THE 69 EYES – WEDNESDAY 13 – MARYSLIM

Die Vampire aus Helsinki in Berlin. Keine Frage – da musste ich hin. Mit im Gepäck hatten sie die amerikanischen Horror-Rocker um WEDNESDAY 13 und die Schweden MARYSLIM. Letztere hatten schon am Vorabend einen Gig in Berlin (Anm. Schreiberin: Im Wild at Heart, zusammen mit TUNES OF DAWN) und kamen trotzdem superfrisch als erste Band an diesem Abend kurz vor 20 Uhr auf die Bühne gestürmt. Sie begrüßten das Publikum und fingen sofort an ordentlich zu rocken. Leider war der Sound ziemlich dumpf und die Instrumente im Gegensatz zum Mikro des Sängers viel zu laut. Somit verstand man nicht wirklich was jener zum Besten gab. Die Animierversuche das Publikum zum Mitklatschen zu bewegen, war leider nur von wenig Erfolg gekrönt und man merkte deutlich, dass die Anwesenden schon sehr den beiden weiteren Acts entgegen fieberten. Auch das sich Gitarrist Kent bei jedem Song mehr und mehr auszog war nicht wirklich förderlich für die Stimmung. Sie blieb ziemlich flach und doch etwas kalt. Aber das müssten die Schweden ja vom Wetter in ihrer Heimat her gewöhnt sein. Vom Stil präsentierte die Band einen Mix aus Glamrock und Metal und mein einziges Highlight bei der Show war der letzte Song – „This Corrosion“ – ein Cover der Kultband SISTERS OF MERCY. Da muss ich echt zugeben: Sehr gut gemacht. Neben schon genanntem Song gab es noch den Opener „A perfect Mess“, „Into deep“, „My Time“ und „Red Room Lover“ auf die Ohren. Beim letzten Song wurde ein kleines Showbattle von Kent und Mats (Vocals, Gitarre) ausgetragen und am Ende gab es den obligatorischen Zungenkuss der wohl zu jeder Glamrock-Show gehört. Leider gingen Urrke (Bass) und Patrik (Drums) dabei leer aus. Vielleicht waren sie aber auch ganz froh darüber. Um 20.20 Uhr war das Showende dann erreicht und die Bühne wurde für eine Umbaupause geräumt.

Jene dauerte auch nur 25 Minuten und mit frenetischem Jubel wurde der zweite Act des Abends, WEDNESDAY 13, begrüßt. Die Halle kochte förmlich und die Fans sprangen und pogten was das Zeug hielt. Keine Frage – die Jungs überzeugten von Anfang an und hatten einen wesentlich besseren Sound als ihre Vorgänger. Auch war die Stimmung sehr viel besser. Die Band hatte ein super Zusammenspiel, aber der Hauptaugenmerk war natürlich immer noch der Fronter. Die Show war unheimlich mitreissend und aggressiv, aber dennoch in einem guten Maße. Neben „I want you dead“, performten die Rocker noch „Buried by Christmas“, “Look what the Bats dragged in

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ONE FEEDBACK

  1. Dani Arrow says:

    Cry Little Sister is not a Sisters Of Mercy song. Thanks for the review!

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