Review: Cheyenne – This is the place to be

Man nehme Iggy Pop, Robert Smith und Ozzy Osbourne, rühre einmal um und fertig ist Cheyenne, die Hauptfigur in Paolo Sorretino´s melancholischem Werk. Im November letzten Jahres kam er in die Kommunalkinos und ich Dummi habe ihn verpasst. Nachdem ich zahlreiche positive und zwei skeptische Meinungen gehört hatte, musste ich ihn sehen. Schande über die, die Skepsis geäußert haben, denn sie haben den Film nicht verstanden oder sind kein Kind im Herzen. Ich dagegen war ergriffen, mit welcher Leichtigkeit und Naivität Cheyenne an das Thema Juden und Holocaust herangeht und somit die Vergangenheit seines toten Vaters aufarbeitet. Er selbst ist ein Rockstar in Rente, Alter unbekannt, zu Hause völlig depressiv und fehl am Platz, erst als er die weite Reise aus Dublin in die USA unternimmt, fängt er an, in seinem Leben einen Sinn zu finden.

Sean Penn ist ein Charakterdarsteller, den man in der Rolle des ollen Rockers einfach lieben muss… zugegeben, man denkt an manchen Stellen, er würde gleich “Shaaaaaaaron” rufen oder ähnliches, aber bekanntlich sind Ähnlichkeiten mit lebenden Personen unbeabsichtigt und fallen unter künstlerische Freiheit.

Ein tief gehender gesellschaftskritischer Film, der nicht nur für Musikliebhaber ein Muss ist, sondern an all die gerichtet ist, die trotz tragischer Erfahrungen die Hoffnung im Leben nicht verloren haben.

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