer hinzu, die förmlich zu uns gesprochen haben. Und das war für uns der neueste Sound und der Grund, dass wir mit den Geräten zusammenarbeiten. So hat alles angefangen.
Wie sind die Aufgaben unter euch aufgeteilt?
Früher haben wir beide Alles gemacht. Die Tracks sind in Zusammenarbeit entstanden. Heute ist es etwas mehr aufgeteilt. Maurizio macht eher die organisatorischen Sachen und ich mache den Kreativpart. Aber manchmal kommt dieser Part auch von Maurizio und ich kümmere mich um die organisatorischen Dinge. Es ergänzt sich einfach sehr gut.
klangstabil ist ein genialer Name, der das, was ihr schon immer gemacht habt und die Sounds, die ihr bis heute zaubert, treffend beschreibt. Wie seid ihr auf den Namen gekommen?
Das ist auch zufällig entstanden. Wir hatten kein Projekt geplant. Eigentlich wollten Maurizio und einfach nur Musik machen. Es war nicht angedacht irgendwann mit der Musik aufzutreten und somit machten wir uns auch keine Gedanken über einen Namen. Dann hatten wir bei einer Geburtstagsparty eines Freundes einen Auftritt. In seinem Wohnzimmer.
Und wir nannten uns für den Abend „reality science“, was besseres ist uns nicht eingefallen.
Der Name Klangstabil entstand als wir in Stuttgart während eines Verkaufsgespräches für eine MS20 einen Anruf bekamen, bei dem es um ein Angebot einer TB303 ging. Ich fragte, ob das Gerät klangstabil sei. Es heißt aber eigentlich „stimmstabil“. Darauf meinte Maurizio: „Ja, das ist es. Das ist unser Name – klangstabil.“
Meistens findet der Name einen selbst.
Richtig. Der Name hat uns gefunden. Und der Name passt einfach.
War klangstabil von Anbeginn als Band mit regelmäßigen Releases geplant oder eher als Projekt im hobbytechnischem Sinne?
Wie vorher schon gesagt, war es eigentlich als Hobby gedacht. Wir wollten nie Platten veröffentlichen. Das war nie unsere Idee. Die ganzen Konzepte kamen erst auf, als wir die Möglichkeit hatten, Platten zu veröffentlichen über Labels die sich für uns interessierten. Wir wollten mit jedem Release etwas Besonderes bieten. Jedenfalls haben wir das versucht. Und ich hoffe, dass die Leute das auch so kapiert haben.
Ist das eventuell auch der Grund dafür, dass die neueren Stücke mehr poppiger und emotionaler sind als zum Beispiel „Menschenhasser“ oder „Regelkreisauslöser“, die ja mehr gekracht haben?
Das Ganze hat sich vor ungefähr zehn Jahren „umentwickelt“. Wir haben die ersten fünf Jahre eigentlich hauptsächlich die Geräte arbeiten lassen. Und schauten, was dabei rauskam. Nach und nach kamen Melodien und poppigere Gefüge hinzu, welche den Tracks „Struktur“ gaben. Die früheren Elemente, also das Krachige und das Brachiale wurden aber weiterhin mit eingebaut. So ergab sich eine eigene Mischung. Es hat sich dazu hinentwickelt, dass wir diese Art von Sound machen. Letztendlich ist es aus uns heraus entstanden. Wir haben versucht, es in unserer eigenen Sprache zu machen. Bei uns war es der emotionalere Weg, weil wir damit ganz gut umgehen konnten. Und wir haben Techniken entwickelt, diese Emotionalität 1:1 umzusetzen.
Eure ersten Werke sind leider ausverkauft. Wird es diese irgendwann noch einmal als Re-Releases geben?
Es gibt Möglichkeiten bei unserem Label MHz Records direkt anzufragen, ob etwas in einer bestimmten Form zu bekommen ist. Einfach fragen. Ich kann es nicht versprechen. Es gibt ein paar MP3s, die über Ant-Zen erschienen sind. Aber ansonsten sind die Sachen eigentlich weg. Das waren meistens limitierte Auflagen.
Der Musikstil von klangstabil vereint Electro/Synthpop mit Elementen aus dem Industrial. Du sagtest eben auch schon, dass ihr etwas Krachigeres vorher gemacht habt und momentan eben etwas mehr Emotionales/Poppigeres. Was gefällt dir davon persönlich am Besten?
Uff, also ich habe mich von den alten Sachen nicht distanziert. Ich habe darauf aufgebaut. Ich kann mit den neueren Sachen natürlich mehr anfangen, weil sie zeitlich einfach näher an mir sind. Wir machen immer zeitaktuelle Musik, eben das, was wir gerade durchleben. Deshalb sind die Sachen auch immer 1:1 so wie wir sind. Mir gefällt der emotionale Part, wenn man das jetzt so differenzieren kann. Ich versuche von Album zu Album immer mehr Kontrast zu bringen. Von lauten zu leisen, von schrillen zu weichen Tönen. Es muss immer mehr drin sein, mit jedem Album. Wir versuchen immer eine noch deutlichere Sprache zu sprechen.
Damit hast du eigentlich auch schon die nächste Frage beantwortet, nämlich, wie ihr es eigentlich schafft, Emotion und Gefühl mit Industrial und hartem Electro zu verbinden.
Für uns ist das ganz einfach. Wir haben darauf bezogen, was es sonst so gibt, eigentlich gar keinen Plan. Zum Beispiel kenne ich hier auf dem Blackfield, ein paar Bands und natürlich Diorama. Und ich weiß, was sie für einen Sound machen. Aber ansonsten interessiert mich das alles nur ganz, ganz minimal. Wir machen unseren Sound. Da gibt es keine Herangehensweise, dass es gezielt emotional ist.
Wie kam es zu der Idee, ausgerechnet den seeeehr emotionalen und tiefgehenden Song „Vertraut“ für eine EP auszukoppeln?
Daniel Myer hat uns gefragt, ob er einen Remix von dem Song machen könnte. „Es müsste doch jetzt endlich mal raus.“. Der Song war 2002 für das Album „Kopfmusik“ gedacht. „Kopfmusik“ wurde aber nie veröffentlicht, aus persönlichen und nahen Gründen eben. Wir sagten uns dann also vor einem halben Jahr „Ok, wir schnüren jetzt ein Vertraut-Paket mit Remixen und bringen noch zwei weitere Tracks mit ein, die noch nicht in der Form veröffentlicht wurden, hauen das Ding raus und schließen somit das Thema ein für alle Mal ab.“ Die Tracks lagen schon ewig bei mir auf der Festplatte und das Cover war auch schon seit zehn Jahren fertiggestellt, von Aiga Rasch, der Illustratorin der „Drei ???“ Covers.
Für mich ist es auf jeden Fall somit richtig abgeschlossen. Mit Anke, also der Frau um die es hier geht, ist es für mich schon seit drei Jahren komplett vorbei. Ich habe keine Alpträume mehr, ich habe alles verarbeitet und ich kann mit dieser EP diesen Abschluss finden. Es geht weiter. Es gibt so viele andere Themen und ich bin inzwischen ein anderer Mensch. Ich habe mich in den letzten zehn Jahren auch durch die Musik praktisch selbst therapiert und jetzt geht es einfach voran.
Also warst du da auch bei einer Psychologin?
Ich war bei einer Psychotherapeutin. Sie wurde mir damals empfohlen. Ich habe mir damals gesagt „Ich bin 25 und ich will nicht mit einem Rucksack voll Scheiße weiter durchs Leben laufen und möchte versuchen, alles einer neutralen Person zu erzählen was mir auf dem Herzen liegt.“
Ich habe diese Therapie gemacht und ich würde auch jedem, der mit bestimmten Problemen nicht klar kommt und mit seinen Freunden nicht alles besprechen kann, empfehlen das zu tun. Mir persönlich hat es nichts gebracht, in Bezug darauf, dass mir etwas Neues über mich erzählt wurde. Aber letztendlich war es nach einer bestimmten Zeit (es wurden 30 Stunden veranschlagt), ca. nach der 15ten Stunde nur noch ein Kaffeeklatsch. Ich habe keine Hypnose-Therapie gemacht, ich konnte mich nicht darauf einlassen. Das war auch okay so.
Es wurde dir aber angeboten?
Es wurde mir angeboten. Es wurde zwei Mal versucht. Aber es hat nichts gebracht. Ich kann heute von mir aus sagen, dass ich nicht gestört bin. Ich habe Scheiße miterlebt mit einer Frau und ich habe das jetzt auch verarbeitet, jahrelang. Und das hat prima geklappt. Von meiner Seite aus, bin ich wieder ein gesunder Mensch.
Das ist schön.
Ja, Danke. Ich sehe das ganz realistisch. Ich mache da jetzt keinen auf „Psycho“ oder was weiß ich. Ich habe einfach versucht, mich selbst wieder hinzubekommen.
Das finde ich sehr, sehr mutig. Nur die wenigsten können das.
Das Problem ist, es geht sehr viel kaputt in einem, wenn man alles in sich hinein frisst. Man sieht das auch äußerlich: Der Körper und der Kopf geht kaputt. Die Kommunikation ist das Wichtigste. Das war auch immer das Wichtigste in unserer Musik, dass wir kommunizieren. „Der Ton dient der Kommunikation“ – das war immer unser Leitmotto. Auch schon auf „Senden und Empfangen“ – unserem ersten Ding, 1995. Wer aufhört zu kommunizieren, der verreckt. Das sehe ich jedenfalls so. Ich kenne so viele Leute bei mir in der Psychostadt Reutlingen, die vor sich hin reden, weil sie niemanden zum Reden haben. Das gibt es in jeder Stadt, aber bei mir in Reutlingen, fällt es einfach extrem auf, dass die Leute niemanden zum Sprechen haben und deshalb Selbstgespräche führen und nicht mehr mit sich klar kommen. Sie haben einfach kein Mittel nach nach Außen.
Um das Thema auch abzuschließen. Hast du noch Kontakt zu ihr? Siehst du sie noch ab und zu?
Seit 2005 habe ich keinen Kontakt mehr zu ihr. Es war für mich mit einem letzten Anruf abgeschlossen. Ich habe aufgelegt und sagte mir „Das war es von meiner Seite aus.“
Natürlich habe ich immer versucht eine Freundschaft aufrecht zu erhalten, was vielleicht auch von meiner Seite aus nie geklappt hätte. Es ist vielleicht auch gut so, dass ich keinen Kontakt mehr zu ihr habe. Daran, dass ich keine Alpträume mehr habe, habe ich erkannt, dass es für mich abgeschlossen ist.
Und damit ist das Thema jetzt endgültig?
Für mich ist das Thema durch.
Ja das ist schön, es muss ja immer vorwärts gehen.
Es geht immer vorwärts. Aber wichtig ist es, dass es nicht wieder in die selben Muster gerät, wenn man sich wieder für jemanden Neues öffnet, dass man nicht wieder den selben Fehler wie vorher macht. Ich habe durch diese „Vertraut“-Geschichte unheimlich viel von meiner Person gelernt. An sich selbstanalytisch zu arbeiten, kann ich jedem nur empfehlen. Nichts in sich hineinfressen, gute Leute suchen, mit denen man das alles durchsprechen kann oder andere Wege suchen, einen freien Kopf zu bekommen. Das ist sehr wichtig.
Am besten über Texte schreiben, Musik machen, Bilder malen. Den ganz normalen Output. Das ist auch eine Art von Kommunikation.
Ja, definitiv. Besonders das letzte Album „Math & Emotion“ war sehr emotional. Das hört sich auch sehr persönlich an. Sind denn all die Themen, die sich darauf widerspiegeln auch aus dem persönlichen Leben gegriffen?
Alles, jedes einzelne Wort. Wenn ich meine Worte beispielsweise als Karaoke machen würde, dann könnten diese niemals so auf der Bühne rüber kommen. Jedes einzelne Wort, welches geschrieben wird, habe ich erlebt und kann das auch so auf der Bühne kommunizieren. Es geht auch nicht anders. Man muss es durchlebt haben, dass man es ehrlich rüber bringen kann. Man merkt es einfach, wenn es eine Playback Show ist. Das kommt bei uns nicht vor.
Was hat es damit auf sich, dass einige Songs auf Italienisch sind?
Ich liebe Italien. Es gibt Momente, in denen ich mich einfach so nach diesem Land sehne. Ich liebe es einfach, die Kultur, das Essen und die Sprache. Es ist für mich eine der schönsten Sprachen überhaupt auf der Welt, vom Melodiösen, Klang und der Dramatik her. Es ist einfach eine reichhaltige Sprache zum Arbeiten und es hört sich einfach alles gut an. Wenn man Texte 1:1 in diese Sprache übersetzt, kann man immer etwas daraus machen.
Ich schreibe die Texte erst auf deutsch und wir übersetzen sie zusammen und Maurizio trägt sie vor. Ich versuche mehr italienische Texte in Zukunft zu machen.
Du lebst deine Musik auf der Bühne! Ist es nicht schwierig für dich, dass dann noch einmal zu durchleben?
Nein, es tut eher gut. Es gibt aber Situationen, bei denen ich sage „den Track mache ich nicht mehr“, weil es, wie gesagt, eben auch abgeschlossen ist. „Vertraut“ wird weiterhin gespielt, weil es ja eher ein Instrumental ist. Da muss ich einfach nur an den Geräten arbeiten. Aber manche Tracks, z.B. „Kill All Lifeforms“, kann ich nicht oft bringen, weil ich manchmal zum Schluss eines Auftrittes so positiv geladen bin, dass ich nicht noch einmal einen abkotz Track bringen kann.
Manchmal ist man nicht 100 % drin, das muss ich auch sagen. Es kann nicht immer passieren, dass man sich bei jeder Show wirklich alles vor Augen führen kann was im Track behandelt wird und auch will und man macht es dann trotzdem. Die Intensität ist nicht immer 100 %ig. Ich versuche es. Ansonsten hätte ich nichts auf der Bühne verloren.
Ok, zurück zur „Vertraut“ EP:
Wie viele Remixe habt ihr insgesamt von „Vertraut“ machen lassen?
Ein paar Künstler haben zwei, drei Sachen abgeliefert. Da konnten wir aussuchen. Insgesamt hatten wir, glaube ich, zwölf zur Auswahl und acht sind dann auf der EP gelandet.
Das ist natürlich unheimlich viel an Remixen von einem Stück, aber uns war es wichtig, dass für jeden etwas dabei ist. Jeder hat so sein Lieblingsding. Die
DIORAMA’s haben ihr Ding zum hören, Leute die auf Daniel Myer abfahren haben
einen Track, Maurizio und die Synapsen haben ihre Parts beigesteuert usw. In die anderen Sachen muss ich mich selbst wirklich noch hinein denken und hinein leben. Sie sind wirklich teilweise sehr intensiv und ich kenne die Bands noch nicht. Ich muss mich selbst noch an diese EP heranarbeiten.
Also war praktisch das Ausschlusskriterium für die Auswahl der Remixe, dass für jeden etwas dabei ist?
Ja. Es sollte wie immer einen Kontrast bieten. Es sollte qualitativ hochwertig sein und es sollte uns natürlich gefallen, in erster Linie. Das war das Auswahlkriterium Nummer 1.
Du hast gerade eben auch den Namen Torben Wendt schon erwähnt. Diesen Namen entdeckt man bei euch sehr viel. Was verbindet euch mit ihm? Vor allem die Emotionalität?
Das Ernstmeinen, wie man an Musik herangeht. Wir wohnen in derselben Stadt. Wir haben uns 1997/98 kennengelernt als wir zusammen für ein Filmprojekt eines Freundes den Soundtrack gemacht haben. Anfangs war ich etwas sauer, dass noch jemand dazu genommen wurde. Ich kannte Torben noch nicht. Es hat sich dann aber sehr schnell eine Freundschaft entwickelt. Wir haben zehn Wochen fast täglich an diesem Soundtrack gearbeitet und das war eine große Erfahrung. Wir sehen uns oft in Reutlingen, um uns einfach auszusprechen. Wir haben sehr viel zusammen durchlebt. Es ist einfach eine großartige Freundschaft und es tut mir gut, dass ich jemanden habe in Reutlingen, weil Maurizio leider in Rottenburg wohnt. Dadurch habe ich auch noch einen Bezug zu Reutlingen. Wenn Torben aus dieser Stadt wegfallen würde, dann hätte ich in dieser Stadt auch nichts mehr verloren. Dann würde ich sofort versuchen, die Flucht zu ergreifen. Es ist einfach eine bomben Freundschaft.
Ihr habt ja auch so ziemlich die gleiche Herangehensweise?
Ja, wir arbeiten beide unsere Konzepte aus und versuchen diese durchzuziehen. Wir beraten uns immer gegenseitig. Ich erzähle ihm von meinen Ideen und er mir von seinen. Jeder gibt seinen Senf dazu.
Der Remix, den Torben Wendt für euch gemacht hat, der beinhaltet sehr viele Gitarrenklänge. Wie empfindet ihr das? Das ist ja eigentlich nicht so typisch für euch.
Man verbindet „Gitarre“ immer gleich mit Rock, oder zumindest mit diesem Bereich. Letztendlich ist es aber nur ein weiteres Musikinstrument. Man kann wirklich mit allen Gegenständen Musik machen. Gitarre ist einfach „Wohlklang“ und passt eigentlich überall. Ich habe nichts gegen Rock-Elemente. Ich mag auch Grindcore und solche Sachen.
Hast du einen Lieblingsremix?
Also ich finde Daniel’s schon eine Bombe.
Der kann das.
Es war auch sein Ziel, das Maximale zu geben. Er hat sich viel Arbeit gemacht damit. Der Daniel Myer Mix ist auf jeden Fall für mich der Top-Mix. 10 Punkte….
Gab es während eurer Karriere schon einmal einen Punkt, an welchem ihr aufhören wolltet?
Den Punkt gibt es immer wieder einmal. Es ist meistens während der Produktion, kurz vor der Abgabe, wo man sich dann sagt „Hey, das bringt doch alles nichts. Das kommt alles nicht so rüber, wie ich es sagen will. Ich lasse das Ding einfach fallen und ich höre mit allem auf.“
Dann besinnt man sich wieder sagt sich: „Ich mache das, um jemanden etwas zu geben“. Erstens mir, dass ich es gemacht habe, dass ich es geschafft habe, natürlich 100%ig auch in gleichen Teilen für Maurizio. Ich mache es eigentlich nur für mich und Maurizio und ein kleiner Part ist natürlich für die Leute, die es hören wollen.
Mich juckt das einen Koffer, ob das viele Leute hören oder nicht. Wichtig sind mir natürlich die nahestehenden Leute, die es kapieren. Viele dieser nahestehenden Leute haben mit dieser Musik teilweise auch gar nichts zu tun.
Wenn ich jetzt mit der Musik aufhören würde, dann würde ich, glaube ich, dumm werden. Die Musik hat mir so viel gegeben, die ganze Szenerie, die ganzen Leute, z. B. auch du jetzt, das Interview und auch die Fragenstellerei, dieser Feedback, das alles gibt mir so viel, dass ich das jetzt nicht einfach aufgeben würde. Das wäre blöd. Ich habe dadurch die Chance zu kommunizieren. Ich habe die Möglichkeit, mich auf der Bühne auszukotzen. Wer hat denn in seinem Leben die Chance, lauthals auf der Straße die Leute anzuschreien. Ich habe die Möglichkeit, dies auf der Bühne zu machen, in voller Lautstärke und niemand kreidet mir das an. Es ist erlaubt. Und das will ich mir nicht nehmen lassen. Ich will weiterhin schreien und laut sein dürfen auf der Bühne und die Chance haben, mich danach auch glücklich zu fühlen.
Bevor „Math & Emotion“ herauskam, hattet ihr eine vierjährige Schaffenspause. Was habt ihr in dieser Zeit gemacht.
Die Alben dauern halt sehr lange, weil wir versuchen, nicht jeden Scheiß herauszubringen, sondern weil auch jedes Wort gedreht, jeder Ton auseinander genommen wird. Wir haben kein großes Instrumentenspektrum. Wir haben meistens nur wenige Elemente in einem Track und diese müssen auch passen. Jeder Ton hat eine eigene Existenzberechtigung. Jeder Ton, hat eine klare Aussage, eine klare Sprache. Das zu erarbeiten, braucht viel Zeit. Auch das Ausarbeiten des Konzeptes, das Artwork, der Gedankengang, dass alles stimmig ist, ist sehr komplex.
Deswegen vier Jahre. Ich versuche es, beim nächst kommenden Album kürzer zu halten, aber…
Das musst du nicht unbedingt. Hauptsache, es wird gut am Ende und dafür kann es auch länger dauern.
Ja und meine Uhr tickt. Nein Quatsch, ich mache ja immer Musik. Ich habe ja schon eine Glatze. Schlimmer kann es nicht werden.
Beide lachen.
Als Musiker kann man in der heutigen Zeit nicht mehr vom Erlös der Musik leben. Machst du noch etwas hauptberuflich nebenbei?
Ich bin bei zwei Freunden angestellt welche eine Multimediafirma betreiben, die machen den Webbereich ich mache alles was mit Film zu tun hat. So kann man ein paar Kröten verdienen. Mit der Musik geht es nicht, wie du gesagt hast. Das will ich auch nicht. Ich würde niemals Musik machen, um Geld damit zu verdienen. Jeder Euro, den wir verdienen, geht eigentlich wieder in die Musik. Klar ist es schön, ein bisschen Taschengeld zu haben nach einem Auftritt und das ist ja nicht wenig, was wir inzwischen bekommen und das ist auch gut so, weil es auch einfach ein Gegenwert ist. Es steckt sehr viel Arbeit drin.
Mir tut es leid, wenn manche Bands auf der Bühne stehen und nichts bekommen. Es gibt so viele gute Leute, die einfach nicht gewürdigt werden. Es gibt auch große Bands, die einfach immer noch zu wenig bekommen.
Ich bin absolut kein Geldmensch. Ganz im Gegenteil. Aber ich freue mich, wenn ich nach einem Gig ein bisschen Spaß haben kann.
Macht ihr neben klangstabil noch in Sachen Musik?
Wir machen Remixe, aber das läuft meistens auch über klangstabil. Es gibt keine Nebenprojekte oder etwas in dieser Richtung.
Kommen wir einmal zu einem kleinen Wortspiel. Bitte antwortet ganz spontan:
Kraftwerk:
Kraftwerk haben maßgeblich unsere Startphase beeinflusst. Wir waren sehr große Kraftwerk Fans. Wir waren auch bei Ralf Hütter und legten ihm eine Platte von uns vor die Haustür. Wir haben sehr viel gelernt. Nicht vom Musikalischen her, sondern eher von der Ideologie, einfach etwas Neues zu machen. Und das haben die damals. An denen kommst du nicht vorbei, die haben das einfach gemacht. Die haben auch die Techniken entwickelt. Sie hatten auch die Ingenieure, die mitentwickelt haben, an neuesten Synthesizern, an neuen Schaltkreisen, an neuen Tönen, Samplern. Das waren DIE.
Kraftwerk ist der Leuchtturm.
Klangforschung:
… haben wir gemacht. Wir haben unsere Klänge erforscht und in unsere Musik eingebaut.
CD oder Vinyl?:
Maurizio würde jetzt sagen „Vinyl wird immer leben“. Ich sage, „Scheiß drauf.“ Ich bin froh, wenn ich nichts habe. Ich bin kein Sammler und habe alles von mir verkauft. Ich lebe mit zwei Taschen, einem Bett und meinem Computer-Equipment. Ich sammele natürlich meine eigenen Sachen und Sachen, die ich von Freunden bekomme. Aber ansonsten: Weg damit. Ich kann damit nichts anfangen. Ich bin kein Materialist. Ich habe auch keinen Bezug dazu. Ich habe meine Gedanken im Kopf, ich habe meine Gedanken verpackt in Alben und in schriftlicher Form. Ich brauche das nicht. Es ist für mich nur Ballast.
Wenn ihr einen Tag „Gott“ sein könntet, was würdet ihr auf der Erde ändern:
Keine Ahnung. Ich glaube auch nicht an Gott, also kann ich mich auch nicht in diese „Person“ hineinversetzen. Ich kann die Welt nur soweit verändern, wie ich sie in meinem Umfeld verändern kann. Das empfehle ich auch jedem, dass er praktisch an seinem Umfeld arbeitet. So dass Kommunikation entstehen kann und keine Diskrepanzen oder Kriege, wenn man das noch weiter spinnen will. Man muss von sich ausgehen. Da braucht man kein Gott sein. Wie gesagt, ich glaube nicht an Gott. Ich glaube einfach nur an Freundschaften und an eigene Kräfte und an das Leben an sich und an Liebe glaube ich auch noch.
Gibt es schon Pläne für die Zukunft? Neues Album?
Klar. Wir sind mittendrin. Die Konzepte stehen. Wir sind am Arbeiten. Es macht unheimlich viel Spaß, an diesem Konzept zu arbeiten und ich hoffe, mit Maurizio zusammen, Anfang nächsten Jahres etwas präsentieren zu können. Mal schauen.
Wann kann man euch denn mal wieder Live erleben?
Wir versuchen immer wieder Auslandsauftritte zu bekommen. Für Deutschlandauftritte werden wir wahrscheinlich mehr Absagen machen müssen, um Zeit für neue Musik zu haben. Aber am Ausland sind wir immer interessiert, weil wir die Welt sehen wollen.
Dann werden wir uns mal überraschen lassen. Damit sind wir mit dem Interview auch durch.
Echt, schon?
Beide lachen.
Also ich danke euch vielmals.
Ich danke dir, es war sehr schön.
Danke auch an euch, für das Durchlesen und Volllabern lassen. Schaut mal vorbei und habt Spaß. Fette Grüße auch vom Maurizio, der heute leider nicht mit hier ist.
Bis dann!
klangstabil @ www: www.klangstabil.com
klangstabil @ MySpace: www.myspace.com/klangstabil
Dieses Interview wurde Face to Face auf dem Blackfield Festival im Juni 2010 geführt.
„Pfingstgeflüster“, der etwas andere Rückblick, welcher sich dem Wave Gotik Treffen, der Stadt Leipzig und der „schwarzen Szene” widmet, erscheint im Jahr 2009 zum vierten Mal. Auf 92 Hochglanzseiten im DIN-A4-Format wurde die Vielfalt, die Einzigartigkeit und das außergewöhnliche Flair des Wave Gotik Treffens eingefangen. Der Bild-Text-Band präsentiert Einblicke in die Arbeiten der im Rahmen des Wave Gotik Treffens ausstellenden und lesenden Künstler. Oliver Klein – der Moderator des WGT – erzählt von früher und heute. Pfarrer Stief stellt die Nikolaikirche vor. Musiker schildern ihre Eindrücke von den Konzerten, den Menschen und der Stadt. Natürlich kommen auch die Besucher zu Wort. Die viel diskutierte Oper „Der fliegende Holländer” als Gleichnis zur real existierenden Marktwirtschaft wird beleuchtet. Holy Loose von der Band „Letzte Instanz” erzählt vom Auftritt in der Agrahalle. Frl. Venus von „Welle:Erdball“ berichtet von ihrem ganz privaten Besuch in Leipzig. „Die Perlen” werden durch das Treffen positiv überrascht. Enthalten sind ebenfalls zahlreiche wunderbare Fotoaufnahmen von Besuchern und Konzerten, teilweise ganzseitig. Eine Straßenbahnfahrt durch Leipzig und ein Spaziergang durch das Heidnische Dorf runden diesen umfangreichen Rückblick ab. Nur in Leipzig, nur während der Pfingsttage ist diese individuelle Vielfalt zu erleben, welche im „Pfingstgeflüster“ ausgiebig festgehalten wurde.
Erhältlich ist der Bild-Text-Band im Paperbackformat u.a. per Mausklick über die Website http://www.pfingstgefluester.de und per Bestellung über den Buchhandel bzw. über einige „Szeneshops“.
Pfingstgeflüster – das Wave Gotik Treffen 2009
Impressionen und Gedanken aus Leipzig
ISBN: 978-3-941134-33-1
Erscheinungstermin: 17.07.2009
Format: DIN A4
Umfang: 92 Seiten
Preis: 8,90 Euro
Erst 2008 wiedervereint und mit jüngst veröffentlichter EP “Königreich der Angst” meldet Herr Mantus Martin Schindler auch live zurück bei seinen Fans. Geplant sind drei Gigs, so gibt es neben einem Auftritt auf dem Amphi Festival in Köln und dem Nocturnal Culture Night IV bei Leipzig-Deutz auch ein ganz besonderes Konzert zusammen mit Künstlern wie Das Scheit und ein vielversprechendes Rahmenprogramm auf dem Nikolaifriedhof in Görlitz. Na wenn da keine düstere Stimmung aufkommt!
Hier die Live-Dates in der Übersicht:
18. – 19. Juli 2009 – Amphi Festival // Köln
04. – 06. Juli 2009 – Norcturnal Culture Night IV // Leipzig/Deutz
12. Juli 2009 – Nikolai Nox (Nikolaifriedhof) // Görlitz
Ansonsten gibt es von Mantus auch noch am 14. Juli was auf die Ohren, da hört ihr ihn nämlich ab 20.00Uhr auf Darkest Radio, mit Interview von Martin und Schwesterchen Thalia und exklusiver Verlosung seiner aktuellen EP.
Es ist nie wirklich einfach sich in der Musikszene zu etablieren, vor allem wenn man einem so exotischen Genre angehört wie die Jungs von Syztem7. Wir haben uns mit Jaymz Kennedy von Syztem7 zusammengesetzt um ihn zu fragen wie das so ist, wenn man experimentalen Metal-Indutsrial macht der sich anhört wie Alternative Rock, wie man dazu kommt und ob es sich auszahlt sein eigenes Ding zu machen und in einer Linie durchzuziehen.
2004 gründete Jaymz Kennedy in Seattle, USA, der bislang nichts weiter hatte als ein Aufnahmegerät, ein Paar Kopfhörer und einen ganzen Hut voll Ideen. Er wollte eben mal etwas ganz anderes machen, ein Experiment starten, doch bis man die richtigen Leute findet für einen solchen Act vergehen mal eben 6 Line-Ups berichtet Jaymz. Die Mitgliederfindung war letztendlich eine einzige Kettenreaktion, erzählt Jaymz amüsiert. So hörte er eines Tages auf einer Aufnahme die Stimme des aktuellen Sängers Josh, von dessen kräftiger Stimme Jaymz völlig fasziniert war. Dieser wiederum rief seinen Freund Ed an mit den Worten auf den Lippen „Du wirst in dieser Band spielen. Punkt.“ – und schon waren sie zu Dritt. So nahm der zunächst schwerliche Aufbau der Band seinen Lauf. Die Band so wie sie ist zeugt trotzdem von einer nicht besonders stimmigen Chemie. Der eine steht so mehr auf Progressives, der andere auf Altmodisches, wieder einer hat sich dem Elektronischen abgeschrieben und genau das macht eben den Reiz des Experimentes aus – jedes einzelne Bandmitglied hat seine ganz eigenen Einflüsse, die er mit in die Kreation der Musik bringt, was sie so vielseitig macht.
Heute in 2009 ist es ihr Wunsch ein Label zu finden, unter dem sie eine weitere Veröffentlichung machen können. Ihre erste Veröffentlichung verlief glatt und einfach, war keine große Sache, sodass Jaymz ohne lang zu Überlegen auf die Frage ob es bestimmte Wendepunkte oder wichtige Momente für die Band gab antwortet, dass jedes mal wenn sie alle zusammen spielen ein wichtiger Moment ist. Momentan arbeiten sie an einer kleinen EP und hoffen einfach darauf weiter Musik machen zu können.
Ihre Zukunftspläne beschränken sich jedoch nicht nur auf die Produktion von Tonträgern, sondern Live Auftritten, zunächst in ihrem Bundesstaat, dann in ihrem Heimatland und später, so sagt Jaymz, auch Europa. „Ganz zu schweigen davon, dass die europäischen Zuhörer der Musik viel zugetaner sind“, sie bekommen gerne Post aus Europa – und besonders Deutschland. „Das sage Ich nicht nur so!“
Nachdem wir die Band kennen gelernt haben stellt sich die Frage was sich der Zuhörer nun unter all dem vorzustellen hat.
„Diese Frage zu beantworten fiel mir am schwersten. Aber da gab es eine Person, die es am besten beschrieben hat, Ich benutze diese immer noch. Syztem7 könnte das Kind von White Zombie und Faith No More sein mit Rammstein als Lehrerin. Ich denke das trifft es ziemlich gut. Heavy Industrial mit unglaublichen Vocals die einem den Kick geben.“
Wer sich nun selbst von dieser nicht mehr ganz so jungen Band und deren Drahtseilakt zwischen den Musikgenres überzeugen möchte kann dies tun. Das letzte Wort an die Leserschaft jedoch erhielt Jaymz Kennedy, welches einigermaßen gut zusammenfassend besagt:
„Wir danken all unseren Fans […] Wir werden alles versuchen um zu euch rüber zu kommen und euch in Grund und Boden zu rocken!“
Xotox ist ein 1998 von Andreas Davids gegründetes Soloprojekt. Der Musiker betitelt seine Musik mit dem Slogan „industrial for hyperactive people“. Die Musik besteht vordergründig aus harten beats, kurzen und einprägsamen melodieläufen und eingestreuten noise-attacken.
Andreas Davids hat uns unter anderem von seinen Anfängen, dem Clubkracher Eisenkiller und über die Bedeutung der Musik in seinem Leben erzählt.
Dies ist das allererste Goregoth-Interview! Damals noch mit einem einfachen Diktiergerät aufgenommen.
Aufgenommen am 2. Oktober 2004 im Endstation (Winterthur), www.goregoth.com.
Da es leider zur Zeit Probleme mit dem Podcast-Plugin gibt, hier der Direkt-Link zum Interview: http://www.goregoth.com/podcasts/xotox.mp3
Im Jahre 2002 versetzt eine unerwartete Eiszeit die Musikwelt in klirrendkaltes Staunen. Nachdem sich Sänger und Mastermind Alexander „Alexx“ Wesselsky (Text/Gesang) wegen künstlerischer Differenzen von Megaherz trennt (welche er 1994 ins Leben gerufen hat), gründet er zusammen mit Sound-Engineer, DJ und Ex-Mitglied von Megaherz, Noel Pix alias Jochen Seibert (Komposition/Keyboards, Gitarre, Programmierung), die Düster-Fraktion Eisbrecher. Das Ziel: Musik jenseits gängiger Metal-Klischees – moderner, elektronischer Trip-Rock. Emotional, ehrlich und direkt. Die Elektronik bildet die Basis, von welcher aus Alex und Noel je nach Thematik härtere oder sanftere Töne anschlagen. Das Programming ist das Herzstück der Vision, die Eisbrecher von modernem Rock haben: interessante Songs, modern verpackt und tanzbar. In ihren Texten begibt sich die Band auf eine frostige Reise durch individuelle und zwischenmenschliche Gefühlszustände in einer stetig kälter werdenden Welt. Es geht um das „Ich und Du“ als „Wir“ im „Hier und Jetzt“; und um das, was man daraus macht.
Mit dem Debüt „Eisbrecher“ und dem Folgealbum „Antikörper“ zieht die Band alle musikalischen Register, katapultiert sich in aller Munde und direkt in die Herzen der Fans. Das Zweitwerk schafft es in der ersten Woche auf Platz 85 der Media-Control-Charts, die Titel „Vergissmeinnicht“ und „Leider“ werden zu Tanzbodenfüllern und mit der anschließenden Headlinertour 2007 sowie der Festivalsaison steuert Kapitän Alexx mit Tausendsassa Pix (Komponist, Texter und Producer in einer Person) und Mannschaft (Jürgen Plangger / Git2, Olli Pohl / Bass, Max Schauer / Keyboard und René Greil / Drums direkt auf Erfolgskurs. Höhepunkt des letzten Jahres? Die Show im legendären „Tochka“-Club in Moskau, wo sie frenetisch gefeiert werden.
Nun greifen Front-Hüne Wesselsky und Sound-Künstler Pix erneut zum stählernden Eispickel und schlagen das Drittwerk, das auf den Namen „Sünde“ getauft wurde, aus den eisigen Tiefen ihrer dunklen Seelen und präsentieren das bis dato härteste und finsterste Album der Band – getreu dem Motto: Filigran-brachial! Hart aber herzlich! Heftigste Industrial-Beats stoßen auf verzerrte Elektronik, fette Gitarren-Riffs und druckvoll treibende Strophen. Dazu der markant-tiefe Gesang, abwechslungsreich und variabel, destruktiv und zynisch. Keine Frage, Eisbrecher schiffen mit voller Fahrt vorraus und peitschen die ohnehin schon stürmische Szene-See gehörig auf. Dunkel und sexy, bedrohlich und anziehend, sinnlich und zerstörerisch, Zwei-Meter-Provokateur Alexx ist ein Mann der Kontroversen, polarisiert und verführt gleichermaßen…
„Kann denn Liebe Sünde sein“ kommt mit elektrisierend vehementer Power daher und bläst gehörig den Staub aus der Anlage. „Herzdieb“ schlägt balladesk ruhigere Töne an, wirkt durch die tiefgehende Verzweiflung in Wesselkys Gesang, melancholisch, zerbrechlich und sehr atmosphärisch, „Zu Sterben“ setzt noch einen drauf, entzieht den Hörer in eisig morbide Welten – nachdenklich und berührend – durch filigrane Zerbrechlichkeit… Äußerst vielversprechendes Material – der Sänger erzählt: „2007 war für uns ein sehr erfolgreiches Jahr, aber da es immer noch Menschen gibt, die uns nicht kennen, dürfen wir uns noch nicht ins Rockpensionisten-Heim zurückziehen; ergo: Weitermachen! Und so haben wir uns einmal mehr in die Pix-Studios (Freising) zurückgezogen und die Arbeit an unserem düster-erotischen Meisterwerk ‚Sünde’ aufgenommen. Wir haben unsere Leben reflektiert, einen abfällig-neugierigen Seitenblick aufs Weltgeschehen geworfen und es kam wie es kommen musste: Wir ersaufen in Arbeit“.
Doch Eisbrecher kämpfen sich kompromisslos ihren Weg durch die Fluten, „so hart haben wir noch nie an einem Album geschraubt“, erzählt Mister Ice. „Mehr Druck, mehr Bums, mehr Emotion, mehr von allem…Vor allem Leben. Studioarbeit ist eine unerbittliche Berg- und Talfahrt… Emotionen für Millionen authentisch auf Tonträger zu bannen, so wie man es live darbieten würde, fordert mehr als alles. Volle Konzentration, Hören mit allen Sinnen und gnadenlose Selbstkritik. Noch nie landeten so viele EB-Ideen auf der Müllhalde der Rock-Geschichte. Erst wenn Herz, Hirn, Bauch und Eier einen fröhlichen Reigen tanzen… Erst wenn das Pixsche und das Alexxsche Wesen sich zu einem lauten ‚Ja – so und nicht anders!’ vereinen, dann ist ein Song geboren. Und das treibt von Album zu Album seltsamere Blüten und uns immer mehr in den fanatischen Perfektionswahn. Es gilt die Regel: Wenn es uns nicht packt, überrascht, neugierig macht, bewegt – Wie können wir dann erwarten, dass es anderen so geht. Und die Moral von der Geschicht: Man ist nicht fertig bis es fertig ist. Wir sprechen von Album 3. Sieg oder Sieg! Eine andere Option zählt im Circus Maximus der schwarzen Rock-Musik nicht! ‚Sünde’ ist für uns die ultimative Herausforderung, wir haben sie angenommen und jetzt wird die Schlacht gewonnen“.
Ein thematischen Schlachtplan gab es nicht im Vorfelde, das Gegenteil war eher der Fall: „Unsere Kernkompetenz liegt in kreativer Konzeptlosigkeit. Wir legen los und erleben was passiert. Wir wissen allerdings, dass wir durch uns und mit uns und in uns ein Album erschaffen wollen, das wir uns selbst kaufen würden. Das ist das einzige Konzept, dem wir treu und konsequent folgen. Es anderen Recht machen zu wollen, führt sowieso nur zu Hinterherlauferei. Das können andere besser. Mia san mia sagt der Bayer“, sprudelt es selbstbewusst aus Alexx, der seine Inspiration zum jüngsten Wesselsky-Baby aus dem täglichen Leben sog, „denn ohne Sünde geht gar nichts! Man kann Kindern keine Angst machen, öden Ehefrauen/männern nicht fremdgehen, Angestellte nicht ausbeuten, nicht mit dem Sauberfinger auf böse Menschen zeigen, keine schwarzen Clubs besuchen, keine böse Musik machen und sich von den Blutsaugern der Musikindustrie nicht aussaugen lassen. Man kann auch keine Kriege führen oder sich von Benedikt XVI. heilig sprechen lassen. Hape Kerkeling hätte seinen Pilgertrip nicht machen können und Millionen Einfaltspinsel hätten sich keine Löcher in ihre Ökosandalen gelaufen. Ohne Sünde hätte Eva wohl in Adams Zeh beissen müssen, weil es kein Apfel und keine Schlange (das Mistvieh!!!) gegeben hätte. Ein Album für alle, selbst wenn ihnen die Musik nicht gefällt, wovon wir natürlich nicht ausgehen“, grinst der Songwriter verschmitzt. Ernster wird er jedoch, wenn es darum geht, was seine Lieder in dem Zuhörer auslösen: „Dass wir Emotionen vermitteln steht ausser Frage. Die Leute werden uns hassen und lieben, verehren und verständnislos den Kopf schütteln. Jeder soll empfinden, was er will und aus den Songs heraushören, was er meint. Wir meinen sowieso etwas anderes, aber eigentlich dasselbe. Auch diesmal wird es keinen Beipackzettel zum besseren Textverständnis geben, auch keinen Fussnotenappendix, wie bei einer textkritischen Schillerausgabe, der doppelt so lang ist, wie das Werk an sich. Selbst ist das Hirn, falls vorhanden. Wenn kein Hirn, dann kann man auch mit Bauch und Herz ein sehr gutes Stück weit kommen, vielleicht sogar entschieden weiter. In der Musikrezeption ist alles möglich“!
Stellvertretend für den Titel des neuesten Streichs, bleibt noch die Frage, nach den persönlichen Lastern des Fronters aber hier weiß er sich charmant zu behaupten: „Ich bin eine einzige 1,93 Meter Sünde auf eineinhalb Beinen. Ich will nicht schlecht über meine Sünden reden, sie könnten das hier lesen. Meine Lieblingssünden sind übrigens: Die holde Weiblichkeit, Sex und Frauen. Und natürlich Rock, allerdings ohne Roll. Ach ja, ich hasse Klischees!“ dafür liebt er die Musik umso mehr: „Mein Leben ist schon so lange mit dem intensiven Erleben von Musik verzahnt, dass ich es anders gar nicht mehr kenne. Ich bin ein Live-Tier und die Musik war und ist mein Weg auf die Bühne, zu den Menschen. Meine Droge heisst Adrenalin und mein Ventil ist die Musik. Ohne Eisbrecher-Live würde ich eingehen wie eine ungewässerte Basilikum-Staude am Küchenfenster“. Dementsprechend sind die Flaggen gehisst und die Zeichen stehen auf Sturm: Ab September bahnen sich Eisbrecher ihrer kompromisslosen Weg auf die deutschen Bühnen – zieht Euch warm an!
Mit an Bord: 13 sündige Tracks – wild, verrucht, verführerisch, gefährlich, leidenschaftlich und voller brachialer Gewalt und die bevorstehende Tour kündigen an: Eisbrecher sind zurück, heftiger und besser denn je und nehmen Kurs auf EUCH!
Seid Ihr bereit für eine neue Eiszeit??
Text: Jasmin Froghy
Das EISBRECHER Album “Sünde” erscheint bei AFM/Soulfood und wird am 22.08.2008 veröffentlicht.
Wer die Zeit bis dahin überbrücken möchte, sollte sich einfach mal ein bischen im Web umsehen:
offizielle Website www.eis-brecher.com || Myspace || Youtube.
Oder sich den Video-Podcast von Eisbrecher über den iTunes-RSS-Link abonnieren bzw. sich die erste Folge des Podcasts ansehen – erste Folge des Video-Podcast (Direkt-Link, m4v).
Natürlich könnt ihr Eisbrecher auch vor dem Release Live auf dem M’Era Luna sehen oder nach dem Release auf der geplanten Tour. Es wird sich auf jeden Fall lohnen, denn auf dem Amphi haben es die Jungs schon ordentlich krachen lassen. Höherpunkt dort war u.a. die Howard Carpendale-Interpretation von Alexx, welche hoffentlich auch auf dem M’Era Luna und auf der Tour zum Programm gehören wird.
Eisbrecher auf großer Fahrt 2008
10.08. Mera Luna Festival, Hildesheim
16.09. Colos-Saal, Aschaffenburg
17.09. Rockfabrik, Ludwigsburg
18.09. Musikzentrum, Hannover
19.09. Kato, Berlin
20.09. Scheune, Nordhorn
21.09. Markthalle, Hamburg
22.09. Matrix, Bochum
23.09. Roxy, Saarbrücken
25.09. Hirsch, Nürnberg
26.09. Kaminwerk, Memmingen
27.09. Szene, Wien (Österreich)
28.09. soundDock 14, Zürich/Dietikon (Schweiz)
18.10. Alabamahalle, München
22.11. M.O.D.E., Live-Factory, Adelsheim
Kartenvorkauf: ticket69.de
HALLO MIKKI. WIE GEHT’S DIR UND WO BIST DU GERADE?
Gut geht’s mir, danke der Nachfrage! Ich war die letzten Wochen etwas im Süden unterwegs um abzuschalten und den stressigen Frühling, zwei Touren, hinter mir zu lassen. Jetzt bin ich aber wieder fit und werde mich heut abend zum ersten Mal nach einem Monat mit den Jungs auf ein Bier treffen…
IHR HABT DIESES JAHR ZUM ERSTEN MAL AUF DEM KULT-GOTH-FESTIVAL WAVE GOTHIC TREFFEN IN LEIPZIG GESPIELT. WAS WAR DAS FÜR EINE ERFAHRUNG FÜR EUCH?
Es war eine wahnsinnig tolle Erfahrung! Das Wave Gothic Treffen ist echt super geil organisiert und es ist unglaublich, in eine „schwarze Stadt“ einzutauchen…es war ne große Ehre da zu spielen, wir hatten jede Menge Spaß…WGT ROCKS!!!
GIBT ES EIN FAVORISIERTES FESTIVAL WO IHR EINMAL AUFTRETEN WOLLT?
Da gibt es unzählige… Wir sind ja noch ne relativ junge Band und hoffen in den nächsten Jahren auf die meisten Festivals eingeladen zu werden.
WIE WAR ES AUF TOUR MIT WEDNESDAY13, DEN IHR JA AUF SEINER „SKELETONS“-TOUR SUPPORTET HABT?
Es war eine tolle Zeit, die Jungs von W13 sind echt supernett und wir konnten vor vollen Häusern spielen…
KOMMEN WIR MAL AUF EUER AKTUELLES ALBUM „HOW TO SPELL HEROIN“ ZU SPRECHEN, WELCHES; FÜR MICH, EIN SEHR GELUNGENER NACHFOLGER ZU EUREM DEBÜT „SEX.DRUGS.MURDER“ WAR. WAS FÜR REAKTIONEN HABT IHR DARAUF BEKOMMEN?
HTSH hat wie bereits SDM die Nation gespalten, entweder man hasst oder liebt uns, dies ist für mich absolut Ok, damit lebe ich sehr gut und gerne… HTSH ist im Gegensatz zu unserem Debüt eine fette Produktion und es macht einfach Spaß sich Songs wie „Save me the last Waltz“ oder „Wer ficken will“ anzuhören. Death-Glam-Bands haben im allgemeinen nicht NUR Freunde, das ist allgemein bekannt….hahahaha FUCK TRUEMETAL hahahaha.
IHR HABT ZU „WER FICKEN WILL“ EIN SCHLICHTES ABER GENIALES VIDEO HINGELEGT. WANN UND WO IST ES ENTSTANDEN UND WIE WAR DER DREH?
Vielen Dank! Wir haben in einem brandneuen Zürcher Club gedreht, welcher einem Freund von mir gehört. Der Dreh an sich war super stressig, da der Club täglich um 17 Uhr für die regulären Gäste öffnet und wir bis dahin die ganzen Takes im Kasten haben mussten. Erschwerend kam dazu, dass der Clubbesitzer nach einer durchzechten Nacht um 9 Uhr morgens mit 3 Promille bei uns aufgetaucht ist…der hatte verständlicherweise so was von keine Lust auf seriöses Arbeiten *lacht*.
GIBT ES SCHON EINEN UNGEFÄHREN ZEITPUNKT WENN IHR EIN NEUES ALBUM VERÖFFENTLICHT?
Dazu kann ich keine Angaben machen…Fakt ist, dass wir uns diesen Sommer ans Songwriting setzen.
IHR ARBEITET JA IMMER WIEDER MIT GASTSÄNGERN/INNEN ZUSAMMEN. BEIM ERSTEN ALBUM WAR ES SABINE DÜNSER, BEIM AKTUELLEN IST ES SANDRA BASCHIN. MIT WELCHEM KÜNSTLER WÜRDET IHR JETZT GERN ARBEITEN?
Dazu kann ich nichts sagen…ein featuring muss sich anbieten…also songtechnisch…
GIBT ES DINGE DIE IHR AUF DER NEUEN PLATTE VERÄNDERN, VERBESSERN ODER WEITERFÜHREN WOLLT?
Eins ist klar, wir wollen mit dem neuen Album was neues wagen und uns mit Sicherheit nicht wiederholen…man darf gespannt sein.
IHR SEID JETZT SCHON EINIGE ZEIT IM MUSIKBUSINESS DABEI. DENKST DU, DAS IHR SCHON EINIGE ZIELE ERREICHT HABT DIE IHR EUCH AM ANFANG GESETZT HABT? GAB ES ÜBERHAUPT IRGENDWELCHE ZIELE?
Na ja, die Band existiert seit 3 Jahren, wenn das für dich „einige Zeit“ ist…aber klar, solange es aufwärts geht und wir touren dürfen, scheint für uns die Sonne!!
WAS DENKST DU ÜBER MYSPACE, MP3-DOWNLOADS, ILLEGALE TAUSCHBÖRSEN UND DEN LANGSAMEN ABER SICHEREN UNTERGANG DER LABELS? WIE WIRD DEINER MEINUNG NACH IN ZUKUNFT MUSIK VERTRIEBEN? WIE UND WO WERDEN STONEMAN DA REINPASSEN?
Das ist mir alles scheissegal…ich denke, dass sich Qualität immer durchsetzen wird und es kann nicht schaden, wenn Bands diese Business-Fritzen dank Inkternet umgehen können…es gibt echt ne Menge Haie in diesem Geschäft *lacht*.
KID ROCK HAT GERADE ZUM ILLEGALEN DOWNLOADEN SEINES NEUEN ALBUMS AUFGERUFEN. MEINST DU, DAS SOLCHE DOWNLOADS DIE AUFMERKSAMKEIT AUF KÜNSTLER VERSTÄRKEN? KANN EINE BAND HEUTZUTAGE NOCH VON TOUREN UND MERCHANDISE-VERKÄUFEN ÜBERLEBEN?
Das ist das allereinzigste wovon Bands überhaupt leben!!!
JETZT ABER MAL ZU ETWAS ANDEREM. DIE EM 2008 IST GERADE VORBEI UND SPANIEN HAT BERECHTIGTERWEISE DAS FINALE GEGEN DEUTSCHLAND GEWONNEN (WAS ICH IM ÜBRIGEN SEHR GUT FINDE). WAS IST DEINE MEINUNG DAVON? INTERSSIERST DU DICH ÜBERHAUPT FÜR FUSSBALL?
Ich habe alle Spiele gesehen, ich war während der ganzen EM in Spanien und habe die Spiele abends vom Pool aus verfolgt!
VIELEN DANK DAS DU DIR WIEDER DIE ZEIT FÜR DAS INTERVIEW GENOMMEN HAST. DIE LETZTEN WORTE GEHÖREN DIR.
Ich wünsch Euch allen einen geilen Sommer, wir sehen uns hoffentlich im Herbst wieder, vergesst uns nicht.
Sendin loads of Love,
Mikki Chixx
Das Interview wurde am 7.7.2008 per E-Mail geführt.
Wir haben eine neue Seite zum Leben erweckt: The Dark Side of Life – condensed news powered by nerotunes.com.
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In diesem Podcast gibt es ein Interview mit DE/VISION, aufgenommen nach vor dem Konzert im Capitol in Hannover. Vielen Dank an dieser Stelle an Astrid von Black Demon Radio für das Interview.
Bei stereopoly.de gibt es eine Aktion speziell für Blogger die einen iPod Touch gewinnen möchten. Wer mitmachen möchte sollte einfach mal HIER vorbei schauen und sich die Bedingungen der Aktion durchlesen.. spread the word!
HALLO MIKKI. WIE GEHT’S DIR, JETZT NACHDEM DIE “HOW TO SPELL HEROIN” – TOUR VORBEI IST? WARST DU MIT DEN SHOWS ZUFRIEDEN?
Es waren hammergeile 2 Wochen, wir haben uns verdammt wohl gefühlt auf dieser Tour und ich hoffe, dass es allen Leuten quer durch Deutschland Spass gemacht hat mit uns. Wie immer nach ner Tour fühlen wir uns etwas ausgelaugt und versuchen etwas zu relaxen… Hoffentlich nicht all zu lange, das touren ist unser Leben!
IHR WART JA DIESMAL WÄHREND DER TOUR MIT EINEM VAN, STATT MIT EINEM TOURBUS, UNTERWEGS. HAT SICH DENN JEMAND ALS TUSSI ENTPUPPT?
Hahaha. Nein, die Hotels waren zwar klasse aber zwischen ins Bett fallen und ein paar Stunden später wieder los fahren war nicht wirklich viel Zeit um im Bad rumzuhängen…
DAS NEUE ALBUM “HOW TO SPELL HEROIN” IST JETZT SEIT EINIGEN TAGEN AUF DEM MARKT. HABT IHR SCHON REAKTIONEN DARAUF BEKOMMEN?
Das Album wird zum Beispiel erst nächste Woche in England erscheinen, es ist viel zu früh um Bilanz zu ziehen…aber bisher sind die Reaktionen durchwegs killer und positiv!
WIE NEHMEN DIE FANS DAS NEUE MATERIAL LIVE AUF?
Also, “wer ficken will” hat eingeschlagen! haha
ERZÄHL DEN LESERN DOCH MAL VON EUREM NEUEN “BABY”. WORUM GEHT ES DA IM GROßEN UND GANZEN UND WIE WAR DIE ARBEIT DARAN?
Es war sehr kurz und extrem intensiv…. So wie Drogen halt wirken…. Das Album entstand in unserem kleinen Studio in der Schweiz und war ein daily und 24 Stunden – Projekt.
IN WIE FERN KÖNNT IHR EUCH MIT DEM ALBUMTITEL IDENTIFIZIEREN? SPEZIELL WENN ES UM DROGEN GEHT?
Der Albumtitel zielt auf den süchtigmacher Heroin ab, keine andere Droge knallt dermaßen rein und macht im gleichen Atemzug derart süchtig!! .. Ein kleiner Hinweis auf unser Album *lacht*
IHR HABT SEIT ERSCHEINEN DES ERSTEN ALBUMS „SEX.DRUGS.MURDER.“ SCHON EINE MENGE ERREICHT! GIBT ES SCHON IRGENDWELCHE PLÄNE WIE ES WEITERGEHEN SOLL?
Auf jeden Fall geht es weiter und das unaufhaltsam! Wir werden bis Ende des Jahres noch einige Einzelshows spielen und Anfang des neuen Jahres hoffentlich wieder auf Tour gehen!
BEI EUREN ENGLISCHSPRACHIGEN SONGS GIBT ES IMMER WIEDER TEXTPASSAGEN ODER EINZELNE SÄTZE AUF DEUTSCH ODER SPANISCH. GIBT ES DAFÜR EINEN BESTIMMTEN GRUND?
Ich wähle meine Texte je nach dem wie ich mich gerade fühle… wenn ich bei nem Song oder bei ner Songpassage in Deutsch denke, dann singe ich diese auch auf Deutsch…
Alles andere wäre aufgesetzt und verlogen…für mich zumindest…. Und ich lass mich auch nicht in Schemen oder Vorgaben pressen!
WAS HABT IHR EIGENTLICH VOR STONEMAN GEMACHT? ALSO SOWOHL JOB- ALS AUCH MUSIKMÄßIG?
Wir machen alle Musik seit wir Kids sind, alles andere ist uninteressant…
HABT IHR JETZT AUCH NOCH NORMALE JOBS ODER INVESTIERT IHR EURE GANZE ZEIT IN DIE BAND?
Für “normale” Jobs bleibt keine Zeit, das macht kein Arbeitgeber mit. Wir leben unser Leben zehnmal intensiver als wir dies ohne diese Band tun würden, das entschädigt für vieles!
IHR LEGT JEDES MAL LIVE EINE UNGEHEURE POWER AN DEN TAG. WIE BEREITET IHR EUCH VOR? HABT IHR BESTIMMTE TOUR-RITUALE?
Oh danke! Auf unserem Catering-Rider steht so einiges drauf was da sehr hilfreich sein kann! *lacht*
SPIELT IHR LIEBER IN KLEINEN, INTIMEN CLUBS ODER IN GROßEN HALLEN BZW. AUF FESTIVALS?
Nächstes Jahr steht unsere erste Festivalsaison an. Wir werden zum Beispiel auf dem “Wave Gothik Treffen” performen, auf welches wir sehr gespannt sind! Ich persönlich mag die grossen Läden super gerne! Es macht einfach höllisch Spass sich auf einer riesen Bühne auszutoben!! Aber auch kleine Clubs haben ihren Reiz….
WENN JEMAND EINEN SONG VON EUCH COVERN MÖCHTE, WER SOLLTE DAS SEIN? GIBT ES DA IRGENDWELCHE FAVORITEN (KÜNSTLERTECHNISCH)?
Es wäre cool, wenn die Stones was von uns covern würden…. Wir wären gerne bereit, ihnen die Songs im Einzelunterricht beizubringen. Hahaha.
WAS HÄLST DU PERSÖNLICH VON CASTINGSHOWS A LA “POPSTARS” UND “DEUTSCHLAND SUCHT DEN SUPERSTAR”, ETC.? WENN ES STONEMAN NICHT GÄBE, WÜRDEST DU DANN BEI SO ETWAS MITMACHEN UM BERÜHMT ZU WERDEN?
Die sollen doch machen was sie wollen… das interessiert uns überhaupt nicht!! Wenn du was drauf hast, brauchst du so ne kacke nicht… Die einzigen Gewinner sind die TV Sender, die Plattenfirmen und die Juroren…. Das ganze wird auf dem Rücken naiver und oft sozial schwachen Jugendlichen ausgetragen!
IHR SEID SOWOHL AUF ALS AUCH HINTER DER BÜHNE IMMER ZIEMLICH GUT DRAUF. BEI WELCHEN THEMEN WIRST DU ERNST?
Ach, alles was mit dem Biz zu tun hat lässt mich eigentlich kalt… Wir lassen uns doch nicht den Spass an der Musik von irgendwelchen Business Idioten und Journalisten die uns nicht leiden können vermiesen! Wenn uns was wütend macht dann sind es ganz andere Dinge! Wir supporten zum Beispiel ANIMAL PEACE und PETA….
HABT IHR EIGENTLICH AUCH EINE SPIEßIGE SEITE?
NEIN
WIE WICHTIG IST DIR DER KONTAKT ZU DEN FANS?
Ich liebe jeden einzelnen! Vorzugsweise weiblich, langbeinig und betrunken. Hahaha.
ANGENOMMEN DU WÄRST JOURNALIST, WEN WÜRDEST DU GERN EINMAL INTERVIEWEN?
Auf keinen Fall mich selber!!!
DIE BERÜHMTE EINSAME INSEL… WELCHE 3 DINGE NIMMST DU MIT?
Sex.Drugs.Murder
DEINE MOMENTANEN 5 LIEBLINGSALBEN?
Momentan oder immer noch in meiner TOP ROTATION: 1. CHARON – Downhearted // 2. THE 69 EYES – Devils // 3. IMPALED NAZARENE – Pro Patria Finlandia // 4. DIMMU BORGIR – Death Cult Armageddon // 5. MONSTER MAGNET – Power Trip
ALL-TIME FAVORITES?
Marilyn Manson – Mechanical Animals. Best Album ever! // Metallica – Black Album // Metallica – Master of Puppets
AUF WELCHE ART VERARBEITEST DU PROBLEME?
Mit Musik, Freunden, Familie und natürlich Drogen hahaha.
MIT WEM WÜRDEST DU GERN MAL DIE ROLLEN TAUSCHEN UND WARUM?
Pamela Anderson, dann würde ich nach Zürich fliegen und mich selber f***en.
GIBT ES KÜNSTLER DIE DU BEWUNDERST?
Jede Menge! Eigentlich jeden, der es halbwegs schafft den Tag einigermassen lebend zu überstehen….
DIVERSE ACTS AUS DEM EBM-BEREICH (Z.B. NITZER EBB UND SISTERS OF MERCY) MACHEN SICH GERADE AUF DEN WEG ZUM COMEBACK BZW. SIND DAMIT SCHON ERFOLGREICH. WAS HÄLST DU DAVON?
Ist doch super! Bands die nach langer Pause nochmals durchstarten wollen verdienen ne Menge Respekt! Da gehört ein Haufen Mut dazu!
WIE WAR DIE SCHULZEIT FÜR DICH? HATTEST DU LIEBLINGSFÄCHER?
Ich hasste die Schule!!! Oh my God wie sehr ich die Schule hasste!! Hahaha Das ist mein Los, jetzt muss ich mein ganzes Leben mit 3 anderen verkorksten Jungs durch die Gegend ziehen und ins Mikrofon kreischen! hahaha
WAS SPRICHST DU NOCH FÜR SPRACHEN?
Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch
DU SAGTEST MAL DU HAST 1 JAHR LANG IN BERLIN GELEBT. WARUM BIST DU ZURÜCK IN DIE SCHWEIZ GEGANGEN? WO IST ES SCHÖNER FÜR DICH (BERLIN / SCHWEIZ). HAST DU SONST NOCH IRGENDWO GELEBT?
Ich war ne zeitlang in Seattle, Moskau und Miami…. Berlin bleibt für immer ein kleines Stück Heimat für mich… Ich war übrigens 2 Jahre dort!
Es gibt nichts Schöneres als wirklich Zuhause zu sein und dies ist in meinem Fall die Schweiz! Ich habe aber das grosse Glück sehr viel herumzukommen.
DEINE LETZTEN WORTE?!
WER FICKEN WILL MUSS FREUNDLICH SEIN
VIELEN DANK DAS DU DIR WIEDER DIE ZEIT FÜR DAS INTERVIEW GENOMMEN HAST UND BIS HOFFENTLICH BALD MAL WIEDER.
Ich danke dir, sei gedrückt
Mikki Chixx
Dieses Interview wurde via E-Mail am 08.10.2007 geführt.
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Cologne Commons präsentiert #366DaysOfMusic Für die musikalische Grundversorgung frei Haus ist seit Anfang 2012 gesorgt. Am 1. Januar startete ein bis jetzt einzigartiges Internetprojekte: #366DaysOfMusic. Die Idee hinter dem Musikprojekt ist denkbar simpel: Jeden Tag wartet ein freies Musikstück, um von Musikliebhabern entdeckt zu werden. Über das schlichte und benutzerfreundliche Musikblog www.phlow.de/366daysofmusic kann jeden Tag [...]
Mental Discipline aka Alexander Krivoruko ist der neue russische Stern am Synthiepop-Himmel. Die EP „Fallen Stars“ ist jetzt auch auf dem deutschen Markt verfügbar, auf 100 Stück limitierte EP beinhaltet 50 Minuten wunderbare Synthpop-Musik vom feinsten.
Deine Lakaien zeichnen sich durch perfektes musikalisches Zusammenspiel aus: Veljanovs Gesang in Verbindung mit elektronischen und akustischen Instrumenten. Sie sind in der Lage diese Basis zu einem fulminanten Klangerlebnis auszuweiten, wie sie es 2007 mit ihrer “20 Years of Electronic Avantgarde” Orchester Tour zusammen mit der Neuen Philharmonie Frankfurt gezeigt haben. Genauso gelingt es ihnen, [...]
Der schwarze Schatten eines Zechenturms vor glühend rotem Hintergrund ist das einprägsame Wahrzeichen von Rock im Pott, eines neuen Festivals im Westen, das am 25. August in der Arena auf Schalke spektakulär mit dem einzigen deutschen Stadionauftritt der Red Hot Chili Peppers startet. Ebenfalls mit von der Partie sind Placebo, sowie drei weitere Bands.
This is awesome: The Prodigy Mix (Out of Space, No Good, Smack My Bitch Up, Omen, Breathe, Firestarter originally performed by The Prodigy), performed by Viva Vox choir from Serbia, Belgrade, Zemun. Live a cappella performance at Sava Centar, December 2011. (Text via youtube) (via facebook)
8 yr old Juliet teamed up with the hottest producer ROB SHARPE this school holidays and smashed out this BRUTAL track.. Juliet takes you on a journey of her love for her dog, Robert and how her pet fish stink even tho Juliet has zero sense of smell. The Australian Hardcore scene will never be [...]
Ein nachweihnachtlicher verschlafener Abend mit grosser Vorfreude auf die angekündigte EP “Verlaufen” der Kombo EinZ begann verheissungsvoll als ich den Pressebereich eben derselbigen öffnete. Eigentlich hätte ich mir schon bei deutschen Titelbezeichnungen lieber eine Tasse Kaffee holen sollen, denn das ist so gar nicht mein Metier.
Dieses Jahr fand das erste Nordstern Festival in Hamburg, auf dem wir auch zugegen waren, statt. 2012 startet es in die zweite Runde und zwar vom 12.–14.7.2012. Den Anfang machen DIVE, NACHTMAHR, HAUJOBB, :SITD:, EISENFUNK, X-RX und vier weitere Acts am 13.07.2012 in der Markthalle (Großer Saal). Am Tag darauf (14.07.2012) stehen dann APOPTYGMA BERZERK, [...]
“Skulls, Spaceships and Playmobil” ist ein zwanzigminütiger Kurzfilm bzw. eine Mini-Dokumentation über 15 Jahre Hospital Records. Wer sich für Drum ‘n’ Bass interessiert kennt das Label und sollte sich auch dieses Filmchen zu Gemüte führen.
In einem der unzähligen tumblr-Blogs fand ich diese Metal-Version von Adele’s “Rolling in the Deep”. Was denkt ihr? Gut oder eher so lala?
Am Wochenende habe ich nach längerer Zeit mal wieder in meinen Feedreader (Reeder unter OS X) geschaut und im Feed von drumandbass.de einen interessanten Post über Blu Mar Ten gefunden. Eine Band, die im Big-Bang des Drum & Bass, 1996 gegründet worden ist. Sie sind bekannt für verträumt, sphärische Klänge. Man könnte behaupten, Chill-House trifft [...]
Seit heute ist die neue Single “The First Note Is Silent (feat. Tiësto and Underworld)” von High Contrast auf dem Markt. Das Album “The Agony & The Ecstasy” folgt im Februar 2012.
Maceo Plex hat Anfang des Jahres sein Debütalbum „Life Index“ auf den Markt gebracht. Plex alias Eric Estornel ist kein Neuling im Electrobereich, denn vor seinem Leben als Maceo Plex war er auch schon unter dem Pseudonym “Maetrik” etwas düsterer unterwegs.
Die “Bloodgroup” ist wieder auf europäischem Festland unterwegs! Nachdem die Isländer vor kurzem erst in China mit ihren schweißtreibenden Live Shows begeistert haben und Ende Oktober noch einen kleinen Abstecher nach Russland machen, kommen sie nun Anfang 2012 nach Deutschland und in die Schweiz.
„WENN ES NICHT GEHT, TU ES TROTZDEM. TUST DU ES NICHT, EXISTIERT ES NICHT.“ Orson Welles In diesem Sinne entstand ein Album, das die alte Tante Zeitgeist kopfüber an die Wand tackert, weil es eben nicht klingt und wirkt wie ein Industrieprodukt, sondern wie Musik, die heute überall auf der Welt entstehen kann. Mit den [...]
Nach langer, zumindest gefühlt langer, Zeit ist nun das neue Faderhead Video zu “The Way To Fuck God” online. Warum langer Zeit fragt ihr euch, nun wir haben dank der hervorragenden Newsletter und Social Media unterstützten Kommunikation von Faderhead jeden einzelnen Schritt, von der Ankündigung des Videos, über die Suche der Tänzerinnen, bis hin zur [...]
We love sound. Hear from sound experts and friends of SoundCloud why sound is so important to the way we connect with the world. (Video Description taken from Vimeo)
Nach 8 Jahren erscheint am 11.11.2011 endlich das neue Album „New World March“ der Kultelektroniker HAUJOBB.
Das Album “Chaos Total” liegt fünf Jahre zurück und auch seit der letzten Single “Ich bin aus Plastik” sind bereits drei Jahre ins Land gestrichen. Ein Grundrauschen dröhnt aus den Boxen, doch bald sendet Welle:Erdball wieder. Das neue Album trägt den vielversprechenden Titel “Der Kalte Krieg” und wird am 28. Oktober zum ersten Mal über [...]
Drum and Bass DJ Set mit dem Frontmann von NZ Shapeshifter, aufgenommen wurde das Video am 14.9.2011 in Berlin. Der nächste Live Gig der besten Drum and Bass Live Band der Welt ist übrigens am 30.9.2011, ebenfalls in Berlin, im ehemaligen Club Maria, jetzt Club ADS -> 30.09.2011 NZ Shapshifter LIVE @ Ex-Maria am Ostbahnhof
Heute Abend geht es nach Köln, in den Club Bahnhof Ehrenfeld zu Camo & Krooked. Drum and Bass sowie Dubstep, ich bin richtig gespannt und hoffe das es großartig wird. Für Kurzentschlossene verlosen wir 2 Tickets (1×2 oder 2×1, das Los entscheidet) mitmachen könnt ihr per Mail an hello@nerotunes.com. Die Ticketübergabe erfolgt vor Ort, darum [...]
Im Hause Dark Dimensions stehen für den 16. September drei neue Releases an: NOISUF-X , AUTODAFEH und STRAFTANZ. „Dead End District“ – so der Titel des neuen NOISUF-X Longplayers, welcher auch als streng limitiertes DVD-Digipak mit Bonus-CD erscheinen wird. Die Labelneulinge AUTODAFEH bringen mit „Act Of Faith“ ein neues Album heraus, welches wie schon der [...]
Interessanter “Bericht” über das Projekt Kalistack, bestehend aus Lady Pain und Cha Blasco. Das Projekt wurde nicht nur entworfen, um zu beeindrucken. Es ist eine Flucht. Es ist eine Leidenschaft. Es ist ein Glaube, eine Philosophie. Der Kampf des Selbst mit sich selbst. Cha Blasco sorgt bei Kalistack für die musikalische Untermahlung, frei nach dem [...]
Als bekennender Dubliners, Corrs und Guinness Fan freute ich mich schon auf den Celtic-Medieval-Folk, den Dunkelschön versprechen. Das Label mit dem wunderschönen Namen: „Screaming Banshee“ schmeisst das Scheibchen am 19.08.11 auf den Markt. Mit den Begriffen Folk und Celtic landet man bei mir gewöhnlich richtig, denn ich lebe den Grundsatz: everyone’s irish on March 17th
Das hier auch schon erwähnte Projekt “NERO” aus England hat sich im Juni mit dem bekannten BBC Philharmonic Ochestra zusammen getan und eine einzigartige Mischung aus Klassik und Dubstep/Drum and Bass erschaffen.
Steinkind scheinen eine gewisse Regelmässigkeit zu mögen, was die Veröffentlichung von neuen Alben betrifft. Im angenehmen 2-Jahres-Takt werfen die Leipziger Electro-Anarchisten ihre Scheiben auf den Markt. Jetzt also Album Nummer drei. Möglicherweise das schwerste Album für eine Band. Für Steinkind so oder so. Denn wer glaubte, die Jungs könnten “Vom Hier im Jetzt” und “Galle, [...]
Aus Frankreich, aus der Ecke von DJ Mehdi und Busy P bzw. der Ed Banger Fraktion stammend, kommen Gesaffelstein mit ihrem Track “Viol” sehr düster und elektronisch daher. Also mir gefällt’s :)
Da ich gerade mehr und mehr Drum & Bass höre, hier mal ein nettes neues Stück von DJ Friction “Someone”. Release-Date ist der 8. August 2011.
Zuerst dachte ich, nicht schon wieder eine Studenten/Garagen Band! Im Zeitalter der Deutschquote muss aber ein Schreiberling wie ich offen für alles sein, ob er will oder nicht. „Kopfzeilen & Fußnoten“ kann aber qualitativ neben Tim Bendzko oder Philipp Poisel in der deutschen Musiklandschaft bestehen, ohne jemandem auf die Füße zu treten.
Nein, ich bin nicht unter die Musiker gegangen, obwohl die Musik von NERO sehr zu meinem Geschmack passt. Schöner Drum ‘n’ Bass bzw. Dark/Brit Electro Sound aus England. Gefällt. Das Debütalbum kommt übrigens am 15.08.2011 auf den Markt und kann bereits bei iTunes vorbestellt werden. Videos nach dem Klick.
Song title : Hot Summer / Alternative title : Shout 2011 Remix / Music (remix): SaBo-FX / Video (edit) : SaBo-FX / Original soundtrack : Shout by Tears for fears (UK 1984)
Absolut großartiger Mix von Thedi (KiEw / 13th Monkey), hört ihn euch an, wenn ihr auf D’n’B / Dubstep steht. dj set by thedi – recorded live at Kronischer Widerstand, Garage, Lüneburg, 25.06.2011.
Ich mag ja freakige, pixel-style Musikvideos, hier ein weiteres, diesmal von Godfish.
Interessanter Song, aber vor allem das Video ist von der Machart … nice :)
Schönes Video, tolle Typospielereien … ach ja, der Sound ist auch ganz nett ;)
Bands und Solo-Künstler, die mir ihrer Musik den guten alten Sound der 80er aufleben lassen wollen, gab und gibt es in Hülle und Fülle. Ob Newcomer wie La Roux oder, meist aus Mangel an Geld und Aufmerksamkeit, wieder zusammengeklöppelte Koryphäen der 80er Jahre wie Alphaville oder OMD. Sie alle haben erkannt, dass die Musik der [...]
Netter Song für den Wochenstart und ein großartiger Leonard Nimoy als “Dude” in der Hauptrolle. Schaut’s euch an …
VNV NATION haben den Release Termin ihres nächsten Albums “AUTOMATIC” bekannt gegeben, welches im September 2011 erscheinen wird. Gleichzeitig können wir auch die anstehende AUTOMATIC TOUR ankündigen. Die Tournee führt die Band zunächst einmal durch Belgien, Deutschland, Frankreich, Holland, Österreich, Tschechien & Ungarn. Weitere Shows in Skandinavien, England, Schottland & Spanien sind in Vorbereitung. Als [...]
Die Leipziger Elektronik-Band AMNISTIA ist vom Duo (Stefan Schütz / Tino Claus) zum Trio gewachsen. Der bisherige Live- Keyboarder Jan Moritz wurde während der Produktion des dritten Albums “Egotrap” zum festen Mitglied von AMNISTIA.
Endlose 23 Jahre war es still um Brasiliens Electro-Pop-Export Nummer 1. Ende der 80er gegründet, waren Individual Industry schon immer ein Vorreiter der brasilianischen Dark-Pop Kultur. Mit einem Mix aus Ethereal-Pop, Wave, Downtempo und Triphop überraschen uns Alex Twin und Maurizio Bonito (die Macher von Individual Industry) in diesen Tagen. 11 neue Stücke mit zahlreichen [...]
Der aus Leipzig stammende Kontrabassist Carsten Hundt ist studierter Orchestermusiker und bewegt sich größtenteils in der klassischen Musikszenerie. Immer auf der Suche nach neuen musikalischen Experimenten wagt er schon mal einen Ausflug in die Mittelalter-Rock und Gothic-Rock Richtung. Als Bassmeister bei Adversus sollte er einigen von uns schon bekannt sein. Mit Lambda hören wir nun [...]
Da die Welt immer finsterer wird, versuchen immer mehr Menschen wenigstens ihren eigenen Willen zu behalten. SCHATTENSCHLAG bietet all jenen hierfür stampfende Beats und reinen, hasserfüllten Cyberindustrial!
17 Jahre nach ihrem letzten Studioalbum „Arbeit“ (1994) tritt eine der faszinierendsten und unterschätztesten Electro-Industrial-Bands der 80er und 90er Jahre wieder in Rampenlicht. Escalator ist ein Projekt, welches 1988 in Budapest von dem damals gerade mal 15jährigen 2RT+TB gegründet wurde, der von Elektronikpionieren wie Kraftwerk besessen war und von den heute als Master ihres Faches [...]
Eva Reiner interviewte ADVERSUS zum aktuellen Release “Der Zeit Abhanden”. Erfahrt in diesem ausführlichen Interview alles, was man zum neues Schaffenswerk wissen muss.
Wir interviewten Carsten hundt von LAMBDA bezüglich seines Debütwerkes “Weites Land”. Warum der Ausnahmekünstler auf Solopfaden unterwegs ist und was er uns aus seiner musikalischen Laufbahn berichtet hat, erfahrt ihr im folgenden Interview…. Hallo Carsten, schön, dass wir uns heute einmal zusammensetzen können, um gemeinsam über dein Projekt LAMBDA und das Album „Weites Land“ zu [...]
Interessante Bilder von Nick Gentry, gezeichnet auf Floppy Disks und anderen “altertümlichen” Medien. Der Song im Background ist übrigens Unite von Burial, erschienen auf der “Box of Dub: Dubstep and Future Dub”. Ich habe mir den Song gerade mal direkt gekauft :) Gefunden hat’s der @jkleske.
Am 18. Februar erscheint das neue Album „A Savage Cabaret, She Said“ von Hatesex via Alice In… (Dark Dimensions). Das gute Stück umfasst elf Songs und lässt die Herzen der Gothic / Batcave Fans höher schlagen. Von dem gewaltigen Druck hinter „A Rose Without Eyes“ bis hin zu der herzzerreißenden Spannung bei „Wanderlust“ brennt die [...]
Wir interviewten Rio Black von Atomic Neon. Was es zum zweiten Album “Change” zu berichten gibt und was er uns über den Bandmitgliederwechsel oder die Vergleiche zu The Cure zu erzählen hat, könnt ihr im folgenden Interview erfahren… Hallo Rio, schön, dass wir mal wieder miteinander plaudern können. Wie geht es dir denn so? Ich [...]
An And One, und im Besonderen an deren Frontmann Steve Naghavi, scheiden sich die Geister. Während er für die einen der geborene Entertainer und fleischgewordener Gott des Synthie-Pop ist, ist er für andere kaum mehr als ein arroganter, selbstverliebter Klassenclown, der keine Gelegenheit auslässt, sich in den Mittelpunkt zu stellen. Im Grunde ist beides irgendwie [...]
Elias Matt lud auf seine neue Residenz – auf das auf eine über 1000 Jahre alte Geschichte zurückblickende – Schloß Goseck zu einem elitären Empfang eines kleinen Kreises audiophiler Conoisseure ein. Wir waren vor Ort und nutzten die Gelegenheit, um den Künstler ein wenig ins Kreuzverhör zu nehmen. Video Interview Elias Matt & (the) Rescue [...]
Nach meiner ganz persönlichen Meinungen wird es für heutige Bands immer schwerer, ihre eigenen Erfolge in der Vergangenheit noch zu toppen. Gerade in der Szene der schwarzen Musik, nennen wir es ganz stereotypisch einfach mal so, gibt es die eine oder andere Band, die sich in der Vergangenheit mit eingängigen, in Clubs und Discotheken immer [...]
Das ist der Knaller! Mit dieser Aktion kannst du für alle Releases der Black Rain media group GmbH (Black Rain, NoiTekk, FireZone, Ars Musica Diffundere und Funkwelten) ein Jahres-Abo gewinnen! Jeder Einkauf ab 100,- Euro in deren Webshops Emmo.biz oder Blackrain.de nimmt automatisch an der Verlosung eines “1-Jahres-CD-Abo” teil! Jeden Monat wird ein “CD-Abo” verlost! [...]
Frankreich hat nicht nur guten Käse, guten Wein und ist Weltmeister im Baguette backen. Frankreich hat auch musikalisch ganz schön was zu bieten, was das Quartett DEXY CORP_ uns mit ihrem neuen Album „Uchronopolis“ erneut zu beweisen versteht. Mit jenem bringen sie uns Industrial Rock der härteren Gangart in Form von 16 (!) Tracks näher. [...]
Wer NUDE anno 2011 live erleben möchte, sollte sich die folgenden Daten gut ins Hirn brennen. NUDE das ist internationale Besetzung und kreativer, vielfältiger elektronischer Sound, der die besten Elemente aus Breakbeat, Drum’n’Bass, BigBeat und Elektropunk auf einzigartige Weise vereint. Heraus kommt süchtig machende Dance-Music, voll Adrenalin ausschüttenden Beats, faszinierenden Hooklines, Mehrstimmengesang und wilder Elektronik, [...]
Der Ostblock schläft nicht länger. Escalator, eine der wohl bekanntesten Acts vom Baltikum, haben sich nach langer Zeit wieder aufgerappelt und überraschen die Europäische EBM Welt mit einem neuen Meisterwerk der elektronischen Tonkunst. Das heiße Teil trägt den Namen „Out Of My Ego“ und strotzt vor Genrekrachern, die sich hören lassen können und hoffentlich neuen [...]
Lehn Dich zurück. Entspann Dich. Nimm ein paar tiefe Atemzüge. Und lass Dich entführen in die weiten, harmonischen und meditativen Klanglandschaften von LAMBDA.
Ende der 80er Jahre gegründet, kehren Individual Industry nach 14 Jahren mit einem neuen Album mit 11 neuen Stücken zurück. In Brasilien waren Individual Industry jeher Vorreiter, mischten sie doch erstmals eine Vielzahl von Genres wie Ethereal-Pop, Wave, Downtempo und Triphop.
Die Deutschen Webvideotage haben nun ein Gesicht. Um exakt 16.39 Uhr am Dienstagnachmittag wurde www.webvideotage.de scharf geschaltet. Mit Erfolg: 600 Videovorschläge binnen der ersten Stunden, etliche Tausend Zuschauer sahen den Videoaufruf zum Mitmachen.
Am Samstag, 22. Januar gibt es eine weitere Ausgabe der 80er Jahre-Party in der Factory in Kassel. Auflegen wird DJ Tom Hits, Klassiker und Musikwünsche aus dem breiten Spektrum dieser Ära. Außerdem gibt es wieder eine stilechte Dekoration, es werden Videoclips auf Großleinwand präsentiert und von 22-0 Uhr kostet das Weizenbier und der Sekt nur [...]
Noch gute drei Wochen bis zur offiziellen Veröffentlichung von „Achtung! Alpha“. Die Nerven sind angespannt. Nur bei Elias Matt & (the) Rescue Mission nicht. Man sitzt auf Schloss Goseck und trinkt gut gereiften Wein.
Video nach dem Klick …
Das Jahr 1984 liegt 26 Jahre zurück und die deutsche Musikszene gebiert mit Elias Matt & (the) Rescue Mission eine anachronistische Post-Punk-Pop-Musikgruppe eigenartiger Natur.
A music documentary about swedish artists in Stockholm, found on vimeo.com. Great!
Der Trailer für das neue Jesus and the Gurus Album ist online.
Der MusicMonday, auf twitter “erfunden”, jetzt auch hier im Blog :) Einsendungen/Vorschläge sind willkommen und es muss nicht immer düster sein – schickt uns einfach eine Mail oder einen tweet. Viel Spaß beim gucken der Videos ;)
Großartiges Video des neuseeländischen North Shore Pony Club. Gefunden bei Thang drüben auf dem electru blog.
Als Teil der PromoFabrik Group hat Promonetics.com jetzt die Beta-Version 1.3 als Community-System online genommen, um Labels, Bands und Künstlern die Möglichkeit zu geben, direkt mit Medienvertretern Kontakt aufzubauen.
Wir interviewten Reza und Alexys von INERTIA zum aktuellen Album “Deworlded”, über 18 Jahre Banddasein, die Entwicklung und zu den Zukunftsplänen der Band. Was sie über Portion Control, NACHTMAHR und zum Beispiel auch über Combichrist und Covenant denken, erfahrt ihr in den folgenden Zeilen …
KMFDM haben gestern ihre Website “abgeschaltet”, Fans finden dort nur noch die Mitteilung “ALL SYSTEMS HAVE BEEN RIPPED. THE INTERNET HAS BEEN SHUT DOWN.” und einen Play-Button vor. Hinter diesem Abspielknopf verbirgt sich der neue Song “Rebels In Control (DoS Mix)“.
Video nach dem Klick …
Der MusicMonday, auf twitter “erfunden”, jetzt auch hier im Blog :) Einsendungen/Vorschläge sind willkommen und es muss nicht immer düster sein – schickt uns einfach eine Mail oder einen tweet. Viel Spaß beim gucken der Videos ;)
DEVIANT UK-Macher Jay Smith lässt mit seinem neuen Album die Tanzflächen beben und verspricht wieder allerlei Provokatives, verpackt in eingängige Soundstrukturen.
Die Londoner Electro Rock Formation INERTIA um Rheza Udhin (Killling Joke Keyboarder) ist seit mittlerweile 18 Jahren im Musikbusiness und hat schon etliches an Alben fabriziert. Nun gibt es von diesem Quartett nach drei Jahren Funkstille und der kürzlich releasten Single „Repeat & Follow“ ein neues Album, welches auf den Namen „Deworlded“ getauft wurde. Das [...]
Eine kleine Sensation bahnte sich ja schon in den letzten Wochen an. Jetzt ist es offiziell: Der Headliner am Sonntag wird niemand geringeres als VNV Nation sein. Es ist für uns eine große Ehre, die Band auf unserem kleinen Festival begrüßen zu können.
Die französischen Industrial Rocker Dexy Corp_ überraschen mit ihrem neuen Werk “Uchronopolis” – einem straighten Dieselpunk Konzeptalbum. Uchronopolis enthält 16 Tracks, welche im Digipack via Black Rain Rec. am 26.11.2010 veröffentlicht wurden.
Wir interviewten Iron chris von STONEMAN zur dreijährigen Schaffenspause, zum neuen Album “Human Hater” und zur anstehenden Tour mit TIAMAT.
Großartiger Remix von The Prodigy des Songs “99 Problems” von Jay-Z. Gefunden bei twitter, danke @frolueb.
Die Schwarzromantiker ADVERSUS sind zurück! Das neue Album „Der Zeit abhanden“ mit dem Untertitel „Elf Märchen für Entflohene“ erscheint als ein Bundle aus CD und Buch im Dezember 2010. Elf brachial-romantische Stücke in bester ADVERSUS- Manie(r) mit elf dazu passenden Kurzgeschichten bieten der Fangemeinde das, worauf sie schon lange gewartet hat: ein neues Gesamtkunstwerk von [...]
Wir interviewten die beiden Electropoper MeCha und SKIP von REIZstrom zu ihrem aktuellen Fulltimer “Dwarfs Like Giants”. Wie die beiden zueinander gefunden haben, was sie zu den Studioarbeiten und vor allem zu den Remixen zu berichten haben und was den beden in zukunft vorschwebt, erfahrt ihr im folgenden Interview. Hallo ihr beiden, vielen Dank, dass [...]
Zufällig treffen der Vampir Alexandre und der Werwolf Kilian auf einer Kirmes aufeinander. Alexandre weiß zuerst nicht, auf was für ein Wesen er sich hier einlässt. Doch nachdem er Kilian das Leben gerettet hat, scheint ihr Schicksal untrennbar miteinander verschmolzen zu sein. Obwohl sie verfeindet sein sollten, begeben sie sich auf eine Reise voller Hindernisse, [...]
Aktueller Hinweis: Da die Diskothek Spot, die 13 Jahre lang Veranstaltungsort der 80er-Party war, seit rund einem Monat geschlossen ist, werden die Parties zukünftig in der FACTORY stattfinden. Die FACTORY (ehem. Stammheim) dürfte noch vielen Partygängern aus den 80ern und 90ern bekannt sein. Wir freuen uns auf altbekannte Gesichter in neuer Location und möchten uns [...]
Das neue ADVERSUS Album “Der Zeit abhanden” mit dem Untertitel “Elf Märchen für Entflohene” erscheint als ein Bundle aus CD und Buch im Dezember 2010. Elf brachial-romantische Stücke in bester ADVERSUS Manie(r) mit elf dazu passenden Kurzgeschichten bieten der Fangemeinde das, worauf sie schon lange gewartet hat: ein neues Gesamtkunstwerk von ADVERSUS. In Zusammenarbeit von [...]
Passend zum “Black Friday” bzw. “Black Weekend”, welche weltweit für Rabatte in diversen Technik-Stores sorgen, hat Faderhead heute den Film zum aktuellen Album “Black Friday” bei Vimeo veröffentlicht. Viel Spaß beim anschauen … Faderhead – Black Friday from Black Friday on Vimeo.
Vorhin auf youtube gesehen, gefunden Dank Stefan, nun hier gepostet – Magic ;)
Wenn Jungs zu Männern werden, dann dauert das etwas… Genau so ist es auch mit guter Musik. Drei lange Jahre musste man auf das nunmehr dritte Werk der Schweizer (mittlererweile) DarkMetal – Menschenhasser von STONEMAN warten bis der Nachfolger von „Sex.Drugs.Murder“ (2006) und „How to spell Heroin“ (2007) auf den Markt geworfen wurde.
Viele haben bereits nachgefragt, wann der Vorverkauf für das nächste Festival beginnt. Nun ist es endlich soweit: Der Vorverkauf für das NCN 6 ist gestartet. Die Originaltickets sind wieder auf 1500 Stück begrenzt
Wer NUDE einmal live erleben möchte, sollte sich den 17ten Dezember ganz fett im Kalender markieren.
Vorhin bin ich durch meinen Bruder auf das Video von Kanye West aufmerksam geworden, 32 Minuten voller toller Bilder und netter Beats, zugegebenermaßen nicht schwarzer (im Sinne von Gothic) Beats, aber sehenswert! Und, fehlt euch die Jamba Werbung? Mir nicht.
Alle Jahre wieder kommt… ja, der auch… Aber besser noch: “Black Snow Vol.2″! Auch in diesem Jahr lassen uns wieder einige Bands an ihrer Vorstellung von Weihnachten teilhaben. Es laden ein: Tyske Ludder, Feindflug, Leather Strip, Digital Factor, Reliquary, Atomic Neon, Nude, Psyborg Corp, ElectroXcentric (ex-Killing Ophelia), Jabberwock, CeDigest, V2A sowie killedbycandy… Und die Vielfalt [...]
Wie heute bei den Kollegen von Sideline zu lesen ist, gibt es für das lang erwartete Covenant Album “Modern Ruin” endlich ein Release Date. Das Album sollte eigentlich schon 2009 das Licht der Welt erblicken, aber es kam immer wieder zu Verzögerungen.
Bei facebook bzw. youtube ist ein neues Video von Hanin Elias aufgetaucht und es rockt!
Wir interviewten Marianne von Poésie Noire. Warum nach 19 Jahren Funkstille plötzlich wie aus dem Nichts ein neues Album erschien, was Jo, Marianne und Herman in dieser Zeit machten und wie es nun mt Poésie Noire weitergeht, all dies und mehr erfahrt ihr im folgenden Interview.
Wer in den 80ern aufgewachsen ist oder sich zurück in dieses Jahrzehnt versetzen will, sollte sich Samstag, den 20.11. freihalten. Es ist soweit; die neue große 80er-Party im Volkspark in Halle startet durch. Musikalisch ist in den 80ern viel passiert und so wird DJ A.L.E.X., bekannt durch Leipzigs große 80er-Party im Werk II, auf der [...]
Mit Präsentation der neuen Live-DVD von Depeche Mode und Verlosung! Fr. 19.11. | 22 Uhr | Moritzbastei | Leipzig Die ultimative Szene-Party in Leipzigs Kultlocation Moritzbastei jetzt auf 5 Floors; Im EISKELLER neben dem Electro-Floor gibt es die neue Party mit dem Namen FREAKMUSIC. Musikalisches Thema wird dort u. a. Prodigy, Chemical Brothers, Marilyn Manson, [...]
*jetzt mit 80er Jahre-Floor* Sa. 20.11.| 22 Uhr | Till Dawn | Marburg Die ultimative Szene-Party in Mittelhessen, auf der sich die Fans von Depeche Mode- und artverwandter elektronischer Musik treffen, um mit Gleichgesinnten abzufeiern. Gäste aus ganz Hessen sowie dem benachbarten Thüringen frequentieren die Party, die 1997 ihren Ursprung im „Ausweg“ hat, seit 2003 [...]
Als Resultat von drei Jahren Studioarbeit sowie Weiterentwicklung der Produktionstechniken und der Komposition der Band, stellt dieses Album das bisher nach eigenen Aussagen reifste Werk dar: „Wir konnten einen einzigartigen Mix von elektronischen Sequenzen, harten Rhythmen und krachenden Gitarren mit düsteren Liedstrukturen vereinen.“, sagt Reza Udhin – Killing Joke-Keyboarder und Macher hinter Inertia. „Deworlded“ ist [...]
Black Rain, NoiTekk und Emmo.biz haben sich so einiges vorgenommen: Alle Jahre wieder kommt… ja, der auch… Aber besser noch: “Black Snow Vol.2″!
Nachdem wir es im 2ten Halbjahr 2010 doch etwas rühiger haben angehen lassen, starten wir Anfang 2011 wieder voll durch. Für 2011 haben folgende Künstler ein neues Album angekündigt: X-Fusion, Incubite, Fliehende Stürme, New Days Delay, Sleepwalk, Destroid, Chainreactor, Amnistia, Centhron, FabrikC, Hatesex, Phosgore und Straftanz. Ja, ihr habt es richtig gelesen: Fliehende Stürme! Die [...]
Kurz vor Weihnachten passend ein Weihnachtskrimi! Nach langer Pause meldet sich Rita Mae Brown mit ihrer berühmten Mrs Murphy Reihe zurück! Es wird still in Crozet, Virginia. Kurz vor Heiligabend laufen die Vorbereitungen für Weihnachten auf vollen Touren. Harry und ihre vierbeinigen Freunde Mrs Murphy, Tucker und Pewter freuen sich auf die verschneiten Feiertage auf [...]
Wenn ein Künstler nach 20 Jahren ohne Musik wieder ein Comeback wagt, finde ich das immer bedenklich. Meistens gibt es dafür zwei Gründe: er braucht Geld oder er wird demnächst Geld brauchen … Wie kann man sich sonst die letzten 20 Jahre ohne Musik erklären?
Hat sich schon mal jemand gefragt, wie Wednesday aus der Addams Family wohl als kleine Miss Marple wäre? So etwas Ähnliches muss sich Alan Bradley gefragt haben als er die elfjährige Flavia de Luce erschuf. Das kleine Mädchen lebt auf Buckshaw mit ihrem Vater Colonel de Luce und ihren beiden älteren Schwestern Ophelia und Daphne. [...]
Diesmal reden wir über das Buch “Bandologie” von Nils Kolonko (mehr dazu unter www.bandologie.de oder bei Amazon (Affiliate)), das neue Album “Black Friday” von Faderhead (Affiliate) und eigentllich wollten wir auf Party
Mit Covenant’s “United States of Mind” veröffentlicht Black Rain im November 2010 ein weiteres Meisterwerk der Electro-Szene als 12″ Picture Vinyl, streng limitiert und nummeriert auf 500 Exemplare. “United States of Mind” ist wesentlich clubtauglicher als frühere Veröffentlichungen der Band. So sind die für Covenant typischen harschen Ausbrüche sanfter ausgefallen, Song fließt auf Song, teilweise [...]
Offizielle DVD-Release-Party der neuen Live-DVD von Depeche Mode! Thüringens größtes Szene-Event auf 4 Floors! 1. Floor: Depeche Mode, Synthiepop, 80´s Wave von DJ Kai und Micha (Devote) 2. Floor: Futurepop, Electro, EBM mit DJ Elvis und Marco (Devote). 3. Floor: Romantic, Wave, Dark Wave, Gothic, Mittelalter and unexpected by Spinne (Jena) 4. Floor: 80er Jahre-Party [...]
A Spell Inside haben Zuwachs bekommen. Ab sofort ist Marc Cell festes Bandmitglied, der die Band bereits seit Jahren live am Keyboard unterstützt.
Eine kontroverse Electrowave-Band der 80er kehrt zurück. Oder wie die Belgische Musikzeitschrift Oor sagte: „Eine der meist diskutiertesten Belgischen Gruppen, die gleichsam durch Produktivität als auch ständigem Drang nach Wandel ausgezeichnet ist.“
Am 9.10. 2010 interviewten wir Isabelle, Marc, Georgie und Flo auf dem diesjährigen Elektrisch Festival in Zwickau. Kurz vor ihrem Gig schnappten wir uns die Vier und verzogen uns in eine dunkle, ruhige Ecke, wo wir ihnen mit so einigen Fragen auflauerten. Was aus der Band SABOTAGE Q.C.Q.C. wurde, was die nackte Wahrheit über NUDE [...]
“Second Best + Into This Life” erscheint am 26ten November als Maxi-CD, Download und ein Video gibt es noch oben drauf! Der Ulmer Elektro-Plüsch-Rocker Janosch Moldau schickt mit “Second Best” und “Into This Life” zwei vorweihnachtliche “Single-Boten” auf das für 2011 angekündigte dritte Studio-Album “Lovestar” ins Rennen.
Hinter dem verheißungsvollen Namen Svalbard, den meisten auch bekannt als eine dem Polarkreis nahe Inselgruppe (Spitzbergen), die zu Norwegen gehört oder dem sagenumwobenen Eisbärenreich bei „Der goldene Kompass“, verbirgt sich ein sehr interessantes Martial-Pop Projekt aus Russland.
Nach den Vorabauskopplungen, „RUFF, RUGGED + RAW“ und dem kongenialen HEAVEN 17’s Cover „LET ME GO“, welche wegweisend aufzeigten, wie wenig sich NUDE in Schubladen einordnen lassen, steht jetzt endlich ihr neues Fulltimealbum „BASIC GUERILLA MOVES“ in den Startlöchern.
Ab 4. November kämpft MACHETE (DANNY TREJO) in Robert Rodriguez‘s gleichnamigem Action-Movie für Gerechtigkeit: Gejagt vom mexikanischen Drogenkartell, gerät er auf der Flucht in die USA an den skrupellosen Geschäftsmann Booth (JEFF FAHEY).
Ein großer Teil des Programms zum Amphi Festival 2011 steht bereits fest. Doch damit ist das Pulver noch längst nicht verschossen. So haben sich seit dem letzten Update erneut zwei weitere Top-Acts dem Line-Up angeschlossen, die es in sich haben. Und auch zum Festival selbst gibt es eine wichtige Neuigkeit zu verkünden …
Rotzig, frech und geradeaus in die Fresse rocken die Mädels los. Manchen vielleicht bekannt von der Deutschlandtour mit The BossHoss. Das hätte ich gerne gesehen: Countryposer treffen auf punkige Gören!
Der MusicMonday, auf twitter “erfunden”, jetzt auch hier im Blog :) Einsendungen/Vorschläge sind willkommen und es muss nicht immer düster sein – schickt uns einfach eine Mail oder einen tweet. Viel Spaß beim gucken der Videos ;)
Was im Frühjahr 2007 begann wird auch im Jahre 2010 fortgesetzt. Im gesamten Aladin – Komplex sind die dunklen Gestalten der Nacht unterwegs. Das GOTHFEST verstand und versteht sich als Event, das den verschiedenen Stilen dunkler Musik gleichberechtigt Platz einräumt.
Aktueller Hinweis: Da die Diskothek SPOT, die über 15 Jahre lang Veranstaltungsort der DM-Party war, nun geschlossen ist, werden die Parties zukünftig in der FACTORY stattfinden. Die FACTORY (ehem. Stammheim) dürfte noch vielen Partygängern aus den 80ern und 90ern bekannt sein.
Mit NO SWEET NOVEMBER haben die Schweizer Rocküberfliger von STONEMAN den Herbst-Hit des Jahres in der Tasche, welcher den Vergleich zu HIM oder THE RASMUS nicht im Geringsten zu scheuen braucht!
Was für eine Sensation! Zwar kursierten schon 1990 unter der Hand Informationen über einige geplante Lustmord-Livetermine (gemeinsam mit Nocturnal Emissions), doch ebenso wie eine zeitnah angedachte Coil/Greater Than One-Tour versandeten die Planungen im Nichts und übrig blieben einige Whitehouse-Konzerte sowie die Current 93/Death In June/Sol Invictus-Mini-Tour.
Nette “Cover”-Version ihres eigenen Songs, vielleicht sollte And One mal über eine Karriere in der Rockabilly-Szene nachdenken.
Wenn jemand die Bezeichnung „Voll auf die Fresse“-Elektro verdient hat, dann wohl NUDE! Direkt, experimentell und ehrlich scheppert es aus den Boxen ohne pseudo böse zu wirken. Wenn man die frühen Prodigy-Jungs mit Marusha und einige Industrialgrößen kreuzen würde, so käme sicherlich genetisch etwas Ähnliches wie NUDE heraus.
Wir interviewten die drei “Steiger” Stefan, Sascha und Christopher zu ihrem Debütalbum “Abwärts”. Was es mit dem vor fünf Jahren erschienenen Demo “Schachtplatte” auf sich hat, warum die Arbeiten am ersten Album soooo lange dauerten, wie man auf Texte und das “Bergbau” Konzept kam und wie man sich SCHACHT live vorstellen kann, erfahrt ihr alles [...]
Die Industrial-Metal-Kombo SCHACHT veröffentlichte kürzlich auf Youtube ihr Video zum Debütalbum, welches wir euch selbstverständlich nicht vorenthalten wollen!
Wie schreibt man bloß eine Rezension über etwas, das man nicht versteht? Augen zu und einfach treiben lassen. Zu erst dachte ich, die Promofirma will mich verarschen als ich Kummerbuben gelesen habe! NEROTUNES ist doch kein Volksmusikblättchen. Dann auch noch folkloristisch angehauchte Schweizer mit Seppelhüten und siehe da
„Bandologie – wie man als Musiker seine Band zum Erfolg führt“ vermittelt gesammeltes Wissen für den Erfolg als Musiker im Musikbusiness. Das Buch gibt spezielle und umsetzbare Tipps zum Thema Selbstvermarktung für Musiker. Alle Tipps werden mit Praxisbeispielen belegt. Das Buch wurde geschrieben von Nils Kolonko, Ex-Produktmanager einer Plattenfirma, Musiker, Bandcoach und Musikbusiness-Workshopleiter. Das Buch [...]
Gedanklich befinde ich mich im Jahre 1986. Ich schließe meine Augen und stehe in einem dunklen Kellergewölbe. Um mich herum schweben dunkle Seelenverwandte vorbei und alle sehen aus wie Jim Gray.
Für mich muss eine Platte wie ein Theaterstück sein: einen Anfang, einen Höhepunkt und einen vernünftigen Schluss muss sie haben. Und was die Regel für das Ganze ist, muss genauso für den kleinsten Bestandteil gelten: nämlich den Song.
Am 10. November ist Jan Josef Liefers aus anderen Gründen zurück in NRW. Mit seiner Band “Oblivion” spielt er in der historischen Lichtburg in Essen die Lieder, mit denen er in der DDR aufwuchs und verbindet diese mit Geschichten aus seinem Leben.
Am Samstag, den 16.10. ist es wieder soweit; die nächste Ausgabe der größten 80er-Party Sachsens startet ab 22.00 Uhr in Halle A im Werk 2. Natürlich wieder mit DJ A.L.E.X. der schon bei den letzten Parties die Massen begeistern konnte und für super Partystimmung sorgt.
Der MusicMonday, auf twitter “erfunden”, jetzt auch hier im Blog :) Einsendungen/Vorschläge sind willkommen und es muss nicht immer düster sein – schickt uns einfach eine Mail oder einen tweet. Heute wünschen wir euch viel Spaß beim gucken des Livemitschnitts “45 Minuten Gorillaz” bei David Letterman. Als Gäste sind auch De La Soul mit von [...]
Die beiden renommierten deutschen Agenturen Contribe und PromoFabrik haben die erste Ausgabe der neuen Sampler-Reihe «New Sounds» fertiggestellt und werden diese diese Woche an alle bekannten deutschen Szene-DJs als physische CD und als kostenlosen Digitaldownload weltweit versenden.
Heute wurde erst gerüchteweise, dann offiziell bekannt, dass es MTV ab 2011 nur noch als Pay-TV Channel geben wird. D.h. “MTV wird künftig ausschließlich im Abonnement eines Digitalpakets bei allen großen Plattformbetreibern Deutschlands erhältlich sein.” (…) “VIVA bleibt als Free TV Sender (Anm. für die Zielgruppe der 14-29 Jährigen) erhalten und wird eine Mixtur des [...]
Der erste Longplayer „The Longing“ baut die dystope Stadt ihrer Fantasy Nation weiter aus und bereitet den Weg zu einer vollwertigen Lovestory in einer düsteren Metropole um das Jahr 2036. Irgendwo in einem runtergekommenen Vorort von Tokyo treibt jemand du die Menschenmenge, Hologramme und ausgeblichenen Neonschilder, um die Geliebte zu finden, die er seit Jahre [...]
Nachdem Culture Kultür im Juni 2005 ihr letztes Album namens “Reborn” veröffentlichten, kommt nun der lang ersehnte Nachfolger: “SPIRIT”. Ach du Scheisse, die leben noch? Das war mein erster Gedanke als ich diese Platte bekam. Gefühlt hatten sich Culture Kultür für 10 Jahre aus den Discos verabschiedet…
Morgen kommt das langersehnte Album “Black Friday” von Faderhead in den Handel. Dieses Album ist nach FH1, FH2 und FH3 das vierte “richtige” Album des sympathischen Hamburgers.
Gerade bei Vimeo gefunden, finde den Song irgendwie groß oder wie man heutzutage so schön sagt: Es ist eine Arschwackelnummer, positiv gemeint. Hört es euch doch einfach mal an.
Der Titel sagt alles, er kann nur von einem kommen, von dem einen: Herbert Knebel! Der voll im Saft stehende Mittsechziger kennt die Errungenschaften der modernen Welt: von Pottkasts, über Fickipedia bis hin zu Telefonrobotern, der Mann kennt sich aus!
Ein neuer Podcast der zwanzig-zehner Serie ist online. Diesmal reden wir über: Die gute, alte Zeit mit Speedy Gonzales, Pingu, Danger Mouse, Spaß am Dienstag, dem Wuslon Zini, die Yip Yips … Marta singt für euch den Calimero Song und und und.
In Maggie Abendroth’s Leben ist endlich Ruhe eingekehrt! Sie hat einen neuen Job im Cateringservice und sie geht dem seltsamen Finnen Herrn Matti aus dem Weg, der scheinbar die Frühlingsgefühle für sich entdeckt hat. Alles ist in bester Ordnung.
Am Freitag, den 8. Oktober ist es wieder soweit: Das Saint öffnet um 22 Uhr die heiligen Hallen für eine weitere Ausgabe der Depeche Mode & Electro-Night. DJ Tom wird wieder Klassiker und Neuigkeiten aus dem elektronischen Musik-bereichen Synthiepop, Futurepop bis EBM auflegen. Selbstverständlich werden auch die Songs der Headliner Depeche Mode aus 3 Jahrzehnten [...]
Der MusicMonday, auf twitter “erfunden”, jetzt auch hier im Blog :) Einsendungen/Vorschläge sind willkommen und es muss nicht immer düster sein – schickt uns einfach eine Mail oder einen tweet. Viel Spaß beim gucken der Videos ;)
Bevor ich einige Worte zur Platte verliere, möchte ich zu Anfang gestehen, dass ich so rein gar nichts mit weiblichen Vocals anfangen kann – da haben es bei mir die Platten wie die von Angelzoom schon von Haus aus schwer, gut wegzukommen. Ich bin auch kein besonderer Freund von Coverversionen.
COVENANT stehen niemals still und bringen uns trotz aller Widrigkeiten des Lebens das Licht! COVENANT machen einen Schritt zurück und zwei nach vorn!
Wer den Release des neuen Albums “SPIRIT” von Culture Kultür kaum noch erwarten kann, kann sich schon mal auf der Facebook Seite und der MySpace Seite der Band ein paar heiße Ohren machen!
SCHACHT – das sind ein Geschwisterpaar namens Stefan und Christopher sowie Sascha aus dem schönen Rheinland-Pfalz. Wie es der Name der Kombo schon fast vermuten lässt, muss es sich hier um SCHACHTarbeiten handeln. Die Vermutung bestätigt sich, wenn man sich die Fotos anschaut und das Album zu Gemüte führt. Alles rund um Steiger und Bergarbeiten, [...]
Neue Website: Wie ihr sicherlich schon bemerkt habt, erstrahlt unsere Website nun in einem ganz neuen Design, um euch alles so übersichtlich wie möglich zu gestalten. Kommt uns unter www.blackfield-festival.de doch mal besuchen. Es lohnt sich! Das Blackfield Festival 2011: Als das diesjährige Festival sein Ende fand, haben wir unmittelbar danach mit den Vorbereitungen für [...]
Pünktlich zum Albumrelease von „Rock Monarchy“ im Oktober haben sich die Jungs von King´s Tonic Zeit genommen und wurden von uns mit außergewöhnlichen und untypischen Fragen gelöchert.
Die Muse, die Muse, …. ja, diese ist auch bei Katja Hah (die perlen) nicht zu stoppen. Tritt sie bei der Electro / Indie / Pop-Punk Band schon seit Anfang des neuen Jahrtausends ordentlich auf das musikalische Gaspedal, zeigt sie sich nun von einer ganz anderen musischen Seite: Dem Malen. “Nachdem ich in letzter Zeit [...]
Der BPM Club Zwickau öffnet am 9.10.2010 18 Uhr die Tore für das 15. Elektrisch Festival mit großartigen Bands wie: The Klinik, Nude, amGod, Amnistia. 19 Uhr eröffnet AD:Key den Abend… Tickets gibt es für 20 Euro unter www.emmo.biz weitere infos: www.emmo-events.de The Klinik: Zunächst bestand The Klinik nur aus Verhaeghen alleine. 1985 schloss er [...]
Ein neuer Podcast der zwanzig-zehner Serie ist online. Diesmal geht es um: Das E-tropolis 2011, das Amphi Festival 2011, den bevorstehenden 16. Geburtstag der Gothic Industrial Party, das 2010er Maschinenfest in Oberhausen … und das alles mit einer kranken Marta.
Die Industrial Raver aus Köln schlagen zurück. Das Duo terrorisiert die Clubs schon anno 2007, als deren erstes Album „Unmöglich erregend“ auf ProNoize erschien. Das letzte Album von Pascal Beniesch und SINE-X hat mich, ehrlich gesagt, kalt gelassen, dennoch auf „UPDATE 3.0“ merkt man gewisse Fortschritte in die richtige Richtung. Die Kompositionen sind aufwändiger geworden [...]
Sathorys Elenorth dürfte dem einen und auch anderen unter euch bereits als Frontmann von Der Blaue Reiter bekannt sein. Da der Spanier musikalisch einfach nicht zu bremsen ist, stellte er uns via Nebenprojekt „Endless Asylum“ nun ein weiteres geniales Werk in die Regale. Auf „Danvers State Hospital – Beyond Mental Illness“ beschäftigt er sich mit [...]
Ganz großes Kino, das Video von The Toxic Avenger feat. Orelsan “N’importe comment”.
Die Grabungen am SCHACHT begannen im Herbst des Jahres 2002. Die Steiger Sascha Kuwatsch, Stefan Lang und Christopher Lang trieben Stollen um Stollen in das harte Gestein. Ergebnis dieser brettbohrenden Bemühungen sind Lieder, die alle eines gemeinsam haben: Sie loten das Bodenlose aus und spüren den Erfahrungen nach, die man in der Einsamkeit lichtferner Tiefe [...]
2 Tage Event, Party, Messe, Mode, Livebands I Samstag 2.10. und Sonntag, 3.10.2010 I Konzertbühnen auf dem Innen- und Außengelände der Zeche Carl.
e.a.r machen englischsprachige Indie-/Alternative Musik und haben im Sommer 2010 ihr bereits fünftes Album “By Heart” veröffentlicht.
Zu LPF12 tanzen ist, wie Hummer im Stehen an der Imbissbude mit viel Mayo essen. Kann man machen, verschafft aber keinen Genuß!
Co-founded by Daramulin Shrine (lyrics/melodies/vox) and Chorbus (drums/programming/producing), Fantasizer is a new breed of hybrid cyber band that crosses genres and utilizes a revolving cast of the best LA-based musicians.
Vor zwei Jahren fand es in Krefeld statt, letztes Jahr in meiner neuen Heimat Essen, dieses Jahr um die Ecke in (ab Samstag, dem 25.9.2010) Apple-Town-Oberhausen, die Rede ist vom MASCHINENFEST.
Für ihr neues Musikvideo, welches als Teil des neuen Album-Konzepts 2011 präsentiert werden soll, brauchen KLANGSTABIL ungefähr 200 Leute, die dabei sein wollen. Werdet ein Part in diesem visuellen Puzzle.
Am 30. September kommt “The Last Exorcism” in die (US-)Kinos. Ich denke zum Inhalt braucht man nicht viel erzählen, denn irgendwie weiß man ja schon worum geht. Wenn euch “The Ring” gefallen hat, könnte “The Last Exorcism” auch was für euch sein. Was ich bei der Bewerbung dieses Films sehr gelungen finde, ist die “Kampagne”, [...]
Kugelgroße Kameraobjektiv-Augen, einen Reissverschluß am Bauch und eine 9 auf dem Rücken – so sieht die neue Hauptfigur in Tim Burton’s neuem Film „9“. Die kleine zum Leben erweckte Leinenpuppe 9 wacht in einer apokalyptischen Landschaft auf und findet heraus, dass sie in ihrem Bauch ein Geheimnis trägt. Ein großer Wissenschaftler hat 9 Puppen erschaffen, [...]
Front Line Assembly gehen zusammen mit Mind.In.A.Box auf Herbsttour! Um euch schon ein wenig auf dieses Erlebnis vorzubereiten, haben wir hier eine Videobotschafft für euch!
“Szene war gestern, denn auf den Tanzflächen sind wir alle gleich”, so lautet das Motto der Electronic Avengers Party-Reihe, die seit Ende 2008 in Düsseldorf stattfindet. Musikalisch wird auf der Party Electroclash, Industrial, Breakcore, Digital Hardcore, Minimal, Techno, IDM, 8-Bit, Noise, DnB, Rave, Power Electronics und Bastardpop geboten. Also eigentlich fast genau mein Geschmack und mit ein Grund warum ich dort am 25.09.2010 meinen Geburtstag ausklingen lassen werde ;)
Eine kurze WDR-Reportage über die Depeche Mode “Party for the Living” im Alten Wartesaal in Köln. Gefunden auf youtube.
Am 25.09.2010 um 22.00 Uhr öffnet das Spot in Kassel seine Pforten zu einer weiteren Ausgabe der legendären „Fürsten der Dunkelheit“. DJ Bernd Otto wird eine abwechslungsreiche Mischung quer durch die Welt der dunklen Musik auflegen (EBM, Electro, Industrial bis hin zu Darkwave, Gothic-Classics, 80s Wave, Gothrock, etc.). Zeitgleich findet in der Halle die 80er-Party [...]
PromoFabrik präsentiert den PICK of the MONTH September 2010: Dieses Mal hatten neun Bands die Chance eine kostenlose Promotion zu gewinnen. Und wie immer war es mal wieder ein “Kopf an Kopf Rennen”! Folgende Bands standen für den Pick of the Month September in den Startlöchern
Nach jahrelanger Abstinenz, teils bedingt durch das eigene Studium, meldet sich Pål, der Mastermind hinter Echo Image zurück.
Die erste Frage, die sich mir beim neuen Letzte Instanz Album „Heilig“ stellte, war: sind sie es wirklich? Der Zuhörer bekommt eine Mischung a la Radiorock gepaart mit „Unheilig“-Anleihen und das Ganze sechs Tracks lang! Für wahre Fans ein Frevel, für schlichte Gitarrensympathisanten ein Ohrenschmaus! Mit Mittelalterrock verbindet der Laie automatisch Geigen und das zu [...]
Am Freitag, den 17.9. ab 22 Uhr geht die Party in der Moritzbastei / Leipzig nun auf 5 (!) Floors an den Start! Es wird erstmals im EISKELLER neben dem Electro-Floor eine neue Party mit dem Namen FREAKMUSIC geben. Thema werden u.a. Prodigy, Chemical Brothers, Marilyn Manson, Rammstein & Co. sein, also Musik von Bands [...]
„Rest in Peace“ – sie sollen in Frieden ruhen – unsere Toten Was aber passiert mit der sterblichen Hülle nach dem Tod? Wie gehen wir damit um? Was wissen wir über die Welt der Toten? Wie verändert sich ein Körper nach dem Tod? In „Rest in Peace“ geht es um Leichen. Um Verwesung und Verfall. [...]
Am Samstag, den 18.9. heißt es ab 22 Uhr im Marburger Till Dawn: Depeche Mode meets The Electronic Empire-Party Die ultimative Szene-Party in Mittelhessen, auf der sich die Fans von Depeche Mode- und artverwandter elektronischer Musik treffen, um mit Gleichgesinnten abzufeiern. Gäste aus ganz Hessen sowie dem benachbarten Thüringen frequentieren die Party, die 1997 ihren [...]
Das NCN Festival fand dieses Jahr zum 5. Mal in Deutzen (bei Leipzig) statt. Im wunderschönen Kulturpark fanden sich auch in diesem Jahr (3.-5. September) wieder etliche Festivalgänger, Bands und Medien zusammen, um gemeinsam zu Festivalisieren. Das NCN Festival ist wirklich ein ganz besonderes Festival, was allein schon anhand der Location Einiges zu bieten hat. [...]
1995 konnte sich niemand dem genialen Song „Souvenir“ von Sabotage q.c.q.c. entziehen, in jedem Club gehörte dieser Track zum Standardprogramm… 15 Jahre später gibt es diese Band leider nicht mehr. Aber die beiden Köpfe: Marc W. und Isabelle Geh machen mit ihrer neuen Band NUDE weltweit die Bühnen unsicher. Ihr genialer Mix aus Drum ´n [...]
Der MusicMonday, auf twitter “erfunden”, jetzt auch hier im Blog :) Einsendungen/Vorschläge sind willkommen und es muss nicht immer düster sein – schickt uns einfach eine Mail oder einen tweet. Viel Spaß beim gucken der Videos ;)
Falls ihr heute Abend noch nichts vorhabt, hier zumindest etwas Unterhaltung für eine gute halbe Stunde. Sehenswerter Film von 2008, der 2009 zwei Preise gewonnen hat: Die Schnapsidee.
2 Tage Event, Party, Messe, Mode, Livebands Samstag 2.10. und Sonntag, 3.10.2010 Konzertbühnen auf dem Innen- und Außengelände der Zeche Carl Programmübersicht und Eintrittspreise Was? 16 Jahre GOTHIC INDUSTRIAL PARTY Wo? Zeche Carl Wilhelm-Nieswandt-Allee 100 45326 Essen www.zechecarl.de Wann? 2. und 3. Okt. 2010 Live on Stage Absolute Body Control The Neon Judgement Tying Tiffany [...]