Rezension Portion Control – CROP

Unbekannte Bands haben es schwer in Deutschland aufzublühen und die Musiklandschaft zu verschönern. Portion Control ist nun schon fast 30 Jahre dabei und hatte es geschafft den Underground richtig durchzuwühlen. Mittlerweile befindet sich die Band im Jahre 29 und schaffte es 2004 mit der letzten Veröffentlichung alte und neue Sachen erfolgreich unter das Volk zu mischen.

Das nun vorliegende Werk heißt “Crop” und zeigt das Portion Control immer noch voll da sind, kein Stück ist kompromissloser zu den Vorgängerveröffentlichungen und Langweile tritt hier nicht ein. Jemand, der die vorigen Jahre ohne Protion Control bestritt wird sich denken, hier eine Symbiose zwischen Synthiepop und abstrakt geschaffen A-Tonalen Klängen zu hören. Schaut man eher auf die Biografie von einigen Künstlern, sieht man eher den umgekehrten Fall, das Portion Control von vielen bedeutenden Szene Musikern, wie Frontline Assembly oder sogar Depeche Mode als Einfluss genannt werden.

Das Album lässt gängige zeitgemäße Musik erhören, die sich in jedem Club wieder finden sollte. Verspielte und energiegeladene synthetische Klänge mit einer klaren Stimme erreichen den Hörer und lassen die Beine wackeln.

Mit dem hier vorliegenden Werk zeigen Portion Control deutlich, dass sie immer noch anwesend sind und das nicht unbedingt schwächer als früher. Mit einer Portion tanzbaren Rhythmen ist das Album gespickt und macht es zu einem Highlight des Jahres 2009.

by Markus Bukowski

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