Rezension Angelspit

3 Alben sind schon da und Angelspit kennt man einfach auch, wenn man sie nicht kennt. „Hideous & Perfect“ zeigen einen weiteren Einblick in die zwei Australischen Köpfe der Band.

Das Album kommt daher in einem strahlend roten Gewand und zeigt wieder die bunte Welt von Zoog und Destroyx, Australiens Alternativ-Export.

Das letzte Album zeigte schon tiefe Abgründe dieses Duos und trug dann letztlich ein Ende vor sich her, welches nicht ganz geklärt schien. Mit dem aktuellen Album tragen Sie nun die Geschichte weiter und zeigen wie man clubfähig sein kann ohne schnell zu sein. Sie zeigen wieder einmal wie man schreien kann ohne zu schreien und das alles unterstützt durch synthetische Sounds die abstrus daherkommen und sich schlagartig in schnelle Tanzsounds wandeln.

Experimente kennt diese Band nicht, denn eigentlich kennt das Experiment diese Band und zieht sich auch im neuen Werk von vorne bis hinten durch.

Durchdringende Basslines, angespannte Stimmungen und tiefe bis schrill schreiende Stimmen tragen dieses Album. Niemals langweilig, niemals abstoßend oder gar sonderbar. Angelspit verstehen Ihr Handwerk und beweisen es in ihrem stärksten von 4 Alben.
Nach einem starken Start in das Album fängt die Band gut an und schließt dieses Gesamtwerk auch genauso gut ab. Lediglich in der Mitte verliert das Album leider ein wenig an Fahrt und versinkt zu sehr in die Experimentierfreudigkeit der Band.

von Markus Bukowski

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